Das Kreuz mit dem Kreuz

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Rückenschmerzen und auch Verspannungen sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Schuld ist in erster Linie der Bewegungsmangel. Doch was tun, wenn Rückenschmerzen auftreten? Mehr über wirksame Therapien und wie Sie in Zukunft Rückenschmerzen verhindern können.

Rückenschmerzen
Rückenschmerzen kennt beinahe jeder. Vor allem die untere Wirbelsäule ist häufig betroffen,. Ursache ist meist Bewegungsmangel. Doch es lässt sich einiges tun gegen Rückenschmerzen.
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Rückenschmerzen sind eine wahre Volkskrankheit. Laut Statistik leidet jeder zweite Deutsche ab und an oder auch dauerhaft an Schmerzen im unteren oder oberen Rücken. Manchmal sind es auch Verspannungen, die sich vor allem auf den Schulter- und den Nackenbereich erstrecken. Besonders belastend sind chronische Rückenschmerzen. Dabei handelt es sich um Beschwerden, die länger als zwölf Wochen bestehen.

Neben Kopfschmerzen gehören Rückenprobleme zu den häufigsten Schmerzen überhaupt. Betroffen sind vor allem die Lendenwirbelsäule und die Halswirbelsäule (Nacken). Über Rückenschmerzen klagen insbesondere Menschen zwischen 30 und 50 Jahren, wobei Rückenschmerzen bei Frauen etwas häufiger auftreten.

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Doch auch vor Kindern machen Rückenschmerzen nicht halt: Stress, Bewegungsmangel oder einseitige Belastung können Kinder bereits im Schulalter die unangenehmen Beschwerden bescheren.

Rückenschmerzen: Die Ursachen und Auslöser

Ein Klassiker unter den Ursachen ist die unbedachte Bewegung, etwa schnelles Hochheben oder eine Drehbewegung. Schnell kommt es dann zu einer Zerrung, ein Gelenk wird blockiert oder sogar eine Bandscheibe etwas verschoben (Bandscheibenvorfall). Allerdings handelt es sich bei unachtsamen Bewegungen nur um Auslöser. Einen starken Rücken, der durch kräftige Muskeln gestützt ist, bringt das normalerweise nicht aus dem Gleichgewicht. Die tatsächlichen Ursachen für Rückenschmerzen sind eher:

  • Bewegungsmangel
  • Monotone Belastung (etwas ständiges Stehen oder Sitzen im Beruf)
  • falsche Belastung (etwa durch Schuhe mit hohen Absätzen oder starrer Sohle)
  • Übergewicht
  • Stress

Daneben treten Rückenschmerzen jedoch auch bei verschiedenen Krankheiten auf, etwa Skoliose (angeborene Wirbelsäulenveränderung), Osteoporose oder bei Frauen im Rahmen von Unterleibsproblemen wie Regelschmerzen.

Ein Sonderfall darunter sind Rückenschmerzen während der Schwangerschaft. Ursache ist das Gewicht und die Bewegungen des Babys, das die untere Wirbelsäule der Mutter stark belasten kann.

Zum Arzt sollten Sie auf jeden Fall, wenn die Rückenschmerzen mit einer Bewegungseinschränkung, Fieber, Lähmungserscheinungen (etwa im Bein) und Kontinenzproblemen mit Blase und/oder Darm verbunden sind.

Rückenschmerzen: Was tun zur Behandlung?

Die Behandlung der Rückenschmerzen richtet sich danach, was die Ursache ist. Falls es sich nicht um einen akuten Bandscheibenvorfall handelt, gilt heute längst nicht mehr die Regel: Schonen, schonen, schonen. Besser ist es auf jeden Fall, sich trotz Rückenschmerzen etwas zu bewegen. Am besten gelingt diese Mobilisation mit Krankengymnastik, die der Physiotherapeut mit Ihnen übt. Als Faustregel gilt dabei: Alles was schmerzt, zunächst besser nicht ausführen.

Daneben kommen folgende Behandlungsoptionen gegen Rückenschmerzen infrage:

  • Medikamente: Schmerzstillende und muskelentspannende Substanzen helfen dabei, dass keine Schonhaltung eingenommen wird, zu der die Schmerzen zwingen würden. Diese verkrampfte Haltung zieht weitere Verspannungen nach sich und damit womöglich noch mehr Schmerzen oder sogar eine Chronifizierung der Beschwerden.

  • Operation: Nur noch in seltenen Fällen wird bei Rückenschmerzen operiert. Das ist der Fall, wenn etwa eine Bandscheibe verrutscht ist, stark auf einen Nerven drückt und Lähmungserscheinungen auftreten.

  • Massagen: Manuelle Therapie ist sinnvoll, um Verspannungen zu lösen. Allerdings ist diese passive Mobilisation nur ein Aspekt der Behandlung von Rückenschmerzen. Unverzichtbar ist zusätzlich die aktive Bewegung mit entsprechender Rückengymnastik.

  • Akupunktur: Die Nadeln aktivieren an bestimmten Stellen die Durchblutung und können den Schmerz lindern.

  • Osteopathie und Chiropraktik: Der geübte Therapeut kann mit sanftem Druck und Gegendruck Gelenke wieder in die richtige Position bringen und Verspannungen lösen. Osteopathie fördert zudem Ursachen zutage, die weit vom Schmerzort entfernt liegen können.

  • Wärme: Heizkissen, Wärmepflaster und Wärmflasche fördern die Durchblutung an der betroffenen Stelle und lindern so den Schmerz.

Rückenschmerzen: Mit dieser Dauer müssen Sie rechnen

Zuerst die gute Nachricht: Meist verschwinden Rückenschmerzen innerhalb kurzer Zeit von selbst wieder. Oft dauert das nur wenige Wochen, manchmal bis zu einem Vierteljahr. Manchmal werden die Schmerzen jedoch chronisch und für den Betroffenen zu einer großen Belastung. Spezielle Schmerzbehandlungen, die auch eine Psychotherapie beinhalten, sind dann hilfreich.

Rückenschmerzen gezielt vorbeugen

Sind die Rückenschmerzen endlich vorüber, gibt es viele wirksame Maßnahmen, die verhindern, dass sie erneut auftreten. Vorbeugen lässt sich am besten mit folgenden Tipps:

  • Regelmäßige, rückenfreundliche Bewegung, etwa Wandern, Radfahren, Rückenschwimmen.

  • Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag. Verzichten Sie also auf Lift oder Rolltreppe und gehen Sie Treppen zu Fuß.

  • Melden Sie sich zu einem Kurs in Rückengymnastik an. Viele Krankenkassen übernehmen dafür die Kosten oder beteiligen sich daran. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über entsprechende Angebote.

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