Blockierung verursacht Rückenschmerzen

ISG-Blockade (ISG-Syndrom): Behandlung und Übungen

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Schmerzen im unteren Rücken, die ins Gesäß ausstrahlen, müssen nicht immer von einem Bandscheibenvorfall, Hexenschuss oder vom Ischias kommen. Eine häufige Ursache ist die Blockierung des ISG, des Iliosakralgelenks. Warum das ISG blockiert, wie man selbst die Blockade lösen kann und welche Möglichkeiten es gibt, einer ISG-Blockade vorzubeugen.

Hier befindet sich das Iliosakralgelenk ISG
Das Iliosakralgelenk (ISG) ist eine schmale Fuge zwischen Kreuzbein und Darmbein, häufig kommt hier zu einer sogenannten ISG-Blockade.
© iStock.com/Jan-Otto

Fast jeder Erwachsene erlebt mindestens einmal im Leben eine ISG-Blockade. Rund 25 Prozent der Beschwerden im unteren Rücken gehen auf das ISG zurück, Männer und Frauen sind dabei gleich häufig betroffen. Ein ISG-Syndrom wird schnell mit anderen Erkrankungen des unteren Rückens verwechselt. Tritt eine ISG-Blockierung das erste Mal akut auf, lässt sie sich gut behandeln und heilt aus. Häufig entwickelt sich die Erkrankung jedoch zu einem chronischen Leiden.

Im Überblick:

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Was ist das ISG?

ISG ist die Abkürzung für Iliosakralgelenk, es wird auch Kreuzbein-Darmbein-Gelenk oder kurz Kreuz-Darmbeingelenk genannt. Das Gelenk verbindet die untere Wirbelsäule mit dem Beckenring. Am unteren Rücken geht die Lendenwirbelsäule in das Kreuzbein (Os Sacrum) über. Die verwachsene Wirbelstruktur des Kreuzbeins trifft rechts und links auf das schaufelförmige Darmbein (Os Ilium) und bildet eine Gelenkfuge. Diese Verbindung wird Iliosakralgelenk (ISG) genannt. Für den Zusammenhalt der beiden Gelenkflächen und die Stabilität des ISG sorgen zahlreiche Bänder und Muskeln im Beckenraum, im unteren Rücken und im Gesäß.

Das Iliosakralgelenk ­– es gibt zwei davon – ist ein sehr festes und das am wenigsten bewegliche Gelenk des menschlichen Körpers, es kann aktiv nicht selbst angesteuert werden. Es stellt die Schnittstelle zwischen Wirbelsäule und Becken dar. Als Übergangsstelle zwischen Oberkörper und Beinen ist das Iliosakralgelenk besonders anfällig für eine Blockierung.

Auch während der Geburt spielen die Iliosakralgelenke eine große Rolle: Obwohl sie nur minimal beweglich sind, sorgen sie für die Dehnung der Schambeinfuge, das Becken weitet sich, sodass genug Platz für das Köpfchen des Kindes ist. Möglich wird diese ISG-Bewegung, weil unter dem Einfluss von Hormonen in der Schwangerschaft die Bänder im Becken weicher und flexibler sind.

Symptome einer ISG-Blockade

Ziehende mitunter sogar heftige Schmerzen im unteren Rückenbereich, im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule oder am Übergang zum Steißbein sind Hauptsymptome einer ISG-Blockade. Die Schmerzen treten meist einseitig, links oder rechts, auf – je nachdem, welches ISG betroffen ist. Sie strahlen häufig in die Leiste aus, manchmal bis in das Gesäß und den Oberschenkel sowie in den darüber liegenden Rückenbereich.

Häufig verstärken sich die Schmerzen nach

  • längerem Sitzen
  • beim Aufstehen aus dem Sitzen
  • beim schnellen Vornüberbeugen
  • wenn das Bein in der Hüfte zur Seite gedreht wird, wie beim Schneidersitz oder beim Aussteigen aus dem Auto

Menschen, deren ISG chronisch instabil ist, hören manchmal sogar ein Knacken beim Aufstehen aus dem Sitzen und haben das Gefühl, dass etwas in der Hüfte klemmt oder das Bein instabil ist und einknickt.

ISG-Beschwerden können mitunter mit einem Bandscheibenvorfall, einem Hexenschuss oder auch Schmerzen am Ischias verwechselt werden. Jedoch sind bei einer ISG-Blockade in der Regel keine Nerven oder Nervenwurzeln, die aus dem Rückenmarkskanal austreten, betroffen. Typische Gefühlsstörungen und sind daher eher selten.

Ähnliche Symptome wie eine Blockierung des ISG kann jedoch auch eine Blockade der Wirbel im Bereich der Lendenwirbel und am Übergang zum Steißbein verursachen. Ein*e Ärztin*Arzt oder erfahrene*r Physiotherapeut*in wird jedoch mit wenigen diagnostischen Griffen feststellen, ob das ISG blockiert ist oder nicht.

ISG-Blockade: Ursachen, Auslöser, Risikofaktoren

Die Gründe, die zu einer Blockade des ISG führen, sind vielfältig. Zu einem ISG-Syndrom (ISG-Blockade) kommt es, wenn sich Darmbein und Kreuzbein zueinander verschieben oder ein Teil des Iliosakralgelenks aus dem Gelenkspalt herausgleitet. Das ohnehin straffe Gelenk ist dann stark in seiner Beweglichkeit eingeschränkt.

Die Gelenkkapseln werden gereizt, es kommt zu Entzündungsreaktionen und Schmerzen. Muskeln und Bänder versuchen zudem, die Fehlstellung des Gelenks auszugleichen, wodurch sich Muskeln verspannen. Weitere Schmerzen und eine Schonhaltung der Betroffenen sind die Folge.

Falsche Bewegungen als Ursache der ISG-Blockade

Zu einer akuten ISG-Blockade kommt es durch kurze, ruckartige Bewegungen und Fehlbelastungen: So können sich beim Heben von schweren Gegenständen, beim Verfehlen einer Treppenstufe (ins Leere treten) oder beim Stolpern die beiden Gelenkflächen verschieben oder verhaken. Diese Ursache ist jedoch seltener als angenommen.


Ursache: Zu schwach ausgeprägte Muskeln

Sehr häufig führen muskuläre Verspannungen im Lendenwirbel- und Beckenbereich, die sich über einen längeren Zeitraum aufgebaut haben, zu einer ISG-Blockade. Normalerweise hält das System der Rumpfmuskeln (am unteren Rücken, rund um das Hüftgelenk, in Bauch und am Gesäß) die Iliosakralgelenke stabil in ihrer normalen Lage. Sind jedoch die Muskeln und Bänder zu schwach oder besteht ein Ungleichgewicht, dann können sich die Iliosakralgelenke verschieben und blockieren.

Solch eine muskuläre Dysbalance kommt häufig zustande durch zu wenig Bewegung und fehlenden Ausgleich bei sitzender Tätigkeit, Schonhaltung bei Rückenschmerzen oder durch Fehlhaltungen aufgrund von anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates (zum Beispiel an den Füßen, den Knien oder der Hüfte) oder auch durch falsches Training bei Sportler*innen.

Auch ein Beckenschiefstand kann dafür verantwortlich sein, dass die Muskeln im Beckenring ein Ungleichgewicht aufweisen. Solch ein Beckenschiefstand ist selten angeboren, er kann auch nach Operationen, beispielsweise am Knie, Fuß, Wirbelsäule, Hüfte, oder Unfällen entstehen.

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ISG-Blockade in der Schwangerschaft

Schwangere Frauen haben häufig auch mit ISG-Beschwerden zu kämpfen. Die Umstellung des Hormonhaushaltes führt zu einer Lockerung der Bänder im Beckenraum, das ISG ist dadurch nicht mehr so stabil wie vor der Schwangerschaft und kann leichter blockieren.

Entzündungen und Abnutzung des ISG

Entzündungen des Gelenks verursachen manchmal ähnliche Symptome wie eine klassische ISG-Blockierung. So sind bei Morbus Bechterew sehr oft die Iliosakralgelenke betroffen. Die Krankheit, die zum Rheuma gehört, führt häufig zu einer Entzündung des Kreuzbein-Darmbeingelenks (Sacroiliitis). Auch entzündliche Erkrankungen des Darms greifen gelegentlich auf das ISG (und andere Gelenke) über.

Wie andere Gelenke können sich auch die Iliosakralgelenke abnutzen. Die Arthrose des ISG führt zu Entzündungen und Versteifungen des Gelenks und verursacht die gleichen Symptome wie die ISG-Blockade. Zu weiteren möglichen Ursachen für ein ISG-Syndrom gehören gleitende Wirbel (Instabilität der Wirbelsäule), Infektionen oder in sehr seltenen Fällen Tumore.

Diagnose: Ablauf der Untersuchung bei Verdacht auf ISG-Blockade

Schmerzen im unteren Rückenbereich können sehr verschiedene Ursachen haben. Für die*den Ärztin*Arzt ist es deshalb wichtig zu wissen,

  • wann die Schmerzen das erste Mal aufgetreten sind und ob es einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis gab,
  • bei welche Bewegungen die Schmerzen auftreten, wann sie sich verstärken oder abschwächen,
  • welche Begleitsymptome auftreten (Ausstrahlen ins Bein, in die Hüfte, Gefühlsstörungen).

Auch vorangegangene Operationen (an Knie, Hüfte, Wirbelsäule), weitere Vorerkrankungen und die Art der Tätigkeit (sitzend oder stehend) sind von großer Bedeutung.

Funktionstest und Provokationstest

Bei der anschließenden körperlichen Untersuchung wird die*der Ärztin*Arzt die Körperhaltung begutachten, verschiedenste Tests durchführen und so herausfinden, ob die Beschwerden wirklich vom ISG verursacht werden. Der Gelenkspalt zwischen Kreuzbein und Darmbein lässt sich nämlich recht gut ertasten. Bei verschiedensten Bewegungen (beim Vornüberbeugen, in der Bauchlage und/oder Rückenlage) wird die Lage und das Gelenkspiel begutachtet oder Schmerzen provoziert.

Bildgebende Verfahren wie das Röntgen von Becken, Hüfte und Lendenwirbelsäule (LWS) ein CT oder MRT können die Diagnose vervollständigen. Mit diesen Untersuchungen sollen vor allem andere mögliche Erkrankungen (Bandscheibenvorfall, Arthrose, Wirbelbrüche) ausgeschlossen werden. Eine Blutuntersuchung ist zum Beispiel beim Verdacht auf Morbus Bechterew oder eine andere rheumatische Erkrankung nötig.

Mit Injektionen den Schmerz lokalisieren

Um herauszufinden, was genau die ISG-Schmerzen verursacht, können auch schmerzlindernde Substanzen direkt in das Gelenk injiziert werden. Die Injektionsnadel wird unter Röntgen- oder CT-Kontrolle in das Iliosakralgelenk eingestochen. Lassen die Schmerzen nach der Injektion nach, dann ist das ISG selbst die Ursache für die Beschwerden im unteren Rücken. Wird keine Schmerzlinderung beobachtet, dann müssen andere Gründe für die Symptome vorliegen.

Therapie: Wie wird eine ISG-Blockade behandelt?

Eine erstmalige, akut aufgetretene ISG-Blockade lässt sich in der Regel gut behandeln. In manchen Fällen renkt sich das ISG sogar von allein wieder ein. Schwieriger wird es, wenn die Beschwerden bereits über einen längeren Zeitraum auftreten oder immer wiederkehren. Die Therapie eines solchen chronischen ISG-Syndroms dauert lange, ist schwierig und erfordert eine konsequente Mitarbeit der betroffenen Person.

Mit Manueller Therapie die Blockierung lösen

Mittel der Wahl bei einer ISG-Blockade ist zunächst die Manuelle Therapie. Dabei werden zwei verschiedene Techniken angewandt:

  • Bei der Manipulation wird mit speziellen Handgriffen ein kurzer, kräftiger Impuls auf das ISG abgegeben, welches sich dadurch wieder einrenkt. Diese Manipulation ist besonders wirksam, wenn eine ISG-Blockade erstmals aufgetreten ist und erst seit kurzem Beschwerden verursacht.

  • Im Unterschied dazu wird bei der Mobilisation das Iliosakralgelenk nur leicht in seinem natürlichen Gelenkspielraum bewegt und gedehnt.

Beide Techniken machen das ISG zwar wieder frei, doch sie ändern nichts an den muskulären Dysbalancen, die zur Blockade des Gelenks geführt haben. Deshalb sollten parallel zur Manuellen Therapie auch spezielle Übungen zur Kräftigung der Muskulatur gezeigt und trainiert werden.

In den ersten Tagen können zusätzlich entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente starke Schmerzen erträglicher machen, auch Injektionen werden mitunter verabreicht. Wärmeanwendungen wie Fango, Körnerkissen oder Wärmflasche können helfen, die verkrampften Muskeln zu entspannen.

Operation am Iliosakralgelenk

Bei fortgeschrittener Arthrose des ISG kann mittels Operation das ISG versteift werden. Bei dieser OP werden Darm- und Kreuzbein mittels Titanstäbchen mit dreieckigem Querschnitt verbunden. Die Metallstäbe wachsen in die Knochensubstanz ein und sorgen für eine dauerhafte Stabilisierung des ISG. Leider können auch nach einer Operation weiterhin Schmerzen im ISG bestehen.

ISG-Blockade: Die richtige Schlafposition bei Rückenschmerzen

Die Schmerzen bei einer ISG-Blockade können Betroffene oftmals lange wach halten und beim Schlafen hindern. Zudem kann die falsche Schlafposition das betroffene Gelenk zusätzlich belasten und die Beschwerden verschlimmern. Die ideale Schlafposition bei einer ISG-Blockade ist auf dem Rücken liegend mit einem flachen Kissen. So wird das Gelenk nicht einseitig belastet wie etwa in einer Seitenlage.

Zudem ist die Anschaffung einer passenden Matratze wichtig, um weiteren Rückenschmerzen vorzubeugen.

Schlafpositionen: Welche sind gesund und helfen bei Beschwerden?

ISG-Blockade selber lösen: Drei einfache Übungen

Es gibt verschiedene Übungen, die dabei helfen können, eine ISG-Blockierung selbst zu lösen und das Gelenk zu mobilisieren. Wenn sich jedoch nach diesen Übungen die Beschwerden nicht bessern oder Schmerzen auftreten, sollte unbedingt ärztliche oder physiotherapeutische Hilfe eingeholt werden.

Diese Übungen helfen bei einer ISG-Blockade:

  1. Wechselseitiges Beinschieben: Man liegt auf dem Rücken mit ausgestreckten Beinen. Abwechselnd wird nun das rechte und linke Bein aus dem Hüftgelenk heraus für wenige Zentimeter nach vorne geschoben. Das Bein bleibt dabei auf der Unterlage.
  2. Einseitiges Beckenheben: Dazu stellt man sich im Vierfüßlerstand auf eine Bank oder Tisch und kreuzt die Fußgelenke übereinander. So weit an die Kante rutschen, dass ein Knie frei in der Luft schwebt. Nun dieses Bein mit der Hüfte mehrfach heben und nach unten fallen lassen. Wenn Bank oder Tisch hoch genug sind, kann man das freie Bein auch lang nach unten hängen lassen und dann das Becken heben und fallen lassen.
  3. Mobilisierung des ISG und der Lendenwirbelsäule: In der Rückenlage werden die Füße angestellt und die Arme rechts und links vom Körper im rechten Winkel ausgestreckt, die Hände zeigen zur Decke. Die geschlossenen Knie werden nun langsam nach einer Seite gekippt, soweit man runterkommt. Die Schultern bleiben dabei am Boden. In der Dehnung etwa 30 Sekunden verweilen, langsam die Knie wieder zur Mitte führen und nach der anderen Seite wiederholen. Variante: Nur ein Bein ist angestellt, das andere liegt lang auf der Unterlage.

ISG-Blockade vorbeugen: Rumpfmuskeln kräftigen

Auch wenn die*der Ärztin*Arzt die Blockade des ISG löst oder durchgeführte Übungen zur Lösung geführt haben, kann das ISG immer wieder blockieren. Wie bei allen Beschwerden rund um Wirbelsäule und Rücken ist es wichtig, dass die rumpf- und beckenstabilisierende Muskulatur am Rücken, Bauch, Gesäß und Hüfte gekräftigt werden. Denn nur mit einem guten Muskel- und Sehnenapparat können die Wirbelsäule, Wirbelgelenke, das Iliosakralgelenk und die umliegenden Strukturen stabil bleiben.

Mögliche Übungen für ein starkes ISG sind zum Beispiel:

Plank
Ideale Übung für die Rumpfmuskeln: der Ellenbogenstütz oder Plank. Wer bereits diagnostizierte Erkrankungen an Wirbelsäule und Rücken hat, sollte Arzt oder Physiotherapeuten nach geeigneten Übungen fragen.
© iStock.com/Cecilie_Arcurs
  • Ellenbogenstütz (Plank): Die Übung trainiert die gesamte Rumpfmuskulatur – vor allem die tiefliegenden Muskeln, die die Wirbelsäule stabilisieren. Dazu aus dem Vierfüßlerstand in den Liegestütz gehen sich dabei statt mit den Händen mit den gesamten Unterarmen abstützen. Das Gesäß wird angespannt, der Kopf schaut nach unten, sodass der Körper eine möglichst gerade Linie bildet. Den Stütz so lange wie möglich halten, nach kurzer Pause mehrmals wiederholen. Variante: Im Stütz in der Längsachse des Körpers langsam nach vorn und hinten pendeln.

  • Seitlicher Stütz: Ausgangspunkt ist hier die Seitenlage. Mit dem zur Matte zeigenden Unterarm stützt man sich ab und richtet sich seitlich auf. Der Körper bildet bis zu den Füßen möglichst eine Linie. Den Stütz so lange wie möglich halten, nach kurzer Pause auf der anderen Seite wiederholen. Variante: Im Stütz das obere Bein etwas anheben.

  • Hüftbeuger dehnen: Der Hüftbeuger führt von der Wirbelsäule durch den Bauchraum zur Innenseite des Oberschenkels. Er ist durch vieles Sitzen häufig verkürzt, zieht an der Lendenwirbelsäule und ist so mitverantwortlich für Beschwerden im unteren Rücken. So wird er gedehnt: Auf den Boden (Matte, Teppich) knien, einen Fuß weit nach vorn in einen tiefen Ausfallschritt setzen. Das andere Bein lang nach hinten ablegen, mit den Händen  rechts und links abstützen. In dieser Stellung nun die Hüfte langsam nach vorn unten schieben. Es sollte eine deutliche Dehnung in der Leiste zu spüren sein. In der Stellung mindestens 30 Sekunden verweilen (nicht federn) und mit dem anderen Bein wiederholen.

Neben diesen Übungen, die mehrfach am Tag durchführbar sind, ist viel Bewegung und moderater Sport der beste Schutz vor chronischen ISG-Beschwerden. Vor allem die Rumpfmuskulatur lässt sich mit speziellen Übungen kräftigen. Dehnübungen und Training für die Faszien sollten die Kräftigungsübungen ergänzen – so wird ein Gleichgewicht im Muskel- und Bändersystem erreicht. Empfehlenswert sind zum Beispiel Yoga, Pilates und ähnliche Sportarten, bei denen sowohl Kräftigungs- als auch Dehnungs- und Balanceübungen auf dem Programm stehen.

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