Diabetesforschung

Luftverschmutzung begünstigt Diabetes

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Saubere Luft schützt auch vor Diabetes.
Thinkstock

Luftverschmutzung aus dem Straßenverkehr könnte ein zusätzlicher Faktor für die Entstehung von Blutzucker-Erkrankungen sein, zeigen Daten der Dänischen Krebsgesellschaft.

Untersucht wurde der Zusammenhang der Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung am Wohnort mit der Zahl von Diabetes-Neuerkrankungen. Im Verlauf der im Schnitt fast zehn Jahre langen Nachbeobachtungszeit wurde bei gut fünf Prozent der Teilnehmer ein Diabetes mellitus diagnostiziert. Bereits ein geringer Anstieg der mittleren NO2-Belastung schlug sich in einer messbar erhöhten Rate neuer Diabetesdiagnosen nieder. Sportliche Teilnehmer und Nichtraucher waren dabei von den schädlichen Effekten besonders betroffen.

Zehn Tipps, um Diabetes vorzubeugen
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  • Gewichtskontrolle_getty_76755839.jpg
    Gewicht im Auge behalten

    Vermeiden Sie Übergewicht, denn mit zunehmendem Körpergewicht steigt auch das Risiko für Typ-2-Diabetes.

    Getty Images/Creatas RF

  • Taillenumfang_getty_100942924.jpg
    Taille schlank halten

    Bauchfett macht nicht nur anfällig für Diabetes, sondern auch für Herz-Kreislauferkrankungen. Der Taillenumfang sollte bei Frauen unter 90, bei Männern unter 100 Zentimetern liegen.

    Getty Images/Hemera

  • Blutdruck-messen_getty_78159202.jpg
    Blutdruck checken

    Auch ein erhöhter Blutdruck gehört zu den Faktoren, die das Entstehen der Zuckerkrankheit begünstigen. Achten Sie auf Blutdruckwerte im Normbereich und lassen Sie einen erhöhten Blutdruck behandeln.

    Getty Images/BananaStock RF

  • Rauchstopp_rauchen_getty_93363058.jpg
    Nichtraucher werden oder bleiben

    Rauchen hat jede Menge negativer Auswirkungen auf die Gesundheit. Dazu gehört ein erhöhtes Risiko für Diabetes. Wenn Sie Raucher sind: Brechen Sie mit dieser ungesunden Gewohnheit - wenn nötig, mit ärztlicher Hilfe.

    Copyright:B-D-S

  • Kaffee_getty_124954827.jpg
    Kaffee statt Alkoholrausch

    Kaffee senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes. Legen Sie also ab und an eine Kaffeepause ein. Zwar wirkt ein gelegentliches Gläschen Alkoholisches ebenfalls positiv. Reichlicher Alkoholgenuss dagegen erhöht das Diabetes-Risiko.

    Copyright:B-D-S

  • Zitronenwasser_153570404.jpg
    Auf zuckerfreie Getränke setzen

    Meiden Sie stark gesüßte Getränke wie Limonaden. Löschen Sie den Durst besser mit Mineralwasser und ungesüßten Tees. Auch Saftschorlen oder Zitronenwasser sind gesunde und erfrischende Alternativen.

    Copyright:B-D-S

  • Obst_getty_105801418.jpg
    Obst statt Süßigkeiten

    Wer über Jahre hinweg viel Süßes isst, erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Tauschen Sie Schokoriegel gegen Obst - damit stillen Sie nicht nur den Heißhunger auf Süßes, sondern führen Ihrem Körper auch Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zu.

    Copyright:B-D-S

  • Reis_getty_140403443.jpg
    Magnesiumreiche Lebensmittel einplanen

    Eine ausgewogene, fettarme Ernährung schützt nicht nur vor Diabetes, sondern hält allgemein gesund. Planen Sie öfter magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkornreis ein. Das reduziert nach neueren Erkenntnissen das Diabetes-Risiko.

    Copyright:B-D-S

  • Fahrrad_Büro_getty_80609620.jpg
    Fahrrad statt Auto

    Bewegung spielt eine wichtige Rolle bei der Diabetesprävention. Integrieren Sie Sport in den Alltag: Fahren Sie zum Beispiel mit dem Rad zur Arbeit oder zum Bahnhof, nehmen Sie die Treppe statt dem Lift.

    Copyright:B-D-S

  • Sportgruppe_getty_78287823.jpg
    Gemeinsam gegen den inneren Schweinehund

    Ausdauersport hält fit und senkt den Blutzuckerspiegel. Allerdings fällt es oft schwer, sich aufzuraffen. Verabreden Sie sich mit Freunden zum Sport - gemeinsam lässt sich der innere Schweinehund leichter in den Griff bekommen.

    Copyright:B-D-S

Autor: Anna Stretz
Letzte Aktualisierung: 08. Februar 2012
Quellen: MMW-Fortschr. Med. Nr. 1 / 2012 (154. Jg.), S. 1; Diabetes Care 2012; 35: 92–98

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