Schlank mit dem richtigen Wohnort

Wie wäre es mit einem figurfreundlichen Umzug?

Umzug
In der Stadt bewegt man sich häufiger zu Fuß - das ist gut für die Figur.
(c) iStockphoto

So ein Leben auf dem Land hat viele Vorteile. Morgens zwitschern die Vögel durchs offene Fenster und bei einem Frühstück im Freien lässt man sich die frische Landluft um die Nase blasen. Dann geht mit dem Auto zum Wocheneinkauf und vielleicht anschließend zur Eisdiele im Nachbardorf. Doch genau hier liegt der Hund begraben. Denn während Städter die meisten Besorgungen zu Fuß erledigen, müssen sich ihre ländlich lebenden Artgenossen mit dem Auto weiterhelfen, da der nächste Supermarkt gut und gern fünf Kilometer entfernt ist. Bewegung ist also eher die Ausnahme.

Das zeigt auch eine Studie von Forschern der Mailman School of Public Health, deren Ergebnisse jetzt im American Journal of Health Promotion veröffentlicht wurden. Es konnte beobachtet werden, dass Einwohner besonders dicht besiedelter New Yorker Stadtviertel im Schnitt einen deutlich niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) haben als Einwohner in weniger dicht besiedelten Stadtvierteln. Sie erklärten sich dieses Phänomen mit der fußgängerfreundlichen Umgebung und dem daraus resultierenden Verzicht auf den fahrbaren Untersatz.

Studienleiter Andrew Rundle und seine Kollegen untersuchten mehr als 13.000 Erwachsene aus allen fünf Stadtteilen New Yorks. Sie verglichen die Ausbildung, Einkommen, Größe, Gewicht und den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und U-Bahn. Es stellte sich heraus, dass besonders drei Eigenschaften für einen niedrigen Body-Mass-Index verantwortlich sind: eine gemischte Umgebung mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, Bus- und U-Bahn-Stationen in der Nachbarschaft und die hohe Bevölkerungsdichte an sich.

Studienleiter Rundle: "Eine Mischung von Geschäfts- und Wohnbebauung bringt Geschäfte für den alltäglichen Bedarf in Laufnähe. Man steht nicht von der Couch auf, um zum Geschäft um die Ecke zu gehen, wenn da kein Geschäft um die Ecke ist."

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 13. August 2010
Quellen: Andrew Rundle et al.: The Urban Built Environment and Obesity in New York City: A Multilevel Analysis; American Journal of Health Promotion, March/April 2007, V21, I4 Supplement, 326

Neueste Fragen aus der Community
Aktuelle Top-Themen
Omega-3-Fettsäuren in Fisch und Kernen
Fettsäuren fürs Gehirn

Nicht nur vor Ostern: Wer regelmäßig Fisch isst, tut sich damit etwas Gutes mehr...

Fisch genießen mit gutem Gewissen
Omega-3-Lieferant

Welchen Fisch kann ich angesichts der Ausbeutung der Meere ruhigen Gewissens auf den Tisch bringen? mehr...

Sind Bio-Eier gesünder als normale?
Käfigeier in Nudeln und Keksen

Gibt es einen gesundheitlichen Unterschied zwischen Bio-Eiern und konventionell erzeugten? mehr...

Früh aufstehen macht schlank
Tagesrhythmus und Abnehmen

Das spezielle, bläuliche Tageslicht am Morgen wirkt gegen Hunger und hilft beim Abnehmen mehr...

Fragen Sie unser Gesundheitsteam

Kostenlos. 24 Stunden täglich. Unsere Gesundheitsexperten beantworten Ihre Fragen.

mehr lesen...
Ratgeber
  • SchönheitsoperationenSchönheitsoperationen

    Von Brustvergrößerung bis Fettabsaugen: Alle wichtigen Infos zu den häufigsten Schönheits-OPs

  • AllergieAllergie

    Bei Kindern treten sie gehäuft auf und jeder vierte Erwachsene quält sich: Allergien. Alles zum Thema

  • NagelpilzNagelpilz

    Nagelpilz ist häufig ein verschleppter Hautpilz. Erfahren Sie mehr über Erkrankung und Behandlung

Lifeline auf Twitter folgen



Zum Seitenanfang