Medizin & Forschung

Faltenbehandlung mit Botox ist kein Partygag

Die Beseitigung von Gesichtsfalten mit Hilfe von Botulinumtoxin ist nicht als Partygag zu verstehen. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (DGÄC) in Krefeld aufmerksam. Den Fachleuten zufolge gibt es derzeit vor allem in den USA Treffen von Freundinnen, bei denen zu Häppchen und Champagner quasi nebenbei eine so genannte Botox-Behandlung vorgenommen wird. Davor sei jedoch dringend abzuraten, da jeder Behandlung ein persönliches Beratungsgespräch vorangehen müsse, bei dem auch auf die Risiken von Botox eingegangen werden sollte.

Eine falsche Injektionstechnik kann der DGÄC zufolge unerwünschte Überkorrekturen bewirken: Dadurch könnten Hängelider, Triefaugen, asymmetrische Gesichtspartien oder eine starre Mimik entstehen. Sei erst einmal der falsche Muskel gelähmt, dauere es mehrere Monate, bis die Wirkung nachlasse. Die Behandlung mit Botulinumtoxin gehöre daher in die Hände von Fachärzten.Mehr zum Thema im Special

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. März 2006

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