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Muskelschmerzen: Therapie

Die Therapie von Muskelschmerzen zielt in erster Linie auf die Behandlung der Grunderkrankung, die zunächst vom Arzt diagnostiziert werden muss. In Abhängigkeit von der Ursache der Muskelschmerzen können sich unterschiedliche Therapien und begleitende Maßnahmen eignen.

Bei Muskelverletzungen ist es wichtig, die Aktivität umgehend einzustellen und einen Arzt aufzusuchen. Bei manchen Verletzungen ist eine Ruhigstellung der betroffenen Region über mehrere Wochen erforderlich, damit die Verletzung ohne Folgen ausheilen kann. In seltenen Fällen muss eine Operation erfolgen. Als Sofortmaßnahme kann die Kühlung der betroffenen Region sowie ggf. ein Kompressionsverband mit einer schmerzstillenden Salbe hilfreich sein.

Medikamentöse Schmerztherapie

Unter Umständen, z.B. wenn die ursächliche Krankheit nicht ausreichend oder mit sofortigem Effekt behandelt werden kann, können auch Schmerzmittel zum Einsatz kommen, z.B. nicht-steroidale Antirheumatika oder bei Muskelverspannungen auch sogenannte Muskelrelaxanzien. Sinnvoll ist in manchen Fällen auch eine therapeutische Lokalanästhesie, bei der Medikamente, die die Weiterleitung von Schmerzimpulsen blockieren, z.B. direkt in die betroffene Muskulatur eingespritzt werden, um beispielsweise eine Krankengymnastik überhaupt erst zu ermöglichen.

Weitere Therapien

Neben Krankengymnastik können je nach Ursache der Muskelschmerzen auch Massage und Akkupunktur, Entspannungsübungen, Wärme- und Kälteanwendungen, Elektrotherapie und andere physikalische Methoden zum Einsatz kommen. Bei psychischen Ursachen der Muskelbeschwerden – ist häufig eine Psychotherapie der richtige Weg.

Chronische Muskelschmerzen

Handelt es sich wie beim FibromyalgieSyndrom um chronische Muskelschmerzen, deren Ursache nicht bekannt ist, verlangt dies eine multimodale Schmerztherapie, die der notwendigen langfristigen Anwendung hinsichtlich Wirkung und Nebenwirkung gerecht wird, der Gefahr des übermäßigen Schmerzmittelgebrauchs entgegenwirkt und die Lebensqualität bestmöglich verbessert. Multimodal bedeutet, dass unterschiedlichste therapeutische Methoden zur Schmerzbeeinflussung kombiniert werden. Die multimodale Schmerztherapie umfasst je nach Fall eine Patientenschulung, den bedachten Einsatz von Medikamenten, körperliches Training und Krankengymnastik sowie auch physikalische Therapien, Entspannungsmethoden und Psychotherapie.

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