Intakte soziale Beziehungen sind besonders wichtig

Depressionen: So können Sie vorbeugen

Einer Depression kann man nicht sicher vorbeugen. Doch wer sein Leben aktiv und positiv gestaltet und sich ein tragfähiges soziales Netz aufbaut, kann das Risiko, an einer Depression zu erkranken, verringern.

Familie beim Essen
Ein gutes soziales Netz aus Familie, Bekannten und Freunden hilft, Depressionen vorzubeugen.
© iStock.com/Halfpoint

Konflikthafte Wahrnehmungen, Vorgänge und Erinnerungen lassen sich nicht für alle Zeiten ausblenden, unterdrücken und verdrängen. Der aktive Umgang damit kann sogar Depressionen vorbeugen. Die als unerträglich empfundene äußere Welt lässt sich nicht ewig dadurch ersetzen, dass man sich innerlich eine heile, schöne Welt bastelt. Hier ist bereits die Erkenntnis Gold wert, dass selbst der schmerzvollsten Erfahrung ein Sinn, eine weitere Lernaufgabe für das weitere Leben innewohnt.

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    Sie haben den Verdacht, an einer Depression zu leiden? Oder Sie machen sich Sorgen um einen Angehörigen? Der Selbsttest bringt mehr Klarheit.

Positive Begegnungen, ein funktionierender Freundeskreis und ein spannendes Hobby können nicht nur vorbeugen, sondern auch im Fall eines Tiefs helfen, mit schwierigen Lebenssituationen zurechtzukommen.

  • Bauen Sie sich ein soziales Netz auf: Treffen Sie Freunde und Bekannte, gehen Sie aus!

  • Pflegen Sie ein Hobby, das Ihnen Spaß macht, und gönnen Sie sich öfter mal etwas Gutes.

  • Sport hebt nicht nur kurzfristig die Laune. Vor allem regelmäßiger Ausdauersport wie Laufen, Wandern oder Radfahren hat einen antidepressiven Effekt.

  • Gehen Sie an die frische Luft! Auch bei bewölktem Himmel ist ein Spaziergang oder eine Radtour eine natürliche Form der Lichttherapie.

  • Entwickeln Sie Strategien, um mit negativen Gefühlen umzugehen. Das kann etwa ein gutes Gespräch mit Freunden oder Ablenkung durch Sport sein.

  • Sorgen Sie für Entspannung und vermeiden Sie Überlastung.

  • Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich. So kann Ihr Körper vom Gehirnbotenstoff Serotonin ausreichende Mengen bilden.

  • Belasten Sie Konflikte oder Situationen aus der Vergangenheit? Seelischen Stress können Sie mithilfe einer Psychotherapie lösen

  • Dauert Ihre Niedergeschlagenheit länger als zwei Wochen an, sollten Sie mit einem Arzt sprechen.

Zutaten fürs Lebensglück

Depressionen im Alter vorbeugen

Neben dem eigenverantwortlichen, kreativen Umgang mit Krisen, um Depressionen vorzubeugen, besteht eine weitere Vorbeugemaßnahme in einer sinnvollen Lebensplanung. Dies gilt insbesondere für Umbruchsituationen und einschneidende Veränderungen, zum Beispiel der Eintritt in den Ruhestand. Denn die meisten Menschen sind für Muße schlecht gerüstet. Erfolgreiches Altern ist nicht selbstverständlich.

Lebensstil positiv gestalten

In jedem Alter kann man ein gesundheitsbewusstes und körperlich, geistig sowie sozial aktives Leben führen. Durch positive Änderungen können Sie auf bereits eingetretene Krankheiten einwirken und deren schädliche Einflüsse verringern oder auch Depressionen vorbeugen.

So können Probleme früh erkannt und Behandlungen rechtzeitig eingeleitet werden. Ergreifen Sie selbst die Initiative, besprechen Sie mit kompetenten Partnern, wie Sie zu einem gesunden Altern beitragen können.

Setzen Sie sich rechtzeitig damit auseinander, wie Sie Ihr Leben und Alter gestalten wollen und fragen Sie sich, welche Anforderungen hiermit verbunden sind.

Begreifen Sie das Alter als Chance

Bewahren Sie sich die Fähigkeit, sich an den schönen Dingen des Alltags zu erfreuen. Beachten Sie, dass Sie sich bei aktiver Lebensführung im Alter gesünder und jünger fühlen. Wenn Sie auch bei Belastungen nicht resignieren, bleibt Ihr Wohlbefinden eher erhalten. Sie können sich weiterentwickeln und Interessen erweitern und auch zu neuen Einsichten und zu einem reiferen Umgang mit den Stürmen des Lebens finden.

Auch eine Partnerschaft, in der beide Zärtlichkeit, Nähe und Sexualität genießen, ist ein Elixier für Körper und Seele und kann Depressionen vorbeugen. Und das in jedem Alter!

Rechtzeitig zum Arzt!

Wer bereits einmal an einer Depression erkrankt war, sollte mit seinem Arzt über eine mögliche Erhaltungstherapie mit Antidepressiva und Psychotherapie sprechen. In jedem Fall sind regelmäßige Arzttermine in größeren Zeitabständen sinnvoll. So kann Ihr Arzt frühzeitig erkennen, wenn sich eine depressive Episode ankündigt. Mit einer gezielten Behandlung lässt sich einer Depression teilweise auch vorbeugen oder ihr Verlauf begünstigen.

Sanfte Hilfe für die Seele: Psychopharmaka aus der Natur

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