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Erschöpfung

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Genügend geschlafen und dennoch müde: Hält Erschöpfung länger an, gilt es, die Ursache zu klären.
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Erschöpfung ist ein Zustand, der körperlich und/oder geistig wahrgenommen wird. Betroffene fühlen sich müde, schlaff und ohne Energie

Erschöpfung: Definition

Erschöpfung tritt als alltägliches Phänomen, aber auch als Symptom bei verschiedenen Krankheiten auf. Das Spektrum der möglichen Ursachen ist breit. So können vorübergehende körperliche und psychische Belastungen bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen, zum Beispiel Krebserkrankungen, Erschöpfung auslösen. Der Betroffene fühlt sich müde, schlaff und energielos. Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Die Erschöpfung kann vorübergehend oder anhaltend bestehen. Oft ist sie an konkrete Auslöser wie beispielsweise Schlafmangel oder Stress im Job gebunden und lässt sich durch entsprechende Gegenmaßnahmen gut beheben bzw. gibt sich von selbst, wenn die auslösenden Faktoren ausbleiben. In anderen Fällen tritt die Erschöpfung anhaltend auf und geht weit über das bloße Empfinden von Abgeschlagenheit hinaus.

Langfristig erschöpft: Besser zum Arzt!

Anhaltende bzw. chronische Erschöpfung tritt häufig in Verbindung mit bestimmten Erkrankungen auf und sollte daher immer ein Grund für einen Arztbesuch sein. Auch ausreichend Schlaf und eine gesunde Lebensführung können die Erschöpfung in diesen Fällen nicht oder nicht vollständig beheben. Eine andere Bezeichnung für Erschöpfung, die häufig in diesem Zusammenhang verwendet wird, ist Fatigue.

Besteht anhaltende (mindestens seit einem halben Jahr) körperliche und geistige Erschöpfung als Hauptsymptom neben weiteren Symptomen wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, deren Auftreten nicht durch eine andere Ursache wie etwa Schlafmangel, eine diagnostizierte andere akute oder chronische Erkrankung oder Medikamenteneinnahme erklärt werden kann, bezeichnen Mediziner dies als chronisches Erschöpfungssyndrom (auch chronisches Fatigue Syndrom, CFS). Dabei handelt es sich nach heutigem Verständnis um eine eigenständige Erkrankung, deren Ursache noch ungeklärt ist.

Mit dem richtigen Essen Energie tanken
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Autor: Claudia Urban / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 17. November 2011
Quellen: MayoClinic.com: Fatigue. 14.08.2010. URL: http://www.mayoclinic.com/health/fatigue/MY00120 (Stand: 8.11.2011) Heuwinkel-Otter, A.; Nümann-Dulke, A.; Matscheko, N.: Pflegediagnosen für die Kitteltasche, Springer-Verlag (2011), S. 213-219 Gaab, J: Suche nach der Ursache des chronischen Erschöpfungssyndroms. Eine Geschichte mit Fortsetzung. In: Psychotherapeut (3) 2011, S. 211–215 Gaab, J.; Martin, A.: Chronisches Erschöpfungssyndrom. Evidenzbasierte Psychotherapie bei chronischer organisch unklarer Erschöpfung. In: Psychotherapeut (3) 2011, S. 231–238 Schütz, F.: Fatigue – ein unterschätztes Symptom bei Krebs. In: Der Gynäkologe (8) 2008, S. 603-605 Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Chronic Fatigue Syndrome - General Information. URL: http://www.cdc.gov/cfs/general/case_definition/index.html (Stand: 8.11.2011)

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