Magenkrebs: Vorbeugen

Zwar gilt eine Infektion mit Helicobacter pylori bereits seit Längerem als Risikofaktor für Magenkrebs, dennoch ist bis heute unklar, ob sich durch eine gezielte Behandlung einer solchen Infektion die Entstehung des Krebses verhindern lässt. Eine neuere Untersuchung belegt allerdings, dass Patienten, bei denen Magenkrebs noch im Frühstadium entfernt wurde, durch eine Antibiotikatherapie gegen Helicobacter pylori ihr Risiko für einen Zweittumor an anderer Stelle des Magens deutlich senken können.

Da Ernährungsgewohnheiten bei der Entstehung von Magenkrebs eine wichtige Rolle spielen, wird zur Vorbeugung eine ausgewogene, salzarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse empfohlen. Der Verzehr von insbesondere gepökeltem Fleisch sollte eingeschränkt werden, um die Menge an mit der Nahrung aufgenommenen Nitrat- und Nitritsalzen zu reduzieren.

Personen, in deren Familie Magenkrebs gehäuft vorkommt und die eine Veränderung im sogenannten E-Cadherin-Gen tragen, kann eine vorbeugende Entfernung des Magens angeboten werden. Diese ist allerdings mit erheblichen Komplikationen und Lebenseinschränkungen verbunden. Alternativ kann alle sechs bis zwölf Monate eine Magenspiegelung* durchgeführt werden, um einen eventuellen Tumor rechtzeitig zu erkennen.

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