Fitmacher für den Darm

Verstopfung – wenn der Darm streikt

Vor allem auf Reisen oder in der Schwangerschaft ist Verstopfung keine Seltenheit. Meist verschwindet sie wieder, wenn Sie sich ballaststoffreich ernähren und ausreichend trinken. Bei manchen Menschen besteht das Problem aber auch Monate oder Jahre. Dann sprechen Ärzte von einer chronischen Obstipation. Medikamente und Sport bringen den lahmen Darm wieder in Schwung.

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Vor allem Frauen sind oft von Verstopfung betroffen.
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Verstopfung ist sehr unangenehm: Der Reißverschluss der Hose zwickt wegen des aufgeblähten Bauchs und Sie verspüren ein Völlegefühl, obwohl Sie nicht viel gegessen haben. Eine Verstopfung liegt vor, wenn Sie weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang haben, der Stuhl hart und klumpig ist oder Sie beim Stuhlgang stark pressen müssen. Medizinisch heißt die Verstopfung auch Obstipation. Oft beeinträchtigt das Darmproblem die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.

Die besten Hausmittel gegen Verstopfung

Verstopfung trifft Frauen doppelt so oft

Die chronische Verstopfung ist häufig: Bis zu 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden darunter. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Dies könnte allerdings auch darauf zurückzuführen sein, dass Frauen bei Verdauungsproblemen häufiger einen Arzt aufsuchen, vermuten Mediziner. Mit steigendem Lebensalter – vor allem ab dem 65. Lebensjahr – kommt es häufiger zu Verstopfung. Dies könnte mit der Einnahme von Medikamenten (Diuretika, Schmerzmittel), neurologischen Erkrankungen und Bewegungsmangel aufgrund von Bettlägerigkeit zu tun haben. Aber auch Babys und Kleinkinder haben häufig mit Verstopfung zu kämpfen.

Obstipation – akut oder chronisch

Die Verstopfung lässt sich nach ihrer Dauer in zwei Formen einteilen:

  • Eine akute Obstipation tritt kurzfristig und meist in bestimmten Situationen auf, zum Beispiel während der Schwangerschaft, auf einer Reise oder bei erheblichem Stress.

  • Eine chronische Obstipation hält länger als drei Monate an. Sie entsteht beispielweise, wenn Sie sich langfristig falsch ernähren, zu wenig trinken, kaum bewegen, bestimmte Medikamente einnehmen oder unter anderen Krankheiten leiden.

Verstopfung: schon einfache Maßnahmen helfen

Eine Verstopfung hat sehr vielfältige Ursachen. Oft sind eine ballaststoffarme Ernährung, eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder Bewegungsmangel die Gründe. Manchmal gelingt es schon mit einfachen Maßnahmen, etwa einer Umstellung der Ernährung oder mehr körperlicher Aktivität, das Problem in den Griff zu bekommen. Bei hartnäckiger Obstipation helfen Medikamente: Abführmittel (Laxanzien) oder Arzneien, welche die Darmtätigkeit anregen (Prokinetika).

Sie müssen sich nicht sofort Sorgen machen, wenn Sie nicht jeden Tag Stuhlgang haben – das ist normal. Am wichtigsten ist es, dass Sie sich wohlfühlen und der Toilettengang Ihnen keine Probleme bereitet. Scheuen Sie sich aber nicht, bei länger andauernder Verstopfung Ihren Arzt um Rat zu fragen.

Verstopfung: Symptome durch einen trägen Darm

Typisch für eine Obstipation sind folgende, unangenehmen Symptome beim Stuhlgang:

  • Stuhlkonsistenz: Der Stuhl ist klumpig und hart

  • starkes Pressen beim Stuhlgang

  • das Gefühl der unvollständigen Entleerung nach dem Toilettengang

  • das Gefühl, dass im Darm oder Analbereich eine Blockade vorhanden ist

  • Sie müssen bei der Entleerung nachhelfen, zum Beispiel mit den Fingern

  • Stuhlfrequenz: Sie haben weniger als drei Stuhlgänge pro Woche

Zu den Problemen beim Stuhlgang kommen oft noch weitere Symptome hinzu, etwa

Ausschlaggebend ist aber nicht nur die Anzahl der Stuhlgänge. So haben manche Menschen durchaus regelmäßige Stuhlgänge, aber der Stuhl ist sehr hart, sie müssen stark pressen und die Entleerung ist äußerst mühevoll und anstrengend. Auch hierbei handelt es sich um eine Verstopfung. Von einer chronischen Verstopfung sprechen Ärzte, wenn die Probleme bei der Stuhlentleerung länger als drei Monate andauern und mindestens zwei der oben genannten Hauptsymptome auftreten. Weiche und problemlose Stuhlgänge sind oft nur noch möglich, wenn Patienten Medikamente zu Hilfe nehmen.

Achtung! Wenn Sie zusätzlich unter Symptomen wie Blut im Stuhl, starken Bauchkrämpfen oder Gewichtsverlust leiden, sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen!

Die Ursachen einer Obstipation sind vielfältig

Für eine Obstipation können ganz unterschiedliche Ursachen verantwortlich sein. Die meisten sind harmlos und leicht zu beheben. Möglicherweise stecken aber auch ernste Erkrankungen dahinter. Allgemein ist der Darm bei Verstopfung träge und arbeitet langsamer. Der Stuhl verbleibt länger im Darm, dickt ein und wird hart.

Warum der Darm streikt

Eine akute Verstopfung kann das Ergebnis einer Ernährungsumstellung sein. Typisch ist auch die sogenannte Reiseobstipation, bei der gleich mehrere Faktoren zusammenkommen: ungewohntes Essen, langes Sitzen im Bus oder Flugzeug, manchmal Flüssigkeitsmangel und obendrein vielleicht noch eine Zeitverschiebung.

Einige der folgenden Faktoren begünstigen zwar eine Verstopfung, kommen aber nicht als alleinige Ursache in Frage. Vielmehr gehen Ärzte davon aus, dass es sich um Schlüsselreize handelt, die bei entsprechender Veranlagung das Stuhl-Problem auslösen.

  • Geringe Flüssigkeitsaufnahme: Wer zu wenig trinkt, riskiert eine Verstopfung oder verstärkt sie. Bei Flüssigkeitsmangel (Dehydration) dickt der Stuhl ein, verhärtet und wird langsamer in Richtung Darmausgang transportiert.

  • Ernährung: Eine zu geringe Aufnahme von Ballaststoffen gilt als häufiger Auslöser von Verstopfung.

  • Bewegungsmangel: Viele Menschen verbringen heute zu viel Zeit im Sitzen, etwa im Job und abends auf der Couch. Dabei kurbelt körperliche Aktivität die Verdauung und Darmbewegung an. Machen Sie also häufiger einen Verdauungsspaziergang oder treiben Sie regelmäßig Sport. Auch bettlägerige Menschen entwickeln oft eine Obstipation aufgrund des Bewegungsmangels.

  • Stress: Seelischer und körperlicher Stress können eine Verstopfung fördern. Beispiele sind Reisen oder der wechselnde Tag-Nacht-Rhythmus bei Schichtarbeitern. Auch Menschen, die ihren Stuhlgang häufiger unterdrücken, riskieren langfristig eine Obstipation.

  • In der Schwangerschaft und während des Menstruationszyklus: Auch Hormone wie Progesteron beeinflussen die Darmtätigkeit. So leiden viele Schwangere unter Obstipation. Manche Frauen entwickeln vor allem in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus aufgrund der hormonellen Schwankungen ein Stuhl-Problem.

  • Medikamente: Einige Arzneimittel begünstigen eine Verstopfung, zum Beispiel Antiallergika, Anticholinergika, Antiepileptika, Antidepressiva, entwässernde Mittel (Diuretika), Medikamente gegen Sodbrennen oder Schmerzmittel.

  • Neurologische Erkrankungen: zum Beispiel die Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) oder Multiple Sklerose

  • Hormonstörungen: zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder die Zuckerkrankheit Diabetes

  • Funktionelle Darmerkrankungen: Reizdarmsyndrom (RDS)

  • Tumore: zum Beispiel Darmkrebs

Stecken Krankheiten, Medikamente oder eine Schwangerschaft hinter Ihrer Darmträgheit, sprechen Ärzte von einer „sekundären Obstipation“.

Andere Ursachen

Bei manchen Menschen trifft aber auch nichts von alledem zu, sondern ihr Darm arbeitet aus unbekannten Gründen langsamer. Mediziner bezeichnen dieses Phänomen im Englischen auch als „Slow Transit Constipation“. Im Enddarm (Mastdarm, Rektum) kann sich zudem eine mechanische Blockade befinden, zum Beispiel durch eine Verwachsung oder einen Vorfall des Mastdarms (Rektumprolaps). Auch ohne mechanisches Hindernis ist manchmal die Darmentleerung erschwert, etwa wenn die Beckenbodenmuskeln und der Schließmuskel beim Stuhlgang verkrampfen oder nicht richtig zusammenarbeiten. Mediziner sprechen auch von Beckenboden-Dyssynergie oder Anismus.

So läuft die Diagnose beim Arzt ab

Verstopfung ist ein Tabuthema, über das die meisten Menschen nicht gerne sprechen. Dennoch ist es wichtig, dass Sie Ihrem Arzt in einem Gespräch (Anamnese) alle Fragen zu Ihren Beschwerden und zur Krankheitsgeschichte offen und ehrlich beantworten. Nur so kommt der Arzt den Ursachen auf die Spur, stellt die richtige Diagnose und wählt eine geeignete Behandlung aus. Diese Fragen sind für Ihren Arzt interessant:

  • Wie häufig haben Sie Stuhlgang? Täglich, wie oft pro Woche?

  • Müssen Sie dabei stark pressen oder gelingt die Darmentleerung leicht?

  • Welche Konsistenz besitzt Ihr Stuhl in der Regel?

  • Verspüren Sie nach dem Stuhlgang ein Gefühl der unvollständigen Entleerung?

  • Wie ernähren Sie sich? Ballaststoffreich mit viel Obst und Gemüse?

  • Bewegen Sie sich viel, treiben Sie Sport oder verbringen Sie viele Stunden des Tages im Sitzen?

  • Sind Krankheiten bei Ihnen bekannt? Wenn ja: welche?

  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein? Wenn ja: Welche?

  • Leiden Sie unter weiteren Symptomen, zum Beispiel Bauchkrämpfen? Dies deutet auf ein Reizdarmsyndrom hin.

Ein Stuhltagebuch, in dem Sie alle Stuhlgewohnheiten notieren, ist oft hilfreich, um den Lebensgewohnheiten und möglichen Ursachen auf den Grund zu gehen.

Körperliche, labormedizinische und andere Untersuchungen

Bei der körperlichen Untersuchung tastet der Arzt Ihren Bauch mit den Händen ab. Mit einem Stethoskop kann er zudem Darmgeräusche abhören. Bei der digital-rektalen Untersuchung führt er einen Finger in den Anus ein und tastet Ihren Enddarm ab. So kann er Darmveränderungen fühlen, die möglicherweise für Probleme bei der Entleerung sorgen.

Wenn das Stuhl-Problem über längere Zeit andauert oder der Arzt den Verdacht auf eine Erkrankung hat, welche die Darmträgheit auslöst, folgen weitere Untersuchungen.

Beispiele sind:

  • Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauchraums

    • zum Lexikon

      Was wird beim Bluttest untersucht und was bedeuten die Abkürzungen und die Werte genau? Das Lifeline-Lexikon über Labor- und Blutwerte gibt Auskunft über die wichtigsten Parameter

    Blutuntersuchung, zum Beispiel auf Entzündungswerte, Elektrolyte und Schilddrüsenhormone

  • Stuhluntersuchung auf verstecktes (okkultes) Blut

  • Darmspiegelung (Koloskopie)

  • bei Frauen: gynäkologische Untersuchung

  • Kolontransitstudien: Eine spezielle Röntgenuntersuchung, bei der Ärzte die Zeit bestimmen, die der Darminhalt für die Darmpassage benötigt.

  • Druckmessungen am Schließmuskel (anorektale Manometrie)

  • MRT-Untersuchung bei der Stuhlentleerung (Defäkographie)

Einige dieser Untersuchungen bieten nur Spezialisten an, zum Beispiel Proktologen, Gastroenterologen oder ein entsprechendes Spezialzentrum.

Verstopfung behandeln: Medikamente und Hausmittel

Die Behandlung erfolgt nach einem Stufenschema: Am Anfang stehen allgemeine Maßnahmen, die Ihren Lebensstil betreffen:

  • Bewegung: Versuchen Sie, mehr Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren. Gehen Sie zum Beispiel zu Fuß zum Supermarkt oder fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit (wenn möglich). Alternativ steigen Sie eine Haltestelle vorher aus und laufen dorthin. Ansonsten sind Ausdauersportarten empfehlenswert, zum Beispiel Wandern, Nordic Walking, Schwimmen oder Joggen. Bewegung hilft nicht nur Ihrer Verdauung, sondern sorgt auch für ein gesundes Gewicht.

  • Ernährung: Essen Sie mehr Ballaststoffe! Sie sind in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten enthalten. Auch Weizenkleie, Leinsamen und Flohsamenschalen enthalten viele Ballaststoffe. Schränken Sie Ihren Konsum an Fleisch, Wurst und Weißbrot ein.

  • Viel trinken! Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, damit die Ballaststoffe gut quellen können. Trinken Sie immer ein Glas Wasser zu ballaststoffreicher Kost. Pro Tag trinken Sie am besten 1,5 bis 2 Liter kalorienarme Getränke.

Abführende Lebensmittel: Dieses Essen fördert die Verdauung

Medikamente gegen Verstopfung

Helfen die Umstellung der Ernährung und ausreichende Bewegung nicht, sind Abführmittel – sogenannte Laxanzien – die Arzneien der Wahl. Laxanzien wirken auf verschiedene Weise: Sie sorgen dafür, dass durch die Darmwand mehr Flüssigkeit in den Darm gezogen wird. So wird der Stuhl weicher und das Volumen nimmt zu, was wiederum die Darmtätigkeit anregt. Zu den Laxanzien zählen zum Beispiel die Wirkstoffe Macrogol, Natriumpicosulfat und Bisacodyl. Auch wenn viele Präparate rezeptfrei in der Apotheke oder im Internetversandhandel erhältlich sind: Nehmen Sie Laxanzien nicht wiederholt oder dauerhaft ein, ohne mit Ihrem Arzt Rücksprache zu halten.

Bei chronischer Verstopfung reichen Laxanzien als Therapie manchmal nicht aus. Dann sind Medikamente eine Möglichkeit, welche die Darmtätigkeit anregen (Prokinetika). Ein häufig eingesetzter Wirkstoff ist Prucaloprid. Prokinetika sind rezeptpflichtige Arzneimittel.

Biofeedback oder Operation als weitere Therapien bei Verstopfung

Stecken Störungen bei der Stuhlentleerung hinter der Verstopfung, erfordern diese eine andere Therapie. Eine Beckenboden-Dyssynergie – also eine gestörte „Abstimmung“ der Beckenbodenmuskeln – lässt sich beispielsweise mit einer sogenannten Biofeedback-Therapie behandeln. Dabei übt der Betroffene über ein Messgerät mit einer Analsonde, die Muskeln gezielt anzuspannen und zu entspannen. Bei strukturellen Veränderungen wie einem Rektumprolaps hilft meist nur ein chirurgischer Eingriff. Vorübergehend lässt sich die Entleerung mit Einläufen (Klysmen) unterstützen.

So verläuft die Verstopfung

Eine akute Verstopfung verläuft meist unkompliziert und lässt sich durch die richtige Ernährung und Bewegung in den Griff bekommen. Oft steckt ein harmloser Auslöser dahinter. Wenn Sie zusätzlich allerdings kolikartige Schmerzen haben, Blut im Stuhl entdecken oder plötzlich Gewicht verlieren, sollten Sie schnell einen Arzt aufsuchen.

Eine chronische Verstopfung verläuft ebenfalls selten mit schweren Komplikationen. Allerdings hält sich die Obstipation bei manchen Menschen sehr hartnäckig und sie müssen dauerhaft Medikamente (Laxanzien oder Prokinetika) einnehmen. Forscher haben herausgefunden, dass die chronische Verstopfung die Lebensqualität erheblich schmälert. Vergleichbar ist dies mit anderen chronischen Krankheiten, zum Beispiel der Refluxkrankheit, Bluthochdruck, Diabetes oder einer Depression.

Ständig harter Stuhl? Mögliche Folgen

Manchmal entwickelt sich infolge der chronischen Verstopfung eine sogenannte Divertikulose. Der permanent harte Stuhl und der starke Druck im Darm lassen kleine Einstülpungen (Divertikel) in der Darmwand entstehen. Die meisten Betroffenen bemerken davon nichts. Die Divertikel können sich allerdings mit Kotresten füllen und entzünden; Ärzte bezeichnen diese Erkrankung als Divertikulitis. Ein besonders harter Stuhl und das starke Pressen beim Stuhlgang können auch zu einem Riss in der Analschleimhaut führen, einer sogenannten Analfissur. Auch Hämorrhoiden und ein Rektumprolaps sind mögliche Folgen.

Verstopfung vorbeugen: diese Tipps helfen!

Einer Verstopfung vorbeugen können Sie mit verschiedenen Maßnahmen. An erster Stelle steht ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung, die viele Ballaststoffe enthält. Die besten Tipps als Schutz vor Verstopfung sind:

  • Essen Sie täglich reichlich Obst und Gemüse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag. Auch Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen sowie Vollkornprodukte enthalten viele Ballaststoffe. Sie regen die Darmbewegungen an und beugen einer Verstopfung vor.

  • Trinken Sie ausreichend zur ballaststoffreichen Ernährung, damit die Ballaststoffe gut quellen können.  Am besten sind kalorienarme Getränke wie Wasser, ungesüßter Tee oder Fruchtsaftschorlen. Trinken Sie 1,5 bis zwei Liter pro Tag. An heißen Tagen und beim Sport darf es mehr sein, weil der Flüssigkeitsbedarf steigt. Wenn Sie unterwegs und auf längeren Reisen sind, sollten Sie stets etwas zu trinken dabei haben.

Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag! Nehmen Sie die Treppen statt den Lift und erledigen Sie kürzere Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Auch moderater Ausdauersport, zum Beispiel Joggen oder Schwimmen, ist hilfreich. Wenn Sie sich sehr wenig bewegen, wird auch der Darm träge – und das Risiko für Verstopfung steigt.

Zehn Fragen zum Stuhlgang

Autor:
Letzte Aktualisierung: 19. September 2017
Durch:
Quellen: S2k-Leitlinie „Chronische Obstipation: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie“, Stand 2/2013; Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), www.dge.de (Abruf: 20.8.2017); Deutsches Ernährungsberatungs- und Informationsnetz (DEBInet), http://www.ernaehrung.de (Abruf: 20.8.2017)

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