Grippalen Infekt erkennen

Erkältung: Die wichtigsten Symptome des grippalen Infekts

Kratzen im Hals, die Nase geht zu – eine Erkältung ist im Anmarsch. Neben den Beschwerden an den Atemwegen verursacht ein grippaler Infekt noch eine Reihe weiterer typischer Symptome, die unterschiedlich heftig auftreten können.

frau mit erkältung im bett
Heiserkeit, Halsweh, Schnupfen, Husten und schließlich Fieber mit Abgeschlagenheit: Die typischen Symptome einer Erkältung ähneln denen einer echten Grippe.
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Die schwächsten Glieder im Immunsystem sind die Schleimhäute von Mund, Nase und Rachen. Sind sie nicht intakt, haben die Erkältungsviren im Herbst und Winter nicht selten leichtes Spiel: Ein grippaler Infekt macht sich dort zuerst bemerkbar.

Eine Erkältung beginnt – im Gegensatz zu einer echten Grippe (Influenza) – langsam. Meist spürt man als erste Abwehrreaktion ein Kratzen oder ein trockenes Gefühl im Hals, die Nase kitzelt und wir müssen niesen. Frieren und Frösteln kann hinzukommen, wenn eine Erkältung beginnt.

Tipps für eine starke Abwehr

In einem so frühen Anfangsstadium kann man der drohenden Erkältung mit gezielten Maßnahmen noch Einhalt gebieten: Erkältungsbäder, viel Schlaf, Vitamin C in hohen Dosen und pflanzliche Mittel können das Immunsystem unterstützen, die Erkältungserreger abzuwehren.

Erkältungssymptome: Husten, Schnupfen, Halsschmerzen

Klappt das nicht, gehen die Anzeichen rasch in die hauptsächlichen Symptome einer Erkältung über. Vor allem die Schleimhäute sind akut entzündet, was sich in starken Halsschmerzen, quälendem Husten und Schnupfen bemerkbar macht.

Daneben gibt es eine Reihe weiterer Beschwerden, die typisch für eine Erkältung sind. Diese treten nicht immer gleichzeitig und auch nicht bei jedem Menschen in gleicher Stärke auf. Dazu gehören:

Erkältung: Sieben Anzeichen, wann Sie zu Hause bleiben sollten

Lifeline/Wochit

Symptome einer Erkältung bei Kindern erkennen

Bei Babys und kleinen Kindern zeigt sich eine Erkältung zunächst in einem allgemeinen Unwohlsein: Sie können besonders quengelig oder auch schläfrig sein, Säuglinge trinken  möglicherweise schlecht, weil die Nasenatmung behindert ist. Häufig bekommen Kinder bei einer Erkältung Fieber, manche sogar Zahnschmerzen. Wichtig bei Fieber ist, dass die Kinder schwitzen. Dabei können schweißtreibende Tees aus Lindenblüten oder Holunderblüten helfen. Sind die Temperaturwerte bereits deutlich erhöht oder steigen diese weiter an, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt hinzuziehen.

Bei einer schweren Erkältung kommt Fieber auch bei Erwachsenen vor und ist eine gesunde Abwehrreaktion des Körpers: Er versucht, die Erreger mit Hitze zu bekämpfen und durch Schwitzen nach außen abzusondern.

Symptome der Erkältung bessern sich nach wenigen Tagen

Wer eine Erkältung in Ruhe auskuriert und viel schläft, hat sie meist nach wenigen Tagen überwunden. Sollten im Verlauf der Erkältung aber neue Symptome wie schmerzhafter Husten, starke Atembeschwerden, Fieber, Ohrenschmerzen oder druckempfindliche Stirn- und Nasennebenhöhlen hinzukommen, sollte man zum Arzt gehen. Das sind keine typischen Erkältungssymptome mehr, sondern Anzeichen für Nachfolgekrankheiten eines grippalen Infekts. Dann haben sich möglicherweise Bakterien an die Erkältung "angedockt" und Entzündungen von Nasennebenhöhlen, des Mittelohrs oder eine akute Bronchitis verursacht, die weiterer Behandlung bedürfen.

Auch wenn die Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Schweißausbrüche, allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und trockener Reizhusten besonders heftig ausfallen, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dann könnte es sich um eine mitunter gefährliche Influenza, die echte Grippe, handeln. Wie sich die beiden Krankheiten unterscheiden, können Sie hier nachlesen.

Die besten Hausmittel gegen Erkältung

 

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