Anzeichen eines grippalen Infektes

Die wichtigsten Symptome einer Erkältung

Kratzen im Hals, die Nase geht zu - eine Erkältung ist im Anmarsch. Das hat wohl jeder schon einmal durchgemacht. Neben den Beschwerden an den Atemwegen verursacht ein grippaler Infekt noch eine Reihe weiterer typischer Symptome, die unterschiedlich heftig auftreten können.

Die schwächsten Glieder im Immunsystem  sind die Schleimhäute von Mund, Nase und Rachen. Sind sie nicht intakt, haben die Erkältungsviren im Herbst und Winter nicht selten leichtes Spiel: Ein grippaler Infekt macht sich dort zuerst bemerkbar.

Eine Erkältung beginnt – im Gegensatz zu einer echten Grippe (Influenza) - langsam. Meist spürt man als erste Abwehrreaktion ein  Kratzen oder ein trockenes Gefühl im Hals, die Nase kitzelt und wir müssen niesen. Frieren und Frösteln kann hinzukommen, wenn eine Erkältung beginnt. 

In einem so frühen Anfangsstadium  kann man der drohenden Erkältung mit gezielten Maßnahmen noch Einhalt gebieten: Erkältungsbäder, viel Schlaf, Vitamin C in hohen Dosen und pflanzliche Mittel können das Immunsystem unterstützen, die Erkältungserreger abzuwehren.

Erkältungssymptome: Husten, Schnupfen, Halsschmerzen

Klappt das nicht, gehen die Anzeichen rasch in die hauptsächlichen Symptome einer Erkältung über. Vor allem die Schleimhäute sind akut entzündet, was sich in starken  Halsschmerzen, quälendem Husten und Schnupfen bemerkbar macht.

Daneben gibt es eine Reihe weiterer Beschwerden, die typisch für eine Erkältung sind. Diese treten nicht immer gleichzeitig und auch nicht bei jedem Menschen in gleicher Stärke auf. Dazu gehören:

Bei Babys und kleinen Kindern zeigt sich eine Erkältung zunächst in einem allgemeinen Unwohlsein: Sie können besonders quengelig oder auch schläfrig sein, Säuglinge trinken  möglicherweise schlecht, weil die Nasenatmung behindert ist. Häufig  bekommen Kinder bei einer Erkältung Fieber, manche sogar Zahnschmerzen.

Wie lange dauert eine Erkältung?

Die meisten Erkältungen verlaufen mild. Wenn man sich in der akuten Phase schont, ist nach den ersten drei bis fünf Tagen das Schlimmste bei einer Erkältung überstanden: Husten und Schnupfen sind nun nicht mehr so quälend, Kopf- und Gliederschmerzen haben nachgelassen. Im Hals kann sich noch einige Zeit ein Reizhusten bemerkbar machen, mit dem der Körper anzeigt, dass  die Schleimhäute langsam heilen.

Eine Erkältung kann man selbst auskurieren – und das sollte man auch. Die ersten Tage sind dabei am wichtigsten, damit der Körper seine  Abwehrkräfte aktivieren kann. Nach spätestens einer Woche bis neun Tagen sollten sich die Symptome der Erkältung spürbar gebessert haben. 

Bei Komplikationen zum Arzt

Wenn im Verlauf der Erkältung neue Symptome wie schmerzhafter Husten, starke Atembeschwerden, Fieber, Ohrenschmerzen oder druckempfindliche Stirn- und Nasennebenhöhlen hinzukommen, sollte man zum Arzt gehen. Das sind keine typischen Erkältungssymptome mehr, sondern Anzeichen für Nachfolgekrankheiten eines grippalen Infekts. Dann haben sich möglicherweise Bakterien an die Erkältung "angedockt" und Entzündungen von Nasennebenhöhlen, des Mittelohrs oder eine akute Bronchitis verursacht, die weiterer Behandlung bedürfen.

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