Hilfe aus der Apotheke bei grippalen Infekten

Sieben Heilkräuter gegen Erkältung

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Pflanzliche Präparate gegen Erkältungs-Symptome sind meist gut verträglich, wie hier der Wasserdost.

Erkältungen ganz ohne Chemie mit der Kraft von Heilpflanzen natürlich bekämpfen: Aufbereitet als Tee, Tropfen oder Tabletten haben sich Wasserdost, Thymian und viele mehr gegen Fieber, Gliederschmerzen, Husten und Schnupfen bewährt.

Ein grippaler Infekt bringt meist ziemlich lästige Symptome. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen – meist ist es eine ganze Palette an Beschwerden, die uns  die Erkältungsviren bescheren. Doch die Natur hat eine ganze Reihe von Kräutern dagegen wachsen lassen. Als Pflanzenextrakt, Dragees, Tropfen oder Tee lassen sie sich ganz unkompliziert anwenden. Die entsprechenden Produkte gibt es rezeptfrei in der Apotheke: 

  1. Indianischer Wasserdost kann die typische Beschwerden des grippalen Infekts gezielt lindern. Besonders bei Fieber konnte nachgewiesen werden, dass er gezielt wirkt. Neben der Möglichkeit, Erkältungssymptome mit indianischem Wasserdost zu behandeln, eignet sich das Heilkraut auch zur Vorbeugung von grippalen Infekten. Wasserdost enthält so genannte Xylane. Diese Pflanzenstoffe kurbeln die Produktion von Abwehrzellen an und unterstützen damit die körpereigene Abwehr im Kampf gegen die Krankheitserreger.
  2. Sonnenhut (Echinacea) ist ebenfalls eine Heilpflanze, die bereits von den Indianern Nordamerikas gegen Erkältung und grippalen Infekt eingesetzt wurde. die Inhaltsstoffe dieses Heilkrauts mobilisieren die Abwehrkräfte. Das konnten verschiedene Studien zeigen. Sonnenhut eignet sich also zur Virenabwehr - sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung, wenn der Infekt bereits Fuß gefasst hat.
  3. Eibisch enthält Schleimstoffe, die sich bei der Behandlung von Husten und Heiserkeit seit Jahrhunderten bewährt haben. Als Tee oder Saft wird er in der Pflanzenheilkunde deshalb gegen Atemwegserkrankungen bei Erkältungen und grippalem Infekt eingesetzt.
  4. Spitzwegerich wird in der Volksmedizin auch als "Heilwegerich" bezeichnet - so beeindruckend ist seine Wirkung. Die Pflanzeninhaltsstoffe sind nicht nur schleimlösend. Spitzwegerich enthält ein natürliches Antibiotikum, Aucubin. Die Substanz bekämpft Entzündungen und eignet sich vor allem bei Husten.
  5. Holunder bietet sowohl mit seinen Blüten als auch den Früchten natürliche Hilfe bei grippalen Infekten und Erkältungen. Der Tee aus Holunderblüten ist schweißtreibend und kann das Fieber senken. Saft und Extrakt aus den Früchten enthalten viel Vitamin C und unterstützen damit das Immunsystem. Vorsicht: Holunderbeeren niemals roh essen, sie lösen starke Verdauungsbeschwerden aus.
  6. Kamille ist ein Multitalent, wenn es um die Gesundheit geht. Ihre ätherischen Öle lösen nicht nur Krämpfe - wichtig bei starkem Husten - sondern wirken antibakteriell. Die  Heilpflanze bekämpft damit Entzündungen, wie sie auch bei grippalen Infekten entstehen. Als Tee, Tropfen oder Inhalationszusatz kommen Produkte mit Kamille deshalb besonders häufig zum Einsatz.
  7. Thymian ist den meisten als Küchengewürz bekannt. Doch das intensiv duftende Kraut kann als Gurgellösung oder Tropfen Husten und Halsschmerzen bekämpfen. Sein Inhaltsstoff Thymol wirkt gegen Viren und Bakterien. Darüberhinaus kann Thymian auch Fieber senken.
Tipps für eine starke Abwehr
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    Schwitzen für die Gesundheit

    Für alle, die etwas für´s Immunsystem tun wollen, sollte der regelmäßige Saunagang zur Gewohnheit werden. Denn hier wird die Durchblutung angeregt und gleichzeitig der Wechsel zwischen unterschiedlichen Temperaturen trainiert. Wenn wir also mal wieder vom überheizten Wohnzimmer raus in den kalten Novembernebel gehen, bleibt die böse Überraschung in Form einer Erkältung eher aus.

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    Aktiv werden

    Wer regelmäßig Sport treibt, der bringt sein Immunsystem auf Trab. Am besten 3 Mal wöchentlich für 30 Minuten Sport treiben. Suchen Sie sich idealer Weise ein Hobby, das Ihnen so richtig Spaß macht. So bleiben Sie auf jeden Fall dabei. Tanzen, Tennis, Schwimmen – erlaubt ist, was gefällt! Hauptsache, die Ausdauer kommt nicht zu kurz.

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    Statt Fast-Food & Co.: Her mit den Vitaminen!

    Wer sich fettreich und zuckerhaltig ernährt, der muss sich über eine schwache Abwehr nicht wundern. Denn die braucht Unterstützung in Form von Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem Vitamin C, aber auch Zink (z.B. in Kartoffeln oder Innereien, Fleisch) greifen dem Immunsystem unter die Arme.

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    Schlaf – wichtig für ein intaktes Immunsystem

    Wenn wir schlafen, tankt unser Immunsystem neue Energie. Es regeneriert sich und bereitet sich auf neue Abwehr-Aufgaben am nächsten Tag vor. Deswegen gilt: Vermeiden Sie Schlafmangel und versuchen Sie, 6-8 Stunden täglich zu schlafen. Am Wochenende also ruhig mal länger in den Federn bleiben und den Wecker, Wecker sein lassen.

Autor: Monika Preuk / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 22. November 2011

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