Erkältungen erkennen und behandeln

Erkältung: Was hilft gegen den grippalen Infekt?

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen sind typische Symptome

Erkältungen plagen uns vor allem im Herbst und Winter. Erste Symptome sind Husten, Schnupfen und Halsweh. Das Lifeline-Themenspecial informiert über effektive Behandlung sowie Hausmittel gegen Erkältungen und gibt Tipps zur Vorbeugung von grippalen Infekten.

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Schnupfen, Schmerzen, Abgeschlagenheit: Die Anzeichen einer Erkältung sind lästig, lassen sich aber gut selbst behandeln.
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Erkältung ist der umgangssprachliche Ausdruck für eine Infektion der oberen Luftwege. Die Erkältung wird von Viren verursacht. Mediziner sprechen vom grippalen Infekt.

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Erwachsene machen etwa zwei bis vier dieser Infekte pro Jahr durch. Kinder, deren Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt und ausgereift ist, können sogar bis zu zehn Mal im Jahr erkältet sein.

Hoch-Zeit für Erkältungsviren sind Herbst und Winter – erkälten können wir uns jedoch das ganze Jahr über. Der Volksmund spricht dann zum Beispiel von einer Sommergrippe.

Erkältung verläuft meist harmlos

Der Verlauf einer Erkältung ist sehr unterschiedlich: Meist kündigt sich ein grippaler Infekt mit einem unangenehmen Kratzen im Hals und Halsschmerzen an. Typische Symptome sind Husten, Schnupfen, Heiserkeit – oder eine Kombination davon. Oft klagen Erkältete auch über Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, eine erhöhte Temperatur bis hin zu leichtem Fieber, Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Da letztere Symptome auch bei der echten Grippe (Influenza) auftreten, sollte man mit schweren Erkältungssymptomen und hohem Fieber einen Arzt aufsuchen. Denn anders als ein gewöhnlicher grippaler Infekt kann die Grippe einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Gerade Ältere und Menschen mit geschwächter Immunabwehr sind dafür gefährdet.

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Kinder leiden häufiger an Erkältung als Erwachsene, weil ihr Immunsystem noch nicht so ausgeprägt ist.
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Bei Erkältung schonen – sonst drohen Komplikationen

Eine normale Erkältung klingt dagegen in der Regel nach etwa einer Woche ohne Komplikationen ab. Bei schweren Verläufen besteht die Gefahr einer Folgeerkrankung, zum Beispiel Bronchitis, Lungen- oder Mittelohrentzündung. Wer sich trotz Erkältung nicht schont und zum Beispiel joggen geht, läuft außerdem Gefahr, eine Herzmuskelentzündung  zu bekommen.

Einen hundertprozentigen Schutz vor grippalen Infekten gibt es nicht, besonders an Orten mit vielen Menschen ist die Virendichte hoch. Die beste Vorbeugung gegen Erkältungen ist ein starkes Immunsystem. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf stärken die körpereigenen Abwehrkräfte, die den Erkältungsviren (Rhinoviren) Paroli bieten können.

Viel Flüssigkeit und regelmäßiges Lüften beugen Erkältungen vor

Auch gut befeuchtete Schleimhäute sind wichtig, um die Erreger einer Erkältung und anderer Infektionskrankheiten abzuwehren. Deshalb empfiehlt es sich gerade in der Erkältungszeit zwischen September und März, viel Wasser, Saftschorlen und Tee zu trinken sowie regelmäßig zu lüften. Letzteres reduziert nebenbei die Virendichte in der Luft und damit das Risiko, sich in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen eine Erkältung einzufangen.

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Letzte Aktualisierung: 30. September 2014

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