Darmkrebs: Vorbeugen

Darmkrebs können Sie nicht gezielt vorbeugen. Entscheidend für die Heilungschancen ist aber eine frühe Erkennung. Daher sollten Sie die empfohlenen Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen. Eine gesunde Ernährung, wenig Alkohol und der Verzicht auf Nikotin können das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, verringern.

Um das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, zu reduzieren, sollten Sie auf eine gesunde Ernährung, die reich an Ballaststoffen ist, achten. Auch der nur gemäßigte Verzehr von Fleisch und Alkohol kann das Risiko verringern. Bewegen Sie sich außerdem regelmäßig, und verzichten Sie auf das Rauchen, um Ihr persönliches Darmkrebs-Risiko zu senken.

Darmkrebs können Sie nicht gezielt vorbeugen. Aber je früher er erkannt wird, umso besser sind Ihre Heilungschancen. Daher stellen Früherkennungsuntersuchungen die wichtigste Maßnahme im Kampf gegen den Darmkrebs dar. Experten schätzen, dass neun von zehn Fällen von Darmkrebs geheilt werden können, wenn sie frühzeitig erkannt werden.

Zu den Früherkennungsuntersuchungen gehört der sogenannte Hämoccult-Test, mit dem der Stuhl auf mögliches, mit dem Auge nicht sichtbares Blut untersucht werden kann. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab einem Alter von 50 Jahren einmal im Jahr die Kosten für diesen Test.

Außerdem wird ab 55 Jahren eine Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie) empfohlen, deren Kosten ebenfalls von den Krankenkassen übernommen werden. Werden bei dieser Untersuchung keine krankhaften Veränderungen im Darm festgestellt, können Sie nach zehn Jahren erneut eine Darmspiegelung zur Darmkrebs-Vorsorge durchführen lassen. Besteht allerdings der Verdacht auf eine Darmerkrankung, können die genannten Untersuchungen auch häufiger eingesetzt werden.

Autor: Andreas Gill
Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2012

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