Sonnenbrand - Dermatitis solaris
Definition
Unter einem Sonnenbrand oder Dermatitis solaris (Dermatitis = Entzündung der Haut, sol = Sonne) versteht man eine Entzündungsreaktion der Haut, die dann auftritt, wenn die Haut einer für sie zu intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist. Unter natürlichen Bedingungen entsteht Sonnenbrand hauptsächlich durch die Wirkung von UV-B-Strahlung.
Bei einem Sonnenbrand tritt rund drei bis sechs Stunden nach der Strahleneinwirkung eine Rötung und Überwärmung, eventuell auch Schwellung der Haut auf, die stark schmerzen kann. Bei einem ausgeprägten Sonnenbrand können auch Blasen entstehen. Damit ähneln die möglichen Krankheitszeichen eines Sonnenbrandes denen einer Verbrennung.
Die Bestrahlungsdauer, die beim einzelnen Menschen einen Sonnenbrand auslöst, wird vor allem vom genetisch festgelegten Hauttyp, von der Vorbräunung und von der Intensität der UV-Strahlung bestimmt.
Die Strahlungsintensität hängt unter anderem von der Jahreszeit, von der Tageszeit, vom Breitengrad, von der Höhe über dem Meersspiegel sowie vom Maß der Reflexion der Strahlung durch Wasser, Sand oder Schnee ab.
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