Umfrage zum Verzicht bis Ostern

Alkohol und Süßes oben auf der Fasten-Hitliste

Der Verzicht auf Alkohol und Süßes steht bei den Deutschen auch heuer hoch im Kurs. 44 Prozent wollen bis Ostern die Finger von Zigaretten lassen, auf Platz vier und fünf folgen das Fleisch- und das Handy-Fasten.

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Für fast ein Drittel der Deutschen kommt Fasten gar nicht in die Tüte. Die übrigen verzichten gern auf Alkohol, Süßes, Fleisch oder Internet.
Thinkstock

Für die Menschen, die nach den tollen Tagen Verzicht üben wollen, steht Alkohol ganz oben auf der Tabu-Liste (71 Prozent). Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DAK. Auf Platz zwei landen Süßigkeiten mit 66 Prozent, gefolgt von Rauchen und Fleisch (44 bzw. 42 Prozent). Dazu befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1004 Menschen.

Fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) könnte sich vorstellen, in der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern sein Handy ausgeschaltet zu lassen – übrigens mehr Frauen (31 Prozent) als Männer (28 Prozent). Bei den 18- bis 29-Jährigen ist der Verzicht auf das Mobiltelefon besonders unbeliebt: Nur 15 Prozent würden es abschalten.

Fernseh- beliebter als Internet-Fasten

„Was die Konsumgüter anbelangt, wird mit 34 Prozent am häufigsten das Fernsehen genannt“, hieß es. 23 Prozent der Befragten könnten sich in der Fastenzeit vorstellen, "offline" zu gehen und auf Computer oder Internet zu verzichten. Lediglich 15 Prozent würden ihr Auto stehenlassen.

Für fast ein Drittel der Deutschen wiederum kommt Fasten gar nicht in Frage: 32 Prozent haben noch nie gefastet – und wollen es auch künftig nicht probieren. Beim Fasten gibt es der Umfrage zufolge auch einen deutlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern: So finden mit 55 Prozent die Frauen einen bewussten Verzicht gesundheitlich sinnvoller als Männer, von denen das nur 46 Prozent unterschreiben würden.

Westdeutsche fasten mehr

Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) gab in dem Fragebogen an, er habe schon mindestens ein Mal mehrere Wochen lang bewusst auf Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet. Besonders stark vertreten waren hier die 30- bis 44-Jährigen. "Im Vergleich der Bundesländer sind Bayern und Baden-Württemberg mit 64 beziehungsweise 61 Prozent Fasten-Hochburgen", erklärt ein DAK-Sprecher. "In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil bei 43 Prozent."

Statt Fasten: Zwölf Wege, nachhaltig abzunehmen

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Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2013

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