Fehlfunktion der Schilddrüse

Hyperthyreose

Wie es zu einer Überfunktion der Schilddrüse kommt

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Dauernd essen und trotzdem schlank: Das ist typisch für Menschen mit einer unbehandelten Schilddrüsenüberfunktion.
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Von einer Schilddrüsenüberfunktion oder Hyperthyreose spricht man, wenn die Schilddrüse zu viele Hormone produziert. Alles über die Ursachen, Diagnose und Therapie der Schilddrüsenüberfunktion lesen Sie hier.

Bei der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) produziert die Schilddrüse zu viel von den Schilddrüsenhormonen L-Thyroxin und Trijodthyronin. Weil der Körper sie nicht benötigt, entsteht ein Überschuss. Diesen Zustand nennt man Hyperthyreose.

Die Überfunktion verursacht einen gesteigerten Stoffwechsel. Das bedeutet etwa, dass die Betroffenen sehr viel essen können, ohne zuzunehmen. Daneben haben sie mit Symptomen wie innerer Unruhe, aufbrausendem Charakter und Bluthochdruck zu kämpfen.

Anzeichen einer Überfunktion der Schilddrüse

Frauen haben öfter eine Hyperthyreose

Wie bei der Schilddrüsenunterfunktion sind ebenfalls mehr Frauen als Männer betroffen, und zwar in einem Verhältnis 5 zu 1. Warum Frauen häufiger an Schilddrüsenerkrankungen leiden als Männer, ist nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass der Überfunktion häufig ein Basedow-Krankheit zugrunde liegt.

Schilddrüse ist wichtiger Hormonproduzent

Die Schilddrüse liegt im unteren Bereich des Halses, knapp unterhalb des Kehlkopfs. Ihre Aufgabe liegt in der Produktion von Stoffwechselhormonen. Die wichtigsten Hormone dabei sind L-Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3).

Diese Hormone beeinflussen den Energiestoffwechsel und das Zellwachstum. Sind die Funktionen der Schilddrüse gestört, entsteht eine Reihe von Beschwerden. Dazu gehören Nervosität, Herzrasen, Schwitzen und Schlafstörungen.

Autor: / Karin Wunder
Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2014
Quellen: Dr. Andrea Flemmer: Schilddrüsenprobleme natürlich behandeln, Thieme Verlag 2014; Classen, M., Diehl, V., Kochsiek, K.: Innere Medizin. Urban & Fischer; Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch. de Gruyter

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