Oberhautzellen vermehren sich

Psoriasis - Folgen der Autoimmunreaktion

Den krankhaften Veränderungen bei der Schuppenflechte liegt eine durch T-Zellen vermittelte Autoimmunreaktion zugrunde, welche sich gegen die Oberhautzellen (Keratinozyten) richtet und den typischen Krankheitsprozess in Gang setzt und unterhält.

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Immunvorgänge beschleunigen die Wanderung der Kreatinozyten

Generell kommt es im Rahmen der Autoimmunreaktion zu einer Freisetzung bestimmter Botenstoffe, der Zytokine. Diese führen nicht nur zu einer allgemeinen Entzündungsreaktion in der Haut, sie stellen auch einen massiven Vermehrungsreiz für die Oberhautzellen (Keratinozyten) dar, deren Teilungsrate dadurch deutlich gesteigert wird. Auch die Stoffwechselvorgänge innerhalb der Oberhautzellen laufen beschleunigt ab. Die Zunahme der Zellzahl sowie die Vergrößerung der einzelnen Zellen führen dann zu einer deutlich spürbaren Verdickung der Oberhaut.

Die Immunvorgänge beschleunigen auch die Wanderung der Keratinozyten von der Basalzellschicht bis zur Hautoberfläche, wo sie dann in Form von Hornschuppen abgeschilfert werden. Im Bereich eines Psoriasis-Herdes dauert dies nur noch drei bis vier Tage im Vergleich zu 28 Tagen bei gesunder Haut. Durch die beschleunigte Wanderung wird die Differenzierung, also die natürliche Ausreifung gestört, wodurch sich die Zellen von normalen Hornzellen unterscheiden und fest zusammenhaften, statt einzeln abzuschilfern. Die Folge ist die typische Verdickung der Hornschicht mit der weißlich-silbrig glänzenden Schuppung. Die für die Erkrankung ebenfalls typische Rötung und Schwellung der betroffenen Hautareale beruht auf den allgemeinen entzündlichen Veränderungen im Bereich der Lederhaut mit Erweiterung der dort befindlichen Blutgefäße und gesteigerter Durchblutung.

Über die Abläufe in der Haut und die Entstehung der typischen Herde ist mittlerweile recht viel bekannt. Generell kommt es im Rahmen der Autoimmunreaktion zu einer Freisetzung bestimmter Botenstoffe, der Zytokine. Diese führen nicht nur zu einer allgemeinen Entzündungsreaktion in der Haut, sie stellen auch einen massiven Vermehrungsreiz für die Oberhautzellen (Keratinozyten) dar, deren Teilungsrate dadurch deutlich gesteigert wird. Auch die Stoffwechselvorgänge innerhalb der Oberhautzellen laufen beschleunigt ab. Die Zunahme der Zellzahl sowie die Vergrößerung der einzelnen Zellen führen dann zu einer deutlich spürbaren Verdickung der Oberhaut.

Ein weiterer Effekt der fehlgesteuerten Immunvorgänge ist eine beschleunigte Wanderung der Keratinozyten von der Basalzellschicht bis zur Hautoberfläche, wo sie dann in Form von Hornschuppen abgeschilfert werden. Dieser Prozess dauert im Bereich eines Psoriasis-Herdes nur noch drei bis vier Tage im Vergleich zu 28 Tagen bei gesunder Haut. Die beschleunigte Wanderung geht einher mit einer Störung der Differenzierung, das heißt der natürlichen Ausreifung der Keratinozyten. So treten Zellen in die Hornschicht (oberste Schicht) ein, bevor sie ihren Zellkern ausgestoßen haben. Weil sich außerdem die Zusammensetzung der Eiweißsubstanzen in diesen Zellen von denen normaler Hornzellen unterscheidet, schilfern die Zellen im Bereich eines Psoriasis-Herdes nicht wie bei normaler Haut einzeln ab, sondern haften fest zusammen. Die Folge ist die typische Verdickung der Hornschicht im Bereich des Psoriasis-Herdes mit der weißlich-silbrig glänzenden Schuppung, welche der Erkrankung den Namen Schuppenflechte eingebracht hat. Die für die Erkrankung der Keratinozyten ebenfalls typische Rötung und Schwellung der betroffenen Hautareale beruht auf den allgemeinen entzündlichen Veränderungen im Bereich der Lederhaut mit Erweiterung der dort befindlichen Blutgefäße und gesteigerter Durchblutung.

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