Bandscheibenprobleme

Rauchstopp hilft gegen Rückenschmerzen

Frau mit Rückenschmerzen
Rückenschmerzen sind bei Rauchern besonders ausgeprägt.
Getty Images/iStockphoto

Raucher mit einem Rückenschmerzleiden profitieren mehrfach, wenn sie ihre Sucht besiegen: Denn nicht nur das Krebs- und Herzinfarktrisiko sinkt, sondern auch die Rückenschmerzen werden gelindert, wie eine Studie nun belegt. Somit schadet das Rauchen nicht nur den Gefäßen, löst Herzinfarkt, Schlaganfälle und Krebs aus.

Bereits vor wenigen Jahren hatte die Forschung einen Zusammenhang zwischen Rauchen und einem erhöhten Risiko für Schmerzen im Lendenwirbelbereich und den Bandscheiben entdeckt. „Denn Nikotin“, sagt Glenn Rechtine von der University of Rochester, „verstärkt tatsächlich Schmerzen.“

Bei Rückenschmerzen: Besser nicht rauchen

In einer soeben online veröffentlichten Studie der American Academy of Orthopaedic Surgeons hat der Orthopäde untersucht, ob das Gegenteil ebenfalls zutrifft: Nehmen Rückenschmerzen ab, wenn jemand das Rauchen aufhört? Für seine Untersuchung analysierte er die Daten von mehr als 5300 Rückenpatienten. Dabei fiel als erstes auf, dass die Raucher auf einer Schmerzskala ihre Beschwerden wesentlich höher einschätzten als die Nichtraucher. Deshalb rieten ihnen die Ärzte, mit dem Rauchen aufzuhören.

Raucher werden öfter operiert

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Im Verlauf der Studie gelang es vielen, diesen Ratschlag umzusetzen. Nach einigen Monaten wurden alle Patienten nochmals nach ihren Beschwerden befragt. Es zeigte sich, dass es den neuen Nichtrauchern viel besser ging als den Rauchern. „Bei denjenigen, die weiter rauchten, konnten wir statistisch keine Besserung verzeichnen“, sagt der Wissenschaftler. So gab es unter den Rauchern auch wesentlich häufiger Operationen. „Diese Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Programmen zur Raucherentwöhnung speziell für Patienten mit einer schmerzhaften Wirbelsäulenerkrankung“, fasst Rechtine in seinem Bericht zusammen.

Zehn Schritte zum Nichtraucher

Autor: Lifeline / Monika Preuk
Letzte Aktualisierung: 11. Dezember 2012
Quellen: Pressemitteilung der American Academy of Orthopaedic Surgeons

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