Rauchstopp

Nie mehr rauchen dank Akupunktur?

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Das Bedürfnis zu rauchen kann durch Akupunktur gelindert werden
Getty Images/BananaStock RF

Mit Akupunktur kann man sich erfolgreich das Rauchen abgewöhnen. Oft reicht schon eine Sitzung, um das Verlangen nach der Zigarette zu unterdrücken. Unangenehme Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit oder Aggressivität treten bei dieser Methode deutlich seltener auf.

Dass Rauchen eine gesundheitsschädliche Wirkung hat, ist den meisten Menschen nicht erst bekannt seit es groß auf jeder Schachtel Zigaretten steht. Viele entschließen sich daher auch, das Rauchen aufzugeben. Das ist oftmals aber leichter gesagt als getan. Eine gute Unterstützung bei diesem Vorhaben bietet die Akupunktur. Oftmals reicht schon eine Sitzung beim Akupunkturarzt und Sie können auf das Rauchen verzichten. "Ganz sicher kann man aber nach der zweiten Behandlung das Rauchen einstellen", unterstreicht Dr. Beate Strittmatter von der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin e.V. die Effektivität dieser Methode.

Dabei setzt ein erfahrener Arzt Akupunktur-Nadeln an die entsprechenden Suchtpunkte im Ohr. So wird das Verlangen nach rauchen unterdrückt und die unangenehmen Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit oder Aggressivität lassen sich durch Akupunktur auch stark herabsetzen.

Dr. Strittmatter empfiehlt ihren Patienten, vor der Akupunktur nicht zu rauchen, auch wenn die Versuchung groß ist. "Sie können dann nämlich selbst nach der Nadelung der Suchtpunkte des Ohres feststellen, dass dadurch das Rauchverlangen gedämpft wurde und Sie auf das Rauchen verzichten können." Zudem sollte man die Zigaretten nicht in Reichweite liegen haben. Denn: Sehr schnell greift man auch ohne echtes Rauchverlangen nach den Zigaretten, einfach aus alter Gewohnheit. Damit solche Automatismen den Erfolg der Raucherentwöhnung nicht beeinträchtigen, muss man seine Verhaltensweisen kritisch hinterfragen.

Zehn Schritte zum Nichtraucher
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    Wann rauchen Sie?

    In welchen Situationen greifen Sie ganz automatisch zur Zigarette? Analysieren Sie Ihre Vorlieben: Geschieht es eher in Stresssituationen, zum Morgenkaffee oder nach dem Essen? Wenn Sie sich selbst besser kennen, können Sie sich Brücken bauen zu Alternativen und tappen während der ersten Phase des Rauchstopps nicht in Gewohnheitsfallen.

    (c) Ryan McVay

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    Was genau steckt hinter dem Wunsch, das Rauchen aufgeben zu wollen?

    Legen Sie sich Ihre Gründe fürs Aufhören genau dar. Warum wäre es gut für Sie, damit zu brechen?

    (c) Ryan McVay

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    Wann sind Sie bereit?

    ...und wann besonders stressfrei? Wann liegt Ihre Seele buchstäblich in der Hängematte, das könnte ein guter Zeitpunkt sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Setzen Sie sich einen Termin. Legen Sie den Tag des Rauchstopps so fest, dass möglichst wenige Gelegenheiten ihnen - im übertragenen Sinne - einen Glimmstengel stellen können.

    (c) Ryan McVay

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    Erzählen Sie anderen von ihrem Plan

    Sobald Sie ihre Freunde und Familie eingeweiht haben, erfahren Sie mehr Unterstützung und der Weg zurück wird schwieriger. Und sollten Sie wegen des Nikotinentzugs in der ersten Zeit auch mal gereizter sein, dann weiß das Umfeld, weshalb Sie genervt sind.

    (C) 2009 Jupiterimages

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    Schaffen Sie sich selbst ein Belohnungssystem

    Da Sie viel Geld sparen ohne Zigaretten, könnten Sie sich davon ein Selbstgeschenk machen nach dem ersten Vierteljahr, um sich zu belohnen und zu ermutigen. Aber Vorsicht vor süßen Belohnungsritualen, das kann aufs Gewicht einzahlen...

    (c) Stockbyte

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    Routine schafft Raucher

    Im Büro gibt's zum Kaffee nicht nur den Keks, sondern auch noch eine 'Zigi'? Brechen Sie mit alten Ritualen und Gewohnheiten. Falls Sie immer zum Frühstück zum Kaffee eine rauchen müssen, dann greifen Sie fürs Erste einfach zu Tee und unterwandern so ihr eigenes Ritual.

    (c) Stockbyte

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    Bleiben Sie Ihrem Ziel treu!

    Rufen Sie sich in Erinnerung, warum Sie aufhören wollten und weshalb das so gut ist, wenn Sie mal schwächeln. Und entwickeln Sie einen persönlichen Slogan, den Sie sich immer wieder vorsagen, um sich zu motivieren.

    (c) Stockbyte

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    Positive Ablenkung schaffen

    Neue Rituale und schöne Momente gehören zu einer solchen Umbruchsphase als motivierende Einheiten unbedingt dazu - vielleicht gelingt es Ihnen, ein neues Hobby wie etwas das Tandemfahren für sich zu finden. Dabei können Sie sich selbst vom Gedanken ans Rauchen ablenken.

    (c) altrendo images

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    Next exit das Versagen?

    Im Schnitt benötigen Raucher sechs Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören. Von daher sind Rückfälle auch normal. Sie dürfen sich jedoch nicht damit vom Aufhören abbringen lassen. Sondern müssen dann wieder zurück auf Start. Und konzentrieren Sie sich auf positive Nebeneffekte des Rauchstopps wie etwa den besseren Geruchs- oder Geschmackssinn.

    (c) altrendo images

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    Beugen Sie einer Gewichtszunahme vor

    Da das Essen nach einem Rauchstopp oftmals besser und aromatischer schmeckt, sollten Sie ein wenig auf Ihre Essegewohnheiten achten, um nicht zuzunehmen. Eine gesunde Ernährung schadet sowieso nicht, von daher legen wie Ihnen hiermit auch unsere Rubrik "Gesunde Ernährung" schwer ans Herz.

    (c) altrendo images

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 27. Februar 2007
Quellen: Patientenmerkblatt der DAAAM

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