Tinnitus: Tipps zum Umgang mit Ohrgeräuschen

Bei Tinnitus haben Betroffene akustische Wahrnehmungen ohne äußere Geräuschquelle. Akute Ohrgeräusche sind meist gut behandelbar. Wird der Tinnitus jedoch chronisch, müssen Betroffene lernen, mit dem dauerhaften Piepen im Ohr umzugehen. Dabei unterstützen pflanzliche Wirkstoffe und Verhaltensänderungen.

Junge Frau entspannt am offenen Fenster
Trotz Tinnitus entspannt den Alltag leben – eines der Ziele bei der Behandlung von Ohrgeräuschen.
© iStock.com/pixelfit

Was ist Tinnitus?

Wer ein Piepsen, Brummen, Rauschen oder Klingeln im Ohr hört, leidet unter Tinnitus. Solche Ohrgeräusche werden in der Regel nur vom Betroffenen wahrgenommen und haben keine externe Quelle. Ohrgeräusche sind meist sehr unterschiedlich ausgeprägt: Bei manchen Menschen sind die Geräusche sehr leise oder treten nur gelegentlich auf, andere leiden dagegen massiv unter einem ständigen Pfeifen im Ohr.1,2

Mediziner unterscheiden zwischen akutem und chronischem Tinnitus:

  • Akuter Tinnitus: Häufig piepst es nach einem Konzert oder einer Party im Ohr. Im Normalfall gehen diese Geräusche innerhalb von 24 Stunden wieder von allein weg. Halten sie dagegen länger als 48 Stunden an oder treten immer wieder auf, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen.

  • Chronischer Tinnitus: Wenn die Ohrgeräusche länger als drei Monate andauern, sprechen Mediziner von chronischem Tinnitus. Das Gehirn hat die Geräusche bereits abgespeichert und sie werden von Betroffenen dauerhaft wahrgenommen.

Egal ob akut oder chronisch – Tinnitus belastet betroffene Menschen mitunter enorm und kann den Alltag sowie die Schlafqualität stark beeinträchtigen. Daher sollten Ohrgeräusche keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.1,2

Was sind Ursachen für Tinnitus?

Die Auslöser für Ohrgeräusche sind sehr vielfältig und können zum Beispiel sein:

  • permanente oder sehr hohe Lärmbelastung
  • Hörstörungen wie ein Hörsturz
  • Medikamente wie Acetylsalicylsäure oder bestimmte Diuretika
  • Entzündungen im Ohr
  • Alter
  • Schwerhörigkeit
  • Stress und andere psychische Belastungen können die Empfindlichkeit für Tinnitus erhöhen

Nicht zu unterschätzen sind Gefahren für das Gehör in der Freizeit und in der Arbeitswelt: In vielen Berufen wird der Gehörsinn jeden Tag stark belastet. Häufig betroffen sind zum Beispiel Bauarbeiter, Orchestermusiker oder Lehrer und Erzieher. Neben diesen offensichtlichen "Geräuschkulissen" gibt es im Arbeitsalltag jedoch weitere Gegebenheiten, die die Entstehung von Tinnitus begünstigen: Stress und psychischer Druck. Bei vielen Menschen tritt der Tinnitus in stressbelasteten Situationen auf oder verstärkt sich.2

Gingko-Biloba.jpg
© lifeline.de

 

Bei akutem Tinnitus schnell reagieren

In der Regel ist akuter Tinnitus gut behandelbar. Zunächst sollten Betroffene versuchen, den Stress im Alltag und im Job zu reduzieren. Wie das gelingen kann?3

  • regelmäßig Sport treiben
  • für ausreichend Schlaf sorgen (zum Beispiel mithilfe fester Schlafenszeiten)
  • bewusste Pausen und Auszeiten im Alltag einplanen
  • Ablenkung vom Tinnitus durch leise Musik oder Naturgeräusche suchen

Zusätzlich kann ein pflanzlicher Premiumextrakt aus den Blättern des Ginkgo-Baumes helfen, die Durchblutung im Ohr zu unterstützen und die am Hörvorgang beteiligten Zellen zu regenerieren. Tebonin® 120 mg bei Ohrgeräuschen enthält den hochdosierten Ginkgo biloba-Premiumextrakt EGb 761®. Das pflanzliche Arzneimittel macht die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) flexibler und verbessert dadurch die Versorgung von Innenohr und Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen. In der Folge kann der Tinnitus abgeschwächt werden oder sogar ganz verschwinden.4

Bereits nach zwei bis vier Wochen tritt eine spürbare Verbesserung der Beschwerden ein. Empfohlen wird die Einnahme von Tebonin® 120 mg bei Ohrgeräuschen bei akutem Tinnitus über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen.5

Tipps bei Tinnitus: Was Sie selbst tun können

Chronischer Tinnitus – Ohrgeräusche leiser machen

Ist der Tinnitus chronisch geworden, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er wieder vollständig verschwindet. Für Betroffene liegt in einem solchen Fall der Fokus darauf, zu lernen, mit der Belastung durch den Tinnitus besser umzugehen. Ziel der Behandlung ist, den Alltag trotz permanenter Ohrgeräuschen gut bewältigen zu können. Auch dabei kann Tebonin unterstützen – der enthaltene Ginkgo-Premiumextrakt hilft dem Gehirn dabei, die Ohrgeräusche wieder in den Hintergrund zu drängen. Dadurch soll der Tinnitus wieder "verlernt" werden. Außerdem fördert Tebonin® die Bildung neuer Synapsen im Gehirn sowie deren Modifizierung, wodurch es anpassungs- und leistungsfähiger wird.6,7,8

Auch wenn chronischer Tinnitus nur schwer wieder vollständig verschwindet, kann nach zwei- bis vierwöchiger Anwendung in vielen Fällen eine Verbesserung wahrgenommen werden. Die Einnahme des pflanzlichen Präparates sollte mindestens über 12 Wochen erfolgen.5

Das zeichnet das pflanzliche Arzneimittel Tebonin® aus

Das pflanzliche Arzneimittel Tebonin® 120 mg bei Ohrgeräuschen ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Es enthält den Ginkgo biloba-Premiumextrakt EGb 761®, der bei Ohrgeräuschen unterschiedlicher Ursache nachweislich wirksam ist. In einem aufwendigen Verfahren wird der Premiumextrakt aus den Blättern des Ginkgo-Baumes gewonnen. Der gesamte Produktionsprozess von Tebonin® unterliegt ständigen strengen Qualitätskontrollen.5

Packshot Tebonin 120 mg bei Ohrgeräuschen
© Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG

 

  • Wirkstoff: 120 mg Ginkgo-Premiumextrakt EGb 761®
  • Dosierung: ein- bis zweimal täglich eine Tablette5
  • Einnahmedauer: wirksam nach zwei bis vier Wochen, Einnahme über mindestens 12 Wochen empfohlen5
  • Verträglichkeit: gut, auch bei langfristiger Einnahme9,10,11

Weitere Informationen zum Thema "Ohrgeräusche und Tinnitus" liefert ein kostenloser Ratgeber.

Tebonin® 120 mg bei Ohrgeräuschen. Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese). Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen bedürfen grundsätzlich der Abklärung durch einen Arzt. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit bzw. einem Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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