Tinnitus – Ursachen, Symptome und Behandlung der Ohrgeräusche

Als Tinnitus werden Ohrgeräusche bezeichnet, die meist nur der Betroffene hört. Tinnitus ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann – von Stress über Infektionen bis hin zu Bluthochdruck. Wie das Pfeifen, Rauschen oder Brummen wieder verschwindet und wie man dem Tinnitus vorbeugen kann.

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Unerträgliches Fiepen oder Dröhnen? Ein Tinnitus kann das tägliche Leben enorm beeinträchtigen. Chronisch wird das Ohrensausen bei richtiger Behandlung selten.
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Es klingelt, dröhnt, fiept oder summt: Ohrensausen, medizinisch Tinnitus aurium oder kurz Tinnitus, tritt in den unterschiedlichsten Variationen auf. Der Begriff Tinnitus ist ein Sammelbegriff für diese Ohrgeräusche, die meist ohne eine äußere Schallquelle auftreten. Er leitet sich ab von dem lateinischen Wort "tinnire", das "klingen" bedeutet.

Klingeln, Dröhnen oder Summen gehören zu den häufigen Symptomen. Die Ursachen für Ohrgeräusche sind vielfältig. Meist sind jedoch Lärm oder Stress Schuld am Tinnitus.

Knapp 1,5 Millionen Menschen mit Ohrensausen

In Deutschland haben etwa 25 Prozent der Männer und Frauen schon einmal Ohrgeräusche wahrgenommen, 13 Prozent über einen längeren Zeitraum. Der Deutschen Tinnitus-Liga (DTL) zufolge leiden demnach etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland unter mittelgradigem bis unerträglichen Tinnitus. Die akute Form des Tinnitus ist zwar häufiger, jedoch geht nach Informationen der DTL jährlich bei rund 340.000 Menschen ein akuter Tinnitus in eine chronische Form über.

Bei 53 Prozent der betroffenen Patienten ist gleichzeitig das Hörvermögen vermindert, 44 Prozent leiden unter erhöhter Lärmempfindlichkeit (Hyperakusis).

Tinnitus: 15 Fakten über Ohrgeräusche

 

Die vier Schweregrade des Tinnitus

In den meisten Fällen werden die quälenden Ohrgeräusche nur vom Betroffenen selbst wahrgenommen (subjektiver Tinnitus). Nur 0,01 Prozent aller betroffenen Patienten haben einen objektiven Tinnitus, bei dem die Ohrgeräusche auch von einem Arzt gehört werden können. Von einem akuten Tinnitus spricht man, wenn die Ohrgeräusche höchstens seit drei Monaten anhalten. Zwischen drei und zwölf Monaten wird Tinnitus als subakut bezeichnet. Bleiben die Ohrgeräusche länger als ein Jahr, handelt es sich um chronischen Tinnitus. Zusätzlich lässt sich die Krankheit danach einteilen, ob es gleichzeitig zu einem Hörverlust kommt oder nicht.

Tinnitus wird je nach Schwere in vier Kategorien eingeteilt:

Grad I: stört nicht

Grad II: tritt hauptsächlich in Stille auf, unter Stress und psychischen Belastungen stört er

Grad III: stört ständig. Dabei treten auch emotionale und körperliche Schäden sowie kognitive Störungen auf. Wahrnehmung, Erinnerungsvermögen und Lernen können betroffen sein. Die Seele leidet.

Grad IV: stört ständig, beeinträchtigt die Lebensqualität massiv und führt bis zur Berufsunfähigkeit

Grad I und II werden als kompensierter Tinnitus bezeichnet, das heißt, die Ohrgeräusche führen nicht zu psychischen Störungen. Sind geistige Beeinträchtigungen die Folge von Ohrgeräuschen, spricht man von einem dekompensierten Tinnitus (Grad III und IV).

Ohrgeräusche nach Hörsturz

Tinnitus stellt sich häufig nach einem Hörsturz ein. Das Taubheitsgefühl und der vorübergehende Hörverlust beim Hörsturz bilden sich meist zurück, etwa durch eine Kortisonbehandlung. Bleiben danach Ohrgeräusche zurück, handelt es sich um einen Tinnitus infolge des Hörsturzes.

In den meisten Fällen ist Tinnitus jedoch das Resultat einer Überlastung des Ohrs, etwa nach einem lauten Konzert. Auch ständiges Bedröhnen über Kopfhörer, also zu laute Musik oder Dauerbeschallung, können den Tinnitus auslösen.

Symptome: So äußert sich Tinnitus

  • Themenspecial Schwerhörigkeit

    Schwerhörigkeit - ganz gleich, ob sie altersbedingt oder etwa durch Lärm ausgelöst wird: Betroffene leben häufig wie unter einer "Käseglocke". Je nach Ursache können moderne Hörhilfen das Gehör verbessern.

Tinnitus nimmt unterschiedliche Ausprägungen an. Oft fällt ein anhaltendes Zirpen im Ohr anfangs gar nicht auf, sondern erst mit der Zeit. Das Ohrensausen kann sich dabei in jeder Tonlage und Intensität äußern: Brummen, Summen, Zischen, Dröhnen, Hämmern, Rauschen und vieles mehr. Zusätzlich treten bei einigen Betroffenen starker Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Schwerhörigkeit, plötzlicher Hörverlust, Druck im Ohr und Kopfschmerzen auf.

Das Ohrensausen kommt bei dem einen ganz plötzlich und anfallartig, beim anderen schleichend. Es kann einseitig sein, in einem Ohr stärker wahrgenommen werden oder beide Ohren gleichermaßen betreffen. Die Intensität, mit der die Geräusche auftreten, kann generell von "kaum wahrzunehmen" bis "extrem laut" variieren.

Manche Betroffene nehmen den Tinnitus unabhängig vom Herzrhythmus wahr, andere hingegen pulssynchron, was meist auf blutgefäßbedingte Ursachen hinweist. Klick- oder Schmatzgeräusche entstehen häufig beim Öffnen der Verbindung zwischen Ohr und Rachen und sind oft die Folge von verklebten Schleimhäuten. Allerdings ist das nicht immer krankhaft. Die Symptome des Tinnitus geben also manchmal bereits Hinweise auf die mögliche Ursache.

Tinnitus hat vielfältige Ursachen

Die Ursachen von Tinnitus sind vielfältig. Hier ist auch die Unterscheidung zwischen objektivem und subjektivem Tinnitus wichtig – selbst wenn der objektive relativ selten vorkommt. Beim objektiven Tinnitus werden körpereigene Schallquellen, die sich in der Nähe des Innenohrs befinden, wahrgenommen. Beim subjektiven Tinnitus liegt dagegen eine fehlerhafte Informationsverarbeitung im Hörsystem vor.

Ursachen für den subjektiven Tinnitus

Hier kommen die unterschiedlichsten Möglichkeiten in Frage, die von seelischen Belastungen bis zu ernsthaften Krankheiten wie einem Tumor reichen:

Ursachen für objektiven Tinnitus

Der objektive Tinnitus, der relativ selten auftritt, hat als Ursache eine tatsächliche Schallquelle im Ohr oder in Ohrnähe an Kopf und Hals:

  • direkte Verbindungen zwischen Arterien und Venen, durch die das Blut mit hoher Geschwindigkeit strömt (Arteriovenöse Fisteln)

  • Verengungen der Halsschlagadern mit hoher Blutflussgeschwindigkeit (Karotisstenose)

  • Muskelzuckungen (Myoklonien) der Gaumensegel oder Mittelohrmuskulatur

  • meist gutartige Tumoren in der Venenwand (Glomustumoren)

  • Erweiterungen von Arterien innerhalb des Kopfes (Arterielles intrakranielles Aneurysma)

  • Blutarmut (Anämie)

  • Öffnen der Verbindung vom Ohr zum Rachen (Tubenöffnung; Vorgang, der beispielsweise für den Druckausgleich unter Wasser wichtig ist)

Die Suche nach der Ursache für Tinnitus ist selbst für den Arzt nicht immer leicht, weil die Auslöser für das Ohrensausen so unterschiedlich und weit gestreut sind.

Diagnose: Wie wird Tinnitus festgestellt?

Halten Ohrgeräusche länger als 24 Stunden an, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Ansprechpartner bei Ohrgeräuschen ist der HNO-Arzt. Er wird mit seinem Patienten zuerst ausführlich über dessen Beschwerden sprechen (Anamnese). Dabei fragt der Arzt, wie lange der Tinnitus schon besteht, ob er durch Umweltgeräusche verdeckt werden kann und ob Sie wegen der dauernden Ohrgeräusche schlechter hören. Zusätzlich erkundigt er sich, ob Grunderkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck bestehen.

Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung. Der HNO-Arzt hört mit dem Stethoskop die Halsgefäße und die Ohrregion ab. So stellt er fest, ob ein objektiver Tinnitus vorliegt, hervorgerufen etwa durch eine Verengung der Halsschlagadern.

Audiogramm gibt Aufschluss

Die wichtigste Untersuchung bei Tinnitus ist die Audiometrie, bei der mithilfe verschiedener Methoden bestimmte Eigenschaften des Gehörs geprüft werden können. Dabei werden dem Patienten verschiedene Töne in unterschiedlicher Lautstärke vorgespielt.

  • Tonaudiogramm: Mithilfe des Tonaudiogramms werden zunächst die Hörschwellen bestimmt. Es wird ermittelt, wie gut einzelne Frequenzbereiche wahrgenommen werden können. Nachdem das Tonaudiogramm erstellt wurde, ist die Ermittlung der Tonhöhe und Lautstärke des Tinnitus durch Vorspielen verschiedener Vergleichstöne möglich.

  • Impedanzmessung: Sie dient der Untersuchung der Mittelohrfunktion. Dabei wird gemessen, wie viel Widerstand das Mittelohr der Aufnahme von Schallwellen entgegensetzt. Anhand der Ergebnisse können mögliche Veränderungen im Mittelohr festgestellt werden.

  • Bestimmung der Unbehaglichkeitsschwelle: Hier wird die Lautstärke, ab der man Töne als unangenehm empfindet, festgestellt. Dafür werden Töne mit steigender Lautstärke vorgespielt, bis die Toleranzschwelle erreicht ist.

  • Sprachaudiometrie: Tritt gleichzeitig zum Ohrensausen ein Hörverlust auf, kann durch die Sprachaudiometrie das Hörvermögen ermittelt werden. Dabei werden Reihen mehrsilbiger Zahlen und Testwörter mit steigender Lautstärke vorgespielt.

Sollten diese Untersuchungen wenig erbracht haben, wird der Arzt zu weiteren Untersuchungen raten. Gibt es etwa Hinweise auf mögliche körperliche Ursachen, kann beispielsweise eine Computertomographie (CT) zeigen, ob die Ursache für den Tinnitus im Kopf liegt, oder ob orthopädische Probleme im Kiefer die Ohrgeräusche verursachen.

Tipps für gesunde Ohren

Therapie des Tinnitus – Kortison, TRT und Entspannungstechniken

Die Therapie von Tinnitus richtet sich nach dessen Ursache und Form (akut, subakut oder chronisch; objektiv oder subjektiv). Wichtig ist, dass die Behandlung so schnell wie möglich nach Einsetzen der Ohrgeräusche startet. Das vergrößert die Chancen, dass die Therapie gut anschlägt und die Ohrgeräusche vollständig verschwinden.

  • Therapie des akuten subjektiven Tinnitus: Diese Form des Tinnitus wird je nach Ursache unterschiedlich therapiert. Ärzte setzen verstärkt auf Kortison. Es wird als Tablette verordnet oder als Infusion gegeben. Tinnitus, der mit chronischer Mittelohrschwerhörigkeit wie bei einer Mittelohrentzündung oder Otosklerose einhergeht, kann operativ behandelt werden.

  • Therapie des akuten objektiven Tinnitus: Die Therapie des akuten objektiven Tinnitus ist ebenfalls abhängig von den Auslösern. Gefäßbedingte Ursachen können mikrochirurgisch durch den künstlichen Verschluss bestimmter Gefäße (Embolisation) sowie durch die Implantation von Stents behandelt werden. Stents sind Implantate, die das Gewebe bestimmter Organe stützen, das Wachstum von bestimmten Zellen gezielt verhindern oder Medikamente freisetzen können. Bei Muskelzuckungen (Myoklonien) kann zum Beispiel die Sehne des Mittelohrmuskels durchtrennt werden. Zuckungen des Gaumensegels werden meist mit Medikamenten behandelt.

Behandlungsmöglichkeiten bei chronischem Tinnitus

Bei einem chronischen Tinnitus steht die Beratung und Betreuung der Betroffenen im Vordergrund. Besonders beim dekompensierten Tinnitus wird häufig gänzlich von Therapiemaßnahmen abgesehen. Stattdessen lernen die Betroffenen, mit dem Tinnitus zu leben.

Zur Behandlung des dekompensierten chronischen Tinnitus gibt es verschiedene Ansätze:

  • Habituationstherapien in Form von Tinnitusbewältigungsgruppen und Entspannungsverfahren wie Autogenes Training können hilfreich dabei sein, die Ohrgeräusche zu akzeptieren und leichter mit dem Tinnitus zu leben.

  • Eine bewährte Methode ist die Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT). Dabei werden Betroffene umfassend über die medizinischen Zusammenhänge der Ohrgeräusche aufgeklärt (Tinnitus Counseling) und lernen Methoden, die den Umgang mit dem Tinnitus erleichtern. Dazu zählen verhaltenstherapeutische Maßnahmen und die akustische Stimulation im Rahmen der Hörtherapie: Ein dem Hörgerät ähnelnder Apparat (Tinnitus-Masker) kann dabei zum Einsatz kommen. Er gibt Töne ab, die weniger unangenehm sind als die Tinnitus-Geräusche. Bis zu acht Stunden täglich sollten die Betroffenen im Rahmen der Retraining-Therapie (Retraining bedeutet Umschulung) den Masker über mehrere Monate nutzen, um das Gehirn so zu trainieren, dass es das Tinnitus-Geräusch als weniger unangenehm emfindet. Der Hintergrund: Bei chronischem Tinnitus lässt Stille das Ohrensausen verstärkt wahrnehmen. So berichten Betroffene, dass Dauerbeschallung in Form von Wasserplätschern oder ein auf leise geschalteter Fernseher ihren Leidensdruck mindern.

  • Musiktherapie hilft Studien des Deutschen Zentrums für Musiktherapieforschung (DZM) zufolge bei chronischem und akutem Tinnitus.

  • Präparate mit Extrakten aus Ginkgo-biloba-Blättern sollen durchblutungsfördernd wirken und auf diese Weise die Symptome bessern.

  • Bei gleichzeitiger Hörminderung kann der Tinnitus mit einem Hörgerät behandelt werden.

Streicheleinheiten für die Psyche bei Tinnitus

Bei Tinnitus ist der Arzt erster Ansprechpartner. Wichtig ist jedoch auch psychische Unterstützung, vor allem, wenn der Tinnitus länger anhält oder sogar chronisch wird. Dann kann es zu Ängsten, Schlafstörungen, einer Fixierung auf die Ohrgeräusche, Depressionen oder sogar Suizidgedanken kommen. Bei diesen oder ähnlichen seelischen Beschwerden sollte der Weg zum Psychotherapeuten führen.

Verhaltenstherapie, Stressmanagement oder auch Anleitung zum richtigen Umgang mit der Angst kommen dann zum Einsatz. Das Gefühl, bei einem erfahrenen Therapeuten loslassen zu können und das Problem Tinnitus in Worte zu fassen, ist für viele Betroffene bereits eine große Hilfe. Oft sind Freunde und Familie nämlich überfordert mit dem Leidensdruck der Tinnitus-Patienten. Als hilfreich kann sich auch eine Selbsthilfegruppe erweisen. Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen und das Gefühl, mit seiner Tinnitus-Problematik nicht allein zu sein: Vielen Betroffenen kann das helfen, besser mit der Belastung durch das Ohrensausen umgehen.

Verlauf: Tinnitus verschwindet oft vollständig

Eine exakte Prognose für der Verlauf eines Tinnitus ist schwierig. Der Verlauf hängt von der Form ab und davon, wie rasch die Therapie einsetzt. Idealerweise verschwinden die Ohrgeräusche bereits nach wenigen Tagen. Auf einen Großteil der Betroffenen trifft dies zu.

Schlafstörungen und Depressionen durch chronischen Tinnitus

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Die häufigsten Probleme, die im Verlauf eines chronischen Tinnitus auftreten, sind Schlafstörungen wie Einschlaf- und Durchschlafprobleme. Die Ohrgeräusche zerren an den Nerven, die nötige Entspannung, um in den Schlaf zu gleiten, will sich nicht einstellen. Auch Konzentrationsstörungen gehören zu den psychischen Auswirkungen der Ohrgeräusche. Deshalb ist professionelle psychische Unterstützung gerade beim chronischen Tinnitus so wichtig. Neben Entspannungsübungen und Verhaltenstherapie kann auch medizinische Hypnose den Verlauf von Tinnitus positiv beeinflussen. Eine einfache, aber wirksame Hilfe sind auch Tinnitus-Masker. Manchmal kann sogar das Plätschern eines Zimmerbrunnens eine enorme Entlastung darstellen.

Wird der Tinnitus chronisch, leidet die Psyche immens. Es kann zu Depressionen und im schlimmsten Fall sogar zu Suizidgedanken kommen. Hier sollten unbedingt alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden, die Arzt und Therapeut empfehlen.

Tinnitus: Am besten beugt man vor

Stress und Lärmbelastung sind die beiden wichtigsten Auslöser für Tinnitus. In diesem Bereich lässt sich sinnvoll vorbeugen.

Arbeitnehmer haben zum Beispiel ein Recht auf Lärmschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz. Auch in der Freizeit gilt es, Dauerbelastung durch Lärm aus dem Weg zu gehen. Regeln Sie die Lautstärke der Kopfhörer beispielsweise auf ein normales Maß und stellen Sie sich bei Veranstaltungen nicht direkt unter die Lautsprecher. HNO-Ärzte berichten darüber, dass Tinnitus häufig nach dem Besuch von lauten Konzerten auftritt.

Die zweite Vorbeugemaßnahme gegen Tinnitus heißt: Bauen Sie Dauerstress ab. Hier helfen beispielsweise Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training. Ganz allgemein trägt eine gesunde Lebensweise dazu bei, das Tinnitus-Risiko zu senken. Dazu gehört, Übergewicht abzubauen, sich ausgewogen zu ernähren und Kaffee und Alkohol in Maßen zu konsumieren. Auf das Rauchen sollten Sie verzichten, wenn es irgendwie geht: Tabakkonsum ist Gefäßgift Nummer eins, begünstigt Ablagerungen und macht die Blutgefäße unflexibel.

Entspannungstechniken im Überblick

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Letzte Aktualisierung: 08. August 2016
Durch:
Quellen: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/017-064l_S3_Chronischer_Tinnitus_2015-02.pdf; http://www.tinnitus-liga.de/pages/startseite.php

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