Stress & Burnout
Zeitdiebe zur Strecke bringen
Druck oder Zeiten großer Beanspruchung im Beruf werden sich nie ganz vermeiden lassen. Dennoch: Meist ist es möglich, Stress und Anspannung vorzubeugen. Im Grunde ist das alles nur eine Frage der richtigen Planung und ausgewählter Methoden. Entspannter arbeiten mit mehr Ordnungssinn und weniger Perfektionismus. Erprobte Regeln von Eisenhower, Pareto & Co.
Besprechungen im Stehen sind kürzer
Zeitsparend und effizienter als traditionelle Besprechungen sind "Stand-up-Treffen", bei denen sich die Teilnehmer im Stehen austauschen. Solche Zusammenkünfte sollten nicht länger als 30 Minuten dauern und auf höchstens zehn Teilnehmer begrenzt sein. Stehbesprechungen eignen sich für einfache und begrenzte Sachverhalte wie Anweisungen und Berichte. Ungeeignet sind sie für Themen, die Kreativität und eine freie Ausdrucksweise fordern wie Problemlösungen und Brainstorming.
"Gut" ist oft gut genug
Halten Sie sich nicht mit Perfektionismus auf. Den Unterschied zwischen "gut" und "sehr gut" erkennen nur wenige Menschen. Aber um aus etwas Gutem etwas sehr Gutes zu machen, braucht man meist unverhältnismäßig viel Zeit. Halten Sie es lieber mit dem italienischen Ökonom und Soziologen Vilfredo Pareto, der die so genannte 20:80-Regel aufgestellt hat: Mit 20% Aufwand lassen sich meist 80% des Ergebnisses erzielen. Um die restlichen 20% auch noch zu erreichen, müssten nun noch 80% Energie aufgebracht werden. Lohnt sich das?
Aufgaben gewichten
Setzen Sie Prioritäten und bewerten Sie Aufgaben nach Wichtigkeit. Dabei kann das so genannte Eisenhower- oder ABC-Prinzip helfen. Nach dieser Methode werden die Aufgaben in vier Kategorien unterschieden:
A = dringend und wichtig (Krisen, aktuelle Probleme, Aufträge mit Zeitlimit)
B = wichtig, aber nicht dringend (Planung, Vorbereitung, Werteklärung, Beziehungsarbeit usw.)
C = dringend, aber nicht wichtig (Unterbrechungen, gewisse Sitzungen, Telefonate, Mails usw.)
Papierkorb = für alle nicht dringenden und unwichtigen Aufgaben
Noch ein Tipp: Legen Sie A-Aufgaben auf den Vormittag - dann sind die meisten Menschen am kreativsten. Routinekram und leichte Jobs ins
Ordnung spart Zeit
Aufräumen ist besser als kreatives Chaos. Wer Post, Papiere und Notizen ordnet, bringt Ordnung in seinen Kopf. Und:
Listen entlasten
Es entlastet die Gedanken, den kommenden Tag schon am Ende des Vortages zu planen. Am besten ist es, eine Liste mit dem zu machen, was anliegt. So kann man ruhiger in den Feierabend gehen und findet sich am nächsten Morgen schneller zurecht. Wichtig ist es, den Arbeitstag nicht zu voll zu stopfen. Beherzigen Sie die 40:60-Regel: Nur 60% der verfügbaren Zeit verplanen, die restlichen 40% für Unvorhergesehenes freihalten. Durch die Reservezeit lässt sich Stress vermeiden - das macht auch zufriedener.
Kurze Pausen sind effektiver
Pausen sollten dann gemacht werden, wenn man noch nicht müde ist. Ist der "Akku" erst einmal leer, dauert es viel länger, ihn wieder aufzuladen. Vorzeitige Pausen erhalten die Konzentration und beugen Verspannungen vor. Dabei ist es effektiver, viele kurze Arbeitspausen zu machen als wenige lange. Denn









