Unwillkürlicher Urinverlust

Inkontinenz: Was tun bei Blasenschwäche?

Je nach Art, Ausmaß und Entstehung der Inkontinenz unterscheiden Mediziner unterschiedliche Formen: die Stress-, Drang-, Reflex- und Überlaufinkontinenz. Was betroffenen Männern und Frauen helfen kann, können Sie hier nachlesen.

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Wer an Inkontinenz leidet, achtet stets darauf, eine Toilette in der Nähe zu haben.
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 Im Falle unwillkürlichen Harnverlustes wird von einer Inkontinenz gesprochen, ebenfalls Blasenschwäche oder umgangssprachlich "schwache Blase" genannt. Medizinisch ist dann die Rede von einer Harninkontinenz. Wie viel Urin dabei ausgeschieden wird, ist übrigens nicht entscheidend für die Definition Inkontinenz, sondern der Verlust der Kontrolle darüber.

Inkontinenz ist keine Krankheit, sondern ein Symptom

Genau genommen handelt es sich bei Inkontinenz weniger um eine Krankheit als vielmehr um ein Symptom, dem unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Dazu zählen beispielsweise Schädigungen des Beckenbodens, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente.

Dieser Umstand spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Formen der Blasenschwäche wider. Urologen unterscheiden vier Formen der Harninkontinenz, die in unterschiedliche medizinische Fachbereiche fallen. So liegen beispielsweise der Reflexinkontinenz neurologische Ursachen zugrunde.

Zehn Anzeichen im Urin

 

Stress- und Dranginkontinenz sind häufige Formen der Blasenschwäche

Deshalb es wichtig ist, dass Ihr Arzt heraus findet, um welche Form der Inkontinenz es sich in Ihrem Fall handelt, um die Ursache bestimmen und die passende Therapie einleiten zu können.

Inkontinenz-Arten im Überblick:

  • Stress- oder Belastungsinkontinenz: Das Symptom einer Belastungsinkontinenz, die früher auch Stressinkontinenz genannt wurde, ist der Verlust von Urin bei starker körperlicher Belastung. Ebenso verlieren Betroffene, sobald sie schwere Gegenstände tragen oder hochheben etwas Urin, genauso bei körperlicher Aktion wie etwa beim Laufen, Springen, Lachen oder auch Husten. Sie wird ausgelöst, weil der Beckenboden, die Schließmuskulatur und das Bindegewebe mit zunehmendem Alter erschlaffen. Meist besteht kein Harndrang, dennoch geht Urin ab.

  • Dranginkontinenz oder überaktive Blase: Die Dranginkontinenz wird durch ständigen Harndrang und eine darauf folgende, nicht unterdrückbare Blasenkontraktion mit Urinverlust gekennzeichnet. Die meisten Betroffenen spüren schon einen Harndrang bei geringer Blasenfüllung wie etwa nach dem Trinken einer Tasse Tee. Sie müssen daher ständig zur Toilette und oft erreichen sie sie nicht mehr.

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      Im Alter verlieren wir unser natürliches Durstgefühl. Unsere Bildergalerie zeigt Symptome, mit denen Ihr Körper um Hilfe ruft, wenn Sie ihm nicht genug Flüssigkeit zuführen.

    Mischinkontinenz: Treten Symptome sowohl der Stress- oder Belastungsinkontinenz als auch der Dranginkontinenz auf, wird dies als Mischinkontinenz bezeichnet.

  • Reflexinkontinenz: Sie steht für den Urinverlust, der durch eine Fehlsteuerung von Harnblase und Schließmuskel ausgelöst wird. Durch eine neurologische Erkrankung wie etwa eine Querschnittlähmung kann diese entstehen. Hierbei haben Betroffene keine Kontrolle über die Blasenentleerung und spüren in der Regel keinen Harndrang.

  • Überlaufinkontinenz: Diese Form der Blasenschwäche ist eher selten. Der Druck in der Blase ist so groß, dass ihr Verschluss nicht mehr funktioniert. Es kommt es zum tröpfchenweisen Harnverlust, ohne völlige Entleerung der Blase. Die Überlaufinkontinenz kann durch eine Behinderung des Blasenausgangs etwa durch eine Prostatavergrößerung oder Verletzung der Harnröhre entstanden sein.

  • Eine Sonderform der unwillkürlichen Blasenentleerung ist die sogenannte Giggle-Inkontinenz (von englisch "giggle" = kichern). Sie betrifft vor allem Kinder und dabei Mädchen häufiger als Jungen. Die Giggle-Inkontinenz ist dadurch gekennzeichnet, dass nur beim herzhaften Lachen Harn abgeht, dann aber meist der komplette Blaseninhalt. Meist legt sich diese Form der Blasenschwäche im Laufe der Pubertät von allein wieder.

Extraurethrale Blasenschwäche ist selten

Bei all diesen Formen der Blasenschwäche wird der Urin über die Harnröhre ausgeschieden, die Urethra. Deshalb heißen diese Formen im medizinischen Fachjargon Urethrale Blasenschwächen. Dies grenzt sie ab von den vergleichsweise selten auftretenden Extraurethralen Blasenschwächen. Letztere können aufgrund einer angeborenen Harnleiterfehlmündung neben dem Schließmuskel entstehen. Oder es ist eine Fistel dafür verantwortlich, die dazu führt, dass der Urinverlust nicht über die Harnröhre, sondern über die Scheide führt.

Anatomie der Frau begünstigt Inkontinenz

Insgesamt betrachtet ist die Inkontinenz ein häufiges gesundheitliches Problem: In Deutschland leiden schätzungsweise rund fünf bis sechs Millionen Männer und Frauen an einer der verschiedenen Formen von Inkontinenz. Frauen sind insgesamt häufiger betroffen als Männer, was Wissenschaftler unter anderem auf die anatomischen Besonderheiten zurückführen, die Frauen in die Lage versetzen, Kinder zu bekommen.

Dazu gehört ein breiteres Becken mit einer entsprechend großen Öffnung des unteren Beckenrings. Der Beckenboden, eine schüsselförmige Muskelplatte, die den Bauchraum nach unten hin abschließt, hat bei Frauen durch die Vagina eine zusätzliche Öffnung, und die Muskeln des Beckenbodens sind weniger stark ausgeprägt als bei Männern - alles Faktoren, die eine Blasenschwäche begünstigen.

Im Gegensatz dazu verfügt der Beckenboden bei Männern über einen kleineren Ausgang und es gibt nur zwei Unterbrechungen der Beckenbodenmuskulatur, die überdies deutlich stärker ausgeprägt ist. Schwangerschaft und Geburt selbst erhöhen bei Frauen zusätzlich das Inkontinenzrisiko.

Alter als Risikofaktor für Harninkontinenz

Statistische Erhebungen wie beispielsweise eine Telefonumfrage des Robert-Koch-Instituts mit 7.668 Teilnehmern zeigen anschaulich, wie sehr sich dies auswirkt. Auf die Frage "Sind Sie von unfreiwilligem Harnverlust betroffen?" antworteten beispielsweise 10,1 Prozent der Frauen zwischen 40 und 49 Jahren mit ja, aber nur 2,4 Prozent der gleichaltrigen Männer.

Neben dem Geschlecht ist auch das Lebensalter ein entscheidender Risikofaktor, was die Telefonbefragung des RKI bestätigt. Dabei verlieren auch die geschlechtsspezifischen Unterschiede etwas an Gewicht. So bejahte n der Altersgruppe der 70- bis 79-jährigen 29.9 Prozent der Frauen und immerhin 24,1 Prozent der Männer die Frage nach dem unfreiwilligen Harnverlust.

Häufigkeit: Leichte Inkontinenz-Formen überwiegen

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Die gute Nachricht ist, dass sich die Betroffenen in den meisten Fällen nur geringfügig bis mäßig durch die Blasenschwäche in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt sehen. Das legt zumindest die genannte RKI-Umfrage nahe: Nur ein Prozent der 70- bis 79-jährigen weiblichen Befragten gab an, regelmäßig und mehr als geringfügig unter Blasenschwäche zu leiden und dadurch deutlich beeinträchtigt zu sein, bei den gleichaltrigen Männern waren es 1,7 Prozent. Allerdings nahmen an dieser Befragung nur Personen teil, die in Privathaushalten lebten. Hätte man Pflegeheime einbezogen, wäre der Anteil Betroffener wohl höher ausgefallen, wie Mitarbeiter des RKI einräumen.

So sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU)  rund 40 Prozent der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner inkontinent, bei den bettlägerigen Heimpatienten seien es sogar 80 Prozent. Hinzu kommt, dass Blasenschwäche noch immer ein Tabuthema ist und viele Betroffene ihr Leiden verschweigen. Die Hemmungen sowohl der Patienten als auch der Ärzte, das Thema Blasenschwäche anzusprechen, erschweren nach Auffassung von Experten die Therapie der Inkontinenz.

Urinabgang und weiter Symptome der Harninkontinenz

Wer an Blasenschwäche leidet, hat die Urinausscheidung nicht mehr unter Kontrolle: Der Betroffene spürt oft nicht, dass er Urin verliert beziehungsweise kann den abgehenden Harn nicht zurückhalten. Ungewollter Harnverlust ist das Hauptsymptom der Blasenschwäche. Vielen entkommt das Wasser bei jeder Bewegung aus der Blase, auch beim Stehen oder im Liegen ist Urinverlust möglich.

Art der Inkontinenz beeinflusst Symptome

Wie stark in welchen Situationen der unfreiwillige Urinverlust auftritt und mit welchen begleitenden Symptomen die Blasenschwäche einher geht, hängt damit zusammen, welche Form der Blasenschwäche vorliegt.

Bei einer Belastungsinkontinenz, auch als Stressinkontinenz bezeichnet, tritt der Urinverlust bei körperlicher Belastung auf, auch wenn der Betreffende keinen Harndrang verspürt. Eine körperliche Belastung, die Symptome der Blasenschwäche bei Belastungsinkontinenz auslöst, kann beispielsweise das Tragen oder Heben schwerer Gegenstände sein. Aber auch Lachen oder Husten können bei Belastungsinkontinenz zum Urinverlust führen.

Häufige begleitende Symptome einer Belastungsinkontinenz ist ein Vorfallgefühl bei Frauen mit ausgeprägter Beckenbodenschwäche. Das Abkippen der Beckenorgane kann eine unvollständige Blasenentleerung bedingen, die zu Restharngefühl und gehäuften Blasenentzündungen führt.

Ständiger Harndrang kennzeichnet Dranginkontinenz

Bei einer Dranginkontinenz zählt neben unfreiwilligem Urinverlust ständiger Harndrang zu den Symptomen. Der Harndrang löst eine nicht unterdrückbare Blasenkontraktion mit Urinverlust aus. Die meisten Betroffenen spüren schon einen Harndrang bei geringer Blasenfüllung wie etwa nach dem Trinken einer Tasse Tee. Sie müssen ständig zur Toilette und oft erreichen sie sie nicht mehr. Schmerzen im Beckenbereich sind ein weiteres Symptom dieser Form der Blasenschwäche; bis zu 50 Prozent der Betroffenen leiden darunter.

Anders als bei den vorangegangenen Formen der Blasenschwäche haben Patienten mit einer Reflexinkontinenz, der eine neurologisches Erkrankung zugrunde liegt,  überhaupt keine Kontrolle über die Blasenentleerung und spüren in der Regel keinen Harndrang. Insbesondere bei der hohen Querschnittlähmung sind weitere Symptome der Reflexinkontinenz Reaktionen des autonomen Nervensystems wie Kopfschmerzen, Schwitzen, Schwindel und hoher Blutdruck.

Eine Überlaufinkontinenz äußert sich durch tröpfchenweisen Harnverlust, wobei sich die Blase nicht völlig entleert.

Inkontinenz erhöht das Risiko für Pilzbefall

Hautveränderungen in der Schamregion können ebenfalls bei Harninkontinenz auftreten. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein Symptom der Blasenschwäche, sondern um eine Folgeerkrankung. Bei allen Inkontinenzformen ist die Gefahr der Hautmazeration (Aufweichen der Haut durch Urinnässe auf der Haut) und des Pilzbefalls in der Schamregion gegeben. Die Gefahr von Pilzinfektionen in dieser Region ergibt sich aus dem für die Pilze günstigen feuchten Mikroklima für das Wachstum - bei gleichzeitigem Vorliegen einer Abwehrschwäche der Haut. Nur eine konsequente Betreuung der Patienten kann solchen Folgekomplikationen vorbeugen.

Inkontinenz-Ursachen: Wie und warum kommt es zur Blasenschwäche?

Die möglichen Ursachen der Inkontinenz sind vielfältig und unterscheiden sich bei den einzelnen Formen der Erkrankung. So können andere Krankheiten Auslöser sein. Lungenerkrankungen wie chronische Bronchitis beispielsweise erhöhen das Risiko, eine Belastungsinkontinenz zu entwickeln, da durch das ständige Husten der Beckenboden belastet wird.

Andere Erkrankungen können indirekt zu einer Blasenschwäche führen aufgrund der Medikamente, die dagegen eingesetzt werden. Betablocker beispielsweise, mit denen Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen behandelt werden, begünstigen eine Dranginkontinenz, indem sie die Erregbarkeit des Blasenmuskels (Detrusorkontraktilität ) erhöhen.

Auch eine Überlaufinkontinenz kann medikamentös begünstigt oder ausgelöst sein: Verschiedene Wirkstoffe, zum Beispiel Neuroleptika, die vor allem zur Therapie von Psychosen herangezogen werden, fördern eine unvollständige Blasenentleerung.

Schwangerschaft und Geburt belasten den Beckenboden

Schwangerschaft und Entbindung spielen eine wichtige Rolle als Ursache von Blasenschwäche. Eine Schwangerschaft belastet den gesamten Bauchraum, und bei der Entbindung können Beckenmuskulatur und Bindegewebe sowie Nerven geschädigt  beziehungsweise verletzt werden. Ohnehin haben Frauen durch ihre anatomischen Besonderheiten ein erhöhtes Risiko, eine Blasenschwäche zu entwickeln.

Schließlich kommen auch Unfälle, bei denen die Nerven verletzt werden, die den Harnapparat versorgen, als Ursache einer Blasenschwäche in Frage sowie bestimmte Operationen. Zu nennen ist hier beispielsweise die radikale Prostatektomie, die vollständige Entfernung der Prostata, die bei Prostatakrebs eine Therapiemöglichkeit darstellt. Das Universitätsklinikum München gibt die Rate der Inkontinenzfälle nach einer Prostatektomie mit zwei Prozent an, wenn der Eingriff in einem spezialisierten Zentrum durchgeführt wurde, und mit zehn Prozent außerhalb solcher Spezialkliniken. Bei Frauen kann eine Gebärmutterentfernung Ursache der Basenschwäche sein. Das legen zumindest Studien nahe.

Lebensweise als Ursache der Inkontinenz

Blasenschwäche: Ursachen
Übergewicht und Bewegungsmangel sind zwar nicht direkte Ursache der Blasenschwäche, gelten aber als Risikofaktoren.
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Weitere Risikofaktoren für eine Blasenschwäche sind psychosozialer Natur oder liegen in der eigenen Lebensweise begründet. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass Stress zu Hause oder im Beruf besonders bei Frauen eine Blasenschwäche begünstigen. 

Risikofaktoren durch die eigene Lebensweise sind beispielsweise

  • Übergewicht, weil dadurch der Beckenboden erhöhtem Druck ausgesetzt ist

  • Bewegungsmangel, der eine schwächere Beckenbodenmuskulatur zur Folge hat

  • ungünstige Entleerungsgewohnheit: Wer beispielsweise zu oft zur Toilette geht, mindert dadurch die Blasenkapazität, wer mit dem Toilettengang zu lange wartet, überdehnt die Blasenwand

  • Heben schwerer Lasten, da dadurch der Beckenboden geschädigt werden kann

Eine familiäre Vorbelastung stellt ebenfalls ein Risiko für das Entstehen einer Blasenschwäche dar.

Oft kommen mehrere Risikofaktoren zusammen beim Entstehen einer Blasenschwäche, wobei unterschiedliche Mechanismen in Gang gesetzt werden, die zu den verschiedenen Inkontinenzformen führen können.

Belastungsinkontinenz durch schwachen Beckenboden

Die Hauptursache der Belastungs- oder Stressinkontinenz der Frau ist eine Beckenbodenschwäche, die insbesondere nach Geburten und bei Übergewicht zu beobachten ist. Durch die Schwäche des Beckenbodens verlagern sich die Organe des Beckens, insbesondere die Blase und Harnröhre nach unten. In schweren Fällen kommt es auch zur Verlagerung des Enddarms und selten zum Vorfall der Gebärmutter.

Durch diese Verlagerung kann der Schließmuskel seine Funktion nicht mehr erfüllen und bei Ansteigen des Drucks im Bauchraum durch Husten, Pressen oder körperliche Aktivität läuft der Urin weg. Die Stressinkontinenz des Mannes ist extrem selten und in der Regel immer die Folge einer Verletzung des Schließmuskels, welche im Rahmen großer Operationen in diesem Bereich als seltene Komplikation auftritt.

Funktionsstörung des Blasenmuskels bei Dranginkontinenz

Die Dranginkontinenz entwickelt sich bei einer Funktionsstörung des Blasenmuskels. Der Schließmuskel ist bei dieser Form der Harninkontinenz unbeeinträchtigt. Die Blaseist nicht mehr in der Lage, normale Füllungsvolumina aufzunehmen und über einen längeren Zeitraum zu speichern. Das Gleichgewicht zwischen Blasenfüllung, Blasenspeicherung und Harndrang beziehungsweise Unterdrückung des Harndrangs ist gestört. Der Betroffene ist nicht in der Lage, das Wasserlassen hinauszuzögern.

Hinter Reflexinkontinenz stehen neurologische Erkrankungen

Bei der Reflexinkontinenz hat der Patient aufgrund einer neurologischen Erkrankung die Kontrolle über Kontinenz und Wasserlassen teilweise oder komplett verloren. In Abhängigkeit von der Lokalisation des Defektes im Nervensystem (Nerv, Rückenmark oder Gehirn) treten verschiedene Störungen auf. Alle Defekte oberhalb des Sakralmarks, dem untersten Anteil des Rückenmarks, wie zum Beispiel eine Querschnittlähmung, angeborene Zysten im Rückenmark oder auch die Multiple Sklerose bewirken ein Eigenleben der Blase. Bei unterschiedlichsten Füllungsvolumina kommt es plötzlich reflektorisch zu Blasenkontraktionen und -entleerungen, zur Reflexinkontinenz.

Überlaufinkontinenz bei Männern

Die durch eine Prostatavergrößerung bedingte Überdehnung des Blasenmuskels führt zu einer Überlaufinkontinenz, das heißt jeder neu in die Blase gelangende Tropfen Urin führt zum Überlaufen des Systems Blase und es kommt zum unkontrollierten Urinverlust.

Inkontinenz-Diagnose: Mit diesen Untersuchungen wird Blasenschwäche festgestellt

Die Diagnose der Blasenschwäche oder Harninkontinenz beginnt mit einer ärztlichen Befragung des Patienten, der Anamnese. Der Arzt wird sich zunächst ein Bild über Ausmaß und Form der Blasenschwäche verschaffen. Als Betroffener müssen Sie sich auf Fragen einstellen, die Ihnen möglicherweise unangenehm sind, deren Beantwortung aber dem Arzt wichtige Hinweise liefert.

So wird der Arzt beispielsweise fragen, wie oft am Tag und in der Nacht die Toilette zum Wasserlassen aufgesucht wird, wie stark der Harnstrahl ist und ob er während dem Wasserlassen unterbrochen wird, wie oft und in welchen Situationen es zu ungewolltem Urinverlust kommt und wie viel Harn dabei abgeht.

Auch Fragen nach den Trinkgewohnheiten, nach eingenommenen Medikamenten und bestehenden Grunderkrankungen gehören zur Anamnese. Da bei einer Harninkontinenz auch die Kontrolle über den Stuhl beeinträchtigt sein kann, ist auch mit Fragen nach Häufigkeit und Konsistenz des Stuhlgangs, nach Stuhlinkontinenzoder Stuhlschmieren in der Unterwäsche zu rechnen.

Miktionstagebuch liefert wichtige Daten zu Inkontinenz-Diagnose

Darauf folgt in der Regel eine körperliche Untersuchung insbesondere der Beckenregion. Um eine Infektion auszuschließen, wird der Arzt auch eine Urinprobe mittels Teststreifen untersuchen. Möglicherweise wird der Arzt Sie darum bitten, ein Miktionstagebuch über drei bis 14 Tage zu führen. Miktion ist der Fachausdruck für den Vorgang des Wasserlassens.

In das Miktionstagebuch tragen Sie jeweils die Uhrzeit ein, wenn Sie die Toilette zum Wasserlassen aufsuchen, der Betroffene Harndrang verspürt oder es zu ungewolltem Harnverlust kommt. Auch ausgeschiedenen Harnmengen werden hier eingetragen, wobei es um Schätzungen geht (viel, mittel, wenig).

Diese Gründliche Anamnese, körperliche Untersuchung, Urinprobe und gegebenenfalls Miktionstagebuch reichen in den meisten Fällen zur Diagnose der Blasenschwäche aus. In bestimmten Fällen kann jedoch eine weiterführenden Diagnostik und Ursachenbestimmung notwendig sein.

Ultraschall und Labortests zur Diagnose der Blasenschwäche

Blasenschwäche: Diagnose
Mit einer Ultraschall-Aufnahme zur Diagnose der Blasenschwäche lassen sich unter anderem Ursachen der Dranginkontinenz beim Mann feststellen.
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Zu den diagnostischen Verfahren, die dafür zur Verfügung stehen, gehört beispielsweise eine Ultraschall-Untersuchung (Sonographie). Damit kann der Arzt unter anderem feststellen, ob bei einem Mann mit Dranginkontinenz eine vergrößerte Prostata die Ursache ist.

Eine Laboruntersuchung mit Bestimmung bestimmter Werte kann ebenfalls Rückschlüsse auf die Krankheitsursache erlauben. Durch die Bestimmung des Kreatininwerts beispielsweise kann der Arzt Hinweise auf Schädigungen des oberen Harntrakts erhalten.

Ein aufwendigeres und für Sie als Patient belastenderes Verfahren ist die Blasenspiegelung (Zystoskopie), die insbesondere bei Verdacht auf Harnsteine, Polypen an der Blasenwand, Tumoren oder Geschwüre in Betracht kommt.

Störung über Druckmessung in der Blase verorten

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Ein weiteres, weiterführendes Verfahren zur Diagnose der Blasenschwäche ist die Urodynamik. Sie wird angewendet, um die Störung zu lokalisieren, die für die Symptome der Blasenschwäche verantwortlich ist. Dazu wird die Blase langsam mit sterilem Wasser oder Kochsalzlösung aufgefüllt. Über Messkatheter an Blase und Enddarm werden die Druckverhältnisse gemessen, die dabei in Blase und Bauchraum entstehen.  Elektroden am Beckenboden lässt sich feststellen, wie die Beckenbodenmuskulatur auf die unterschiedlichen Flüssigkeitsmengen in der Blase reagiert. Ein zusätzliches Harnröhrendruckprofil misst den Druck in der Harnröhre gleichzeitig mit dem Blasendruck. Gemessen wird auch unter Belastung wie Husten oder Pressen. Liegt der Druck in der Harnröhre unter dem in der Blase, weist die auf das Vorliegen einer Stressinkontingenz hin.

Wird parallel zu der Druckmessung in Blase und Bauchraum geröntgt, handelt es sich um eine Videourodynamik. Dabei wird die Blase statt mit Kochsalzlösung oder sterilem Wasser mit Kontrastmittel gefüllt. Die Videourodynamik wird insbesondere zur Diagnose und Verlaufsüberwachung bei Blasenfunktionsstörungen eingesetzt, die durch neurologische Erkrankungen ausgelöst sind.

Betäubung nötig für Blasenspiegelung und Urodynamik

Sowohl die Blasenspiegelung als auch die Urodynamik machen eine örtliche Betäubung oder Narkose notwendig und können Komplikationen nach sich ziehen. So kommt es nach einer Urodynamik in etwa zwei Prozent der Fälle zu einer Harnwegsinfektion.

Therapie: Was gegen Blasenschwäche hilft

Zur Therapie der Blasenschwäche kommen je nach Schweregrad und Form des Leidens unterschiedliche Therapien in Frage, angefangen von Physiotherapie und Toilettentraining über eine medikamentöse Therapie bis hin zu einer Operation.

Neun natürliche Hilfen für eine starke Blase

 

Beckenbodentraining bei leichter Belastungsinkontinenz

Kommt es nur bei schwerer körperlicher Belastung zu leichtem ungewollten Urinverlust, entspricht die dem Grad I einer Belastungs- oder Stressinkontinenz. Da die Ursache in erster Linie in einer Schwäche des Beckenbodens zu suchen ist, besteht die Therapie darin, diese Muskulatur zu stärken. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wobei ein Beckenbodentraining unter Anleitung erfahrener Physiotherapeuten die Therapieform erster Wahl ist. Weitere Möglichkeiten zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur bieten beispielsweise:

  • Elektrostimulation: Über Spezialelektroden, die entweder in Tamponform in die Scheide eingeführt werden oder als Aufkleber auf den Damm angebracht werden, wird die Beckenbodenmuskulatur durch elektrische Impulse zur Kontraktion gebracht.

  • Magnetstimulation: Hier wird das Zusammenziehen und Entspannen der Beckenbodenmuskulatur durch ein elektromagnetisches Impulsfeld erreicht. Die Therapie erfolgt auf speziellen Behandlungsstühlen.

  • Biofeedback: Ein Sensor, der in die Scheide eingeführt wird, zeigt Kontraktionen der Beckenmuskulatur auf einem Monitor an und hilft so dabei, Übungen zur Stärkung der Beckenmuskulatur korrekt auszuführen.

  • Vaginalkonen: Ein Vaginalkonus wird in die Scheide eingeführt und sackt durch sein Gewicht nach unten. Um es am Herausgleiten zu hindern, spannt die Frau die Beckenbodenmuskulatur automatisch an und trainiert damit den Beckenboden.

Neben der Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur kann bei Übergewicht Abnehmen zur Linderung der Symptome beitragen, da auf diese Weise der Druck auf den Beckenboden reduziert wird.

Arznei oder OP, wenn Beckenbodentraining nicht reicht

Kommt es bereits bei alltäglichen Aktivitäten und nicht nur unter schwerer Belastung zum Urinverlust, spricht dies für eine Belastungsinkontinenz zweiten Grades. Beckenbodentraining allein ist meist nicht ausreichend. Eine zusätzliche medikamentöse Therapie mit dem Wirkstoff Duloxetin stellt dann eine Option dar. Der Wirkstoff kann dazu beitragen, die Häufigkeitungewollten Urinverlusts zu reduzieren.

Bei hohem Leidensdruck kann eine Operation eine Lösung bieten. Es gibt verschiedene Operationsverfahren. Sie alle weisen laut Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zumindest kurzfristig, also in den ersten zwölf Monaten nach dem Eingriff, gute Erfolgsraten zwischen 80 und 95 Prozent auf. Nach dem anfänglichen Therapieerfolg kann es aber langfristig zu Rückfällen kommen, laut Studienergebnissen sogar in bis zu 73 Prozent der Fälle. Allerdings können Operierte den Behandlungserfolg ein Stück weit mit beeinflussen, in dem sie Risikofaktoren wie beispielsweise schweres Heben vermeiden.

Von Grad III der Belastungsinkontinenz wird gesprochen, wenn es bereits im Sitzen oder Liegen zu ungewolltem Harnverlust kommt. Hier kann nur eine Operation Abhilfe schaffen. Bei Frauen gilt als Goldstandard die Schlingenoperation mit spannungsfreien Bändern, die von hinten um die Harnröhre gelegt werden, um sie zu stabilisieren.

Bei Männern ist eine Belastungsinkontinenz selten. Sie wird physiotherapeutisch behandelt. Erscheint eine Operation unumgänglich, wird bei Männern eher über die Implantation eines so genannten "künstlichen Schließmuskels" nachgedacht.

Toilettentraining bei Dranginkontinenz

Eine einfache, nebenwirkungsfreie Maßnahmen bei Dranginkontinenz besteht im Blasen- oder Toilettentraining. Ziel ist es, die Intervalle zwischen den Toilettengängen zu verlängern. Der oder die Betroffene versucht dabei, nur zu bestimmten Zeiten zur Toilette zu gehen. Begonnen wird mit kurzen Zeitintervallen, zum Beispiel nur einmal alle zwei Stunden. Klappt das, werden die Intervalle schrittweise beispielsweise um jeweils 30 Minuten verlängert, sodass schließlich drei bis vier Stunden ohne Aufsuchen der Toilette möglich sind.

Außerdem hilft es, die Trinkmenge zu erhöhen. Menschen mit Dranginkontinenz neigen dazu, ihren Flüssigkeitskonsum einzuschränken, um nicht mehr so oft zu "müssen", erreichen damit aber eher das Gegenteil. Zum einen steigt die Infektionsgefahr, wenn die Blase nicht ausreichend durchspült wird, und eine Blasenentzündung wiederum kann die Blasenschwäche verschlimmern. Zum anderen verliert die Blase mit der Zeit an Fassungsvermögen, wenn sie dauerhaft nur wenig Flüssigkeit enthält.

Anticholinergika beruhigen die Blasenmuskulatur

Anders als bei der Belastungsinkontinenz stehen zur Behandlung der Dranginkontinenz gleich mehrere Wirkstoffe zur Verfügung. In der Behandlungsleitlinie Harninkontinenz der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie werden die Wirkstoffe Darifenacin, Fesoterodin, Oxybutynin, Propiverin, Tolterodin und Trospiumchlorid aus der Gruppen der Anticholinergika als "wirksame Behandlungsoptionen" beschrieben.

Anticholinergika stellen die Blasenmuskulatur ruhig, in dem sie bestimmte Nervenrezeptoren blockieren. Bei 70 bis 80 Prozent aller betroffenen Patienten stellt sich durch die Therapie mit einem Anticholinergikum eine Linderung oder Heilung ein. Zu erwähnen sind Nebenwirkungen, die in Abhängigkeit von den eingesetzten Präparaten in unterschiedlicher Intensität auftreten, wie Mundtrockenheit und – insbesondere in der Einstellungsphase – Anpassungsstörungen des Auges beim Wechsel von Nah- auf Fernsicht und umgekehrt. Da es Ausweichpräparate gibt, kann der behandelnde Arzt beim Auftreten von unakzeptablen Nebenwirkungen ein anderes Medikament verordnen.

Die Elektrostimulation des Beckenbodens ist eine nahezu nebenwirkungsfreie Alternativbehandlung, die jedoch eine hohe Motivation des Patienten und dessen Mitarbeit voraussetzt. Bei konsequenter Durchführung der Beckenbodenstimulation für täglich zweimal 30 Minuten kann in bis zu 60 Prozent ein Therapieerfolg erreicht werden. Dieser stellt sich in etwa nach drei bis sechs Monaten konsequenter Anwendung ein.

Eine wirksame und gut verträgliche Alternative bei Reizblase mit unfreiwilligem Harnabgang kann auch die Akupunktur sein.  Sie empfiehlt sich für Patienten, die eine Medikation aufgrund von Nebenwirkungen ablehnen, und bei denen die Wirksamkeit anderer Therapien nicht ausreicht.

Bei Reflexinkontinenz Urinableitung über Katheter

Die Behandlung der Reflexinkontinenz gleicht vom Ansatz her der medikamentösen Behandlung der Dranginkontinenz. Als Folge der hohen Medikamentendosen können die Patienten die Harnblase nicht mehr selbst entleeren. Deshalb ist es erforderlich, den Urin über einen so genannten Katheter abzuleiten.

Die Überlaufinkontinenz bei männlichen Patienten macht eine vorübergehende Ableitung des Urins über einen dünnen Kunststoffschlauch (Katheter) notwendig. Dieser Katheter kann über die Harnröhre oder die Bauchdecke den Urin ableiten. Die sich anschließende Operation der vergrößerten Prostata beseitigt die Ursache des Abflusshindernisses und damit die Überlaufinkontinenz.

Hilfsmittel bei Urinabgang trotz Therapie der Blasenschwäche

Nicht immer lässt sich das eigentliche Ziel der Therapie bei Blasenschwäche, die vollständige Kontrolle über die Urinausscheidung wieder zu erlangen, erreichen. Dann kommen verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz, um die Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen. Dies sind vor allem aufsaugende Inkontinenzhilfsmittel wie Vorlagen, Windeln oder Windelhosen sowie Inkontinenzslips. Wichtig ist dabei eine gute Hautpflege, um die Haut zu schützen und Gerüche zu vermeiden.

Inkontinenz vorbeugen: Kann man sich vor Blasenschwäche schützen?

Für die beiden häufigsten Formen der Blasenschwäche, die Belastungsinkontinenz und die Dranginkontinenz, gibt es Risiken, die durchaus vermeidbar sind. Wer beispielsweise auf sein Gewicht achtet, genügend trinkt und sich fit hält, hat schon einiges zum Vorbeugen der Blasenschwäche getan.

Zum Vorbeugen der Blasenschwäche, insbesondere der Stress- oder Belastungsinkontinenz, die meist Frauen trifft, ist eine kräftige Beckenbodenmuskulatur wichtig. Sich mit Sport fit halten, tut auch dem Beckenboden gut, vor allem wenn es sich um Sportarten wie Radfahren oder Gymnastik handelt.

Gezieltes Beckenbodentraining ist vor allem Frauen zu empfehlen, die eine Geburt hinter sich haben. Hilfreich sind Anleitungen in der Physiotherapie sowie Kurse der Volkshochschulen oder in Fitnessstudios. Wenig geeignet sind dagegen Aktivitäten, die den Beckenboden belasten. Besonders während der Menstruation sollten es Frauen daher vermeiden, schwere Lasten zu heben.

Frauen mit Inkontinenz zu 70 Prozent übergewichtig

Übergewicht erhöht das Risiko für Blasenschwäche, da es mit vermehrtem Druck auf den Beckenboden einhergeht. Nahezu 70 Prozent aller Frauen, die an einer Belastungsinkontinenz leiden, sind übergewichtig. Das Vermeiden von zu vielen Kilos wirkt daher präventiv gegen Belastungsinkontinenz.

Bei Blasenschwäche: Nicht zu oft zur Toilette!

Das Entstehen einer Dranginkontinenz wird durch zu häufiges Wasserlassen begünstigt. Wer regelmäßig regelmäßig häufiger als sechs- bis achtmal täglich zur Toilette marschiert, erhöht sein Risiko. Aber auch mit dem Toilettengang zu lange zu warten, kann eine Harninkontinenz fördern. Das richtige Entleerungsverhalten trägt also zur Vorbeugung einer Inkontinenz bei.

Außerdem sollten von Blasenschwäche Betroffene immer genug trinken. Mindestens 1,5 bis zwei Liter pro Tag sollten es sein. Ist die Blase ständig leer, verringert sich ihr Fassungsvermögen. Das leistet einer Dranginkontinenz Vorschub.

Neun natürliche Hilfen für eine starke Blase

Autor:
Letzte Aktualisierung: 05. Februar 2017
Durch: sba
Quellen: Christina Niederstadt,Elisabeth Gaber, Harninkontinenz,Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 39, Robert Koch-Institut, 2007; Versorgung trotz steigender Patientenzahlen sichern, Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vom 26.03.2014; Harninkontinenz beim Mann, Patienteninformation der Urologischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum München, Stand 2014

Beitrag zum Thema aus der Community
  • Innere Medizin
    Mit 15 Blasenschwäch
    22.06.2013 | 12:39 Uhr

    ich bin 15 und nässe Tags und Nachts ein manch mal spüre ich es un schaffe es aufs WC...   mehr...

  • Expertenrat Blasenentzündung/Inkontinenz
    Blasnschwäche vor der Menstruation
    10.01.2010 | 04:05 Uhr

    Hallo, mir ist aufgefallen, dass ich es sehr schwer habe, meinen Harndrang, wenn ich...   mehr...

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