Rachenmandelwucherung
(Adenoide)
Rachenmandelwucherung (Adenoide): Grundlagen
Die Vergrößerung (Hyperplasie) der Rachenmandel ist eine Volumenzunahme des lymphatischen Gewebes, aus dem die Rachenmandel zum größten Teil besteht. Man bezeichnet sie als Rachenmandelwucherung (Adenoide).
Eine Vergrößerung über das normale Maß hinaus als Rachenmandelwucherung (Adenoide) ist meist konstitutionell (durch körperliche Veranlagung) bedingt. Unter einer Entzündung der Rachenmandel (Adenoiditis) versteht man eine krankhafte, bakterielle Besiedlung der Rachenmandel.
Im Volksmund werden die Rachenmandeln oft als Polypen bezeichnet. In Fachkreisen wird dieser Begriff hierfür nicht verwendet, da man unter einem Polypen eine umschriebene Schleimhautvorwölbung versteht, während es sich bei der Rachenmandel um lymphatisches Gewebe handelt. Dieses lymphatische Gewebe ist in der Lage, Abwehrzellen gegen Krankheitserreger zu bilden.
Gesundheit und Medizin
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