Diabetes? Das Leben selbstbestimmt meistern – smarte Technologie macht’s möglich

Diagnose Diabetes! Das muss man erstmal verdauen. Was kann ich noch essen? Ist jetzt tägliches Fingerstechen angesagt? Und kann ich meinen Alltag genauso meistern wie vorher? Fragen über Fragen! Doch damit ist man keineswegs allein: In Deutschland sind rund 340.000 Menschen von Diabetes Typ 1 betroffen, etwa 32.000 davon sind Kinder und Jugendliche. Die guten Nachrichten: Heute ist durch stetige Innovationen und zukunftsfähige Technologien in der Diabetestherapie immer mehr möglich. Und das bedeutet eine echte Erleichterung für Patienten.

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Diabetes? Technologie schafft Erleichterung im Familienleben!
© Syda Productions/Fotolia

Mitten im Leben – trotz Diabetes

Job, Familie, Sport, Anforderungen, Veränderungen – das Leben ist bunt und kann manchmal ganz schön Achterbahn fahren. Genau das soll der Blutzucker nicht. Um eine Acherbahnfahrt des Blutzuckerspiegels zu vermeiden, können Systeme zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung (rtCGM) wie das Dexcom G6 helfen: Der Gewebezucker wird automatisch alle fünf Minuten in Echtzeit gemessen, was Menschen mit Diabetes mehr Sicherheit gibt. rtCGM-Systeme ermöglichen heute Freiheiten, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären – und damit die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – trotz Diabetes. Mit dem Dexcom G6 können Betroffene ihre Erkrankung besser verstehen, selbstständig managen und beugen so nicht zuletzt jeden Tag schweren glykämischen Ereignissen wie Unter- oder Überzuckerungen vor.2,3,4 Und das kann dazu beitragen, das Risiko für Folgeerkrankungen zu verringern.

ECHT vernetzt und zukunftsfähig: Dexcom G6 gibt mehr Sicherheit 

Smarte Diabetes-Technologien wie das rtCGM-System Dexcom G6 können Erleichterung und mehr Sicherheit zugleich ermöglichen: Denn Blutzuckermessung mit Fingerstechen war gestern. Über einen Sensor misst das Dexcom G6 ohne Fingerpieksen* oder scannen fortlaufend den Gewebezucker, sendet diese Werte automatisch alle fünf Minuten an ein kompatibles Smartphone5, eine Smartwatch5,6 oder das optionale Empfangsgerät des Anwenders – und ist damit mitten im digitalen Zeitalter angekommen.

Dexcom G6_Smartphone_Sensor mit Transmitter + Watch.png
© Dexcom

Dadurch ist auch ein Abscannen der Werte, wie es bei anderen Systemen zur Glukosemessung der Fall ist, nicht notwendig. Die Winterjacke kann im Zweifel also anbleiben, ein Blick auf das Smartphone genügt. Der Anwender erhält bei akuten Über- und Unterzuckerungen einen Alarm so kann die Sicherheit und schnelle Therapieoptimierung gewährleister werden. Zusätzlich bietet eine Hypovorwarnung die Möglichkeit, Unterzuckerungen zu vermeiden, indem 20 Minuten zuvor eine Warnung erfolgt. Wer jetzt zu diesem frühen Zeitpunkt schnell Kohlenhydrate isst, kann akuten Unterzuckerungserlebnissen vorbeugen. Menschen mit Diabetes gewinnen dadurch mehr Sicherheit und können sich auf ihre täglichen Herausforderungen konzentrieren – was eine große Erleichterung im Berufs- oder Familienleben sein kann.

Mit dem rtCGM-System lässt sich außerdem ein individueller, ganz auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittener Alarmplan7 erstellen: Dieser berücksichtigt beispielsweise Tages- und Nachtzeit, Beruf und Freizeit oder auch regelmäßig wiederkehrende Ereignisse, wie das Sporttraining. Durch die SHARE-Funktion des Dexcom G68 können Träger des G6-Systems ihre gemessenen Werte und Warnungen kontinuierlich mit Angehörigen teilen. Das beruhigt auch die Liebsten oder unterstützt bei der Betreuung von Kindern.

Gut versorgt: Schwangerschaft und Diabetes

Auch werdende Mütter mit Diabetes können den zusätzlichen Stress unerwarteter Über- und Unterzuckerungen so gar nicht gebrauchen. Denn die Schwangerschaft ist Abenteuer genug. Die strengen Zielvorgaben einzuhalten, kann für werdende Mamas mitunter zu einer ziemlichen Herausforderung werden. Jetzt fällt es ein bisschen leichter: Die Nutzung eines rtCGMs während der Schwangerschaft wird nun vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ausdrücklich empfohlen.9 Da geht Dexcom mit. Denn der smarte Sensor darf offiziell in der aufregendsten Zeit des Lebens zur Unterstützung beim Diabetes getragen werden – so profitieren werdende Mamas, das Kind und die Angehörigen von den Vorteilen, die das rtCGM ermöglicht.

Und: Noch mehr Erleichterung in der Diabetestherapie – nicht nur für Schwangere – ermöglicht die neue Kombination von Dexcom G6-Sensor und Insulinpumpe!

Wussten Sie das?  

Derzeit sind ca. 225.000 gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten in ein Disease Management Programm (DMP) für Typ-1-Diabetes eingeschrieben10 und werden damit auf dem aktuellen medizinischen Forschungsstand behandelt. Für Betroffene von Diabetes bedeutet das auch: Die Teilnahme am DMP ergibt unter bestimmten Umständen, zum Beispiel bei Nicht-Erreichen der Therapieziele, bei schweren Hypoglykämien, Ketoazidosen (schwere Stoffwechselentgleisungen bei Insulinmangel) und in der Schwangerschaft, einen Anspruch auf eine Kostenerstattung eines rtCGM-Systems.11

ECHT gut informiert: Neue Online-Veranstaltungsreihe

D-Talk
© Dexcom

Diabetes-Profis gemeinsam für Patienten: Dexcom hat in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin eine digitale Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen – den D-Talk. Experten und Menschen mit Diabetes informieren zu ausgewählten Themen rund um die Erkrankung – und mitten aus dem Leben. Weitere Informationen gibt es hier!


* Wenn die Warnungen zu den Gewebeglukosewerten und die Messwerte auf dem G6-System nicht den Symptomen oder Erwartungen entsprechen, sollte der Patient ein Blutzuckermessgerät verwenden, um Behandlungsentscheidungen zu seinem Diabetes zu treffen.

[1] https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes_/diabetes_in_zahlen

[2] Beck RW et al. Effect of initiating use of an insulin pump in adults with type 1 diabetes using multiple daily insulin injections and continuous glucose monitoring (DIAMOND): a multicentre, randomised controlled trial. Lancet Diabetes Endocrinol. 2017 Sep;5(9):700-708.

[3] Beck RW et al. Continuous glucose monitoring vs usual care in type 2 diabetes on multiple daily injections: a randomized trial. Ann Int Med. 2017 Sep 19;167(6):365-374.

[4] Reddy M et al. A Randomized Controlled Pilot Study of Continuous Glucose Monitoring in People with Type 1 Diabetes and Impaired Awareness of Hypoglycaemia. Diabet Med. 2018 Apr;35(4):483-490.

[5] Liste kompatibler Geräte unter www.dexcom.com/compatibility

[6] Die Übertragung der Glukosewerte auf eine kompatible Smartwatch erfordert die gleichzeitige Nutzung eines kompatiblen Smartphones.

[7] Die Erstellung eines individuellen Alarmplans ist nur mit einem kompatiblen Smartphone, nicht mit dem Dexcom G6-Empfängergerät möglich und sollte immer in Absprache mit dem behandelnden Diabetologen erfolgen.

[8] Zur Übertragung von Daten ist eine Internetverbindung erforderlich. Zum Folgen ist die Verwendung der Follow App erforderlich. Anwender sollten nicht die Werte der SHARE- und Follow-App, sondern ausschließlich die Daten der Dexcom-App oder des Empfängers zum Treffen von Behandlungsentscheidungen verwenden. Eine Liste kompatibler Geräte finden Sie unter www.dexcom.com/compatibility

[9] Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 16. Januar 2020 über die 20. Änderung der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL): Änderung der Anlage 7 (DMP Diabetes mellitus Typ 1 und der Anlage 8 (DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 – Dokumentation).

[10] Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Pressemitteilung - DMP für Patienten mit Typ-1-Diabetes aktualisiert. https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/840/. Zuletzt besucht am 03.11.2020

[11] Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 16. Januar 2020 über die 20. Änderung der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL): Änderung der Anlage 7 (DMP Diabetes mellitus Typ 1 und der Anlage 8 (DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 – Dokumentation).

LBL020310 Rev001

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