Verkrampfte Muskeln behandeln

Aktiv gegen den Krampf

Die Ursachen für Muskelkrämpfe sind vielfältig – meist steckt hinter den Beschwerden Magnesiummangel, der entsprechend mit Magnesiumpräparaten behandelt werden kann. Weitere Tipps, die beim akuten Wadenkrampf sofort helfen können, verraten wir hier.

Wade,Wadenkrampf
Der Wadenkrampf tritt ganz plötzlich auf. Kurzfristig hilft dann massieren. Ist Magnesiummangel Ursache für den Krampf, muss der Magnesiummangel mit hochdosiertem Magnesium ausgeglichen werden.
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Muskelkrämpfe sind äußerst schmerzhaft. Sie treten vor allem in der Wade auf und dann meist in der Nacht. Sie schrecken also plötzlich aus dem Schlaf auf, weil ein Wadenkrampf wie ein Blitz zuschlägt. Oder aber am nächsten Morgen schmerzt ein Bein stark, weil es sich in der Nacht verkrampft hat.

Wadenkrampf meist durch Magnesiummangel

Die Ursachen für Muskelkrämpfe in der Wade und anderswo sind zwar vielfältig. Manchmal kommen sie im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen, orthopädischer Fehlstellung oder Stoffwechselerkrankungen vor. Doch meist steckt hinter den Beschwerden ein Magnesiummangel.

Ist dieser Mineralstoffmangel im Labor nachgewiesen worden, ist die erste Hilfe gegen (Waden-)Krämpfe deshalb ein hochdosiertes Magnesium-Präparat. Das bedeutet, vor allem zum Einstieg eine Dosierung von 365 Milligramm zu wählen, um die Magnesiumspeicher des Körpers wieder nach und nach aufzufüllen. Das kann von Fall zu Fall unterschiedlich lange dauern, manchmal mehr als sechs Wochen.

Magnesiummangel durch hochdosiertes Magnesium ausgleichen

Bei der Behandlung von (nächtlichen) Wadenkrämpfen setzen Magnesiumpräparate direkt an der Ursache des Übels an: Sie beseitigen den Magnesiummangel. Daneben gibt es jedoch noch einige Tipps, die gegen plötzliche Wadenkrampf hilfreich sind:

Tipps gegen Wadenkrämpfe

  • Setzen Sie sich aufrecht hin und strecken Sie die Beine aus. Ziehen Sie die Zehenspitzen des betroffenen Beines nach oben, Richtung Knie. Im Notfall hilft der Partner dabei und drückt die Zehen sanft nach oben. Das dehnt den Wadenmuskel auf.

  • Stellen Sie sich aufrecht in Schrittstellung vor eine Wand. Strecken Sie dabei das Bein mit dem Wadenkrampf nach hinten durch, die Ferse sollte den Boden berühren.

  • Massieren Sie den verhärteten Muskel sanft oder lassen Sie ihn massieren.

  • Stehen Sie auf und gehen Sie ein paar Schritte hin und her, auch wenn das anfangs sehr weh tut.

  • Wärme kann den Krampf lösen. Ein warmes Kirschkernkissen, eine warme Dusche oder eine Wärmflasche eignen sich hier, oder Sie nehmen gleich ein warmes Vollbad.

  • Legen Sie einen feuchten Wadenwickel mit heißem Wasser an. Sobald der Wickel abkühlt, entfernen Sie ihn.

  • Sorgen Sie für ein warmes Bett und ziehen Sie dicke Kniestrümpfe an.

  • Und nicht zuletzt: Trinken Sie am besten sofort ein Glas Wasser, in dem Sie eine hochdosierte Magnesium-Sprudeltablette aufgelöst haben.

Schmerzhaften Wadenkrämpfen vorbeugen

Eine gute Durchblutung ist unabdingbar, wenn Sie nächtlichen Wadenkrämpfen vorbeugen möchten. Weitere Tipps zur Vorbeugung von Wadenkrämpfen:

  • Ausreichend trinken, gerade beim Sport

  • Keine Überlastung – steigern Sie Ihr Trainingspensum Schritt für Schritt

  • Reduzieren Sie den Genuss von Alkohol und Nikotin

  • Wechselbäder – sie regen die Durchblutung an

  • Schlafen Sie ausreichend – acht Stunden am Tag sind ideal

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Magnesiumspeicher gefüllt sind, zum Beispiel mit einer magnesiumreichen Ernährung oder entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln.

Die besten Tipps gegen Wadenkrämpfe

 

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