Muskelkrämpfe behandeln

Aktiv gegen den Krampf

Die Ursachen für Muskelkrämpfe sind vielfältig – und nicht immer steckt hinter den Beschwerden ein Magnesiummangel, der entsprechend mit Magnesium-Präparaten behandelt werden kann. Sehr häufig kommen Muskelkrämpfe im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen, orthopädischer Fehlstellung oder Stoffwechselerkrankungen vor.

Sehr häufig kommen Muskelkrämpfe im Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen, orthopädischer Fehlstellung oder Stoffwechselerkrankungen vor.

Die Ursachen für Muskelkrämpfe sind vielfältig – und nicht immer steckt hinter den Beschwerden ein Magnesiummangel, der entsprechend mit Magnesium-Präparaten behandelt werden kann. Muskelkrämpfe können in der Folge von Gefäß-, Nerven- und Stoffwechsel-Erkrankungen wie z.B. Krampfadern, Infektionskrankheiten oder Diabetes auftreten. Muskelkrämpfe können aber auch durch orthopädische Fehlstellungen oder Verlust von Mineralien z. B. bei Durchfall und Erbrechen entstehen.

Oftmals lässt sich aber kein Grund für das Auftreten von Muskelkrämpfen finden. Chinin wird bei der Behandlung von Muskelkrämpfen bei unterschiedlichen Ursachen eingesetzt und hilft sowohl vorbeugend als auch im Akutfall.  Chinin ist ein Naturstoff, der aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen wird. Er ist bereits seit sehr langer Zeit für seine entkrampfende Wirkung bekannt. So gelang es bereits 1916, die muskelentspannende Wirkung von Chinin im Experiment nachzuweisen. Für medizinische Zwecke wird Chinin heute in Form der pharmazeutischen Zubereitung Chininsulfat angewendet.

Chininsulfat entspannt die Muskeln und reduziert die Krampfbereitschaft

Doch worauf beruht die gute Wirksamkeit von Chininsulfat bei Muskelkrämpfen?  Chininsulfat setzt genau dort an, wo der Krampf entsteht: am Übergang vom Nerv auf den Muskel. Bei einem Krampf kommt es auf Grund von dem Ungleichgewicht zwischen den erregenden und hemmenden Signalen an den Nervenzellen zu einem spontanen, unwillkürlichen und schmerzhaften Zusammenziehen des Muskels oder Muskelgruppe. Die Signale werden durch den Botenstoff Acetylcholin übertragen, der für den Muskel das Signal sozusagen erst verständlich macht.

Und genau hier greift Chininsulfat ein: Es hemmt den Botenstoff Acetylcholin und senkt auf diese Weise die Erregbarkeit des Muskels und die Reizübertragung, die vom Nerv auf den Muskel stattfindet. Das heißt, es kommen zwar noch immer Nervenreize am Nervenende an, aber diese erreichen den Muskel nicht mehr in vollem Maße. Das Ergebnis ist schnell spürbar: Die Erregbarkeit des Muskels und damit auch die Krampfbereitschaft werden herabgesetzt.

Dementsprechend ist die Einnahme von Chininsulfat geeignet, die Häufigkeit von Muskelkrämpfen zu reduzieren und dadurch auch die Intensität des Schmerzes herabzusetzen. Eine entspannende Wirkung auf die betroffenen Muskelpartien kann sich schon nach der ersten Einnahme entfalten.

Schmerzhaften Wadenkrämpfen vorbeugen

Eine gute Durchblutung ist unabdingbar, wenn Sie nächtlichen Wadenkrämpfen vorbeugen möchten. Weitere Tipps zur Vorbeugung von Wadenkrämpfen:

  • Ausreichend Trinken, gerade auch beim Sport
  • Keine Überlastung – steigern Sie Ihr Trainingspensum Schritt für Schritt
  • Reduzieren Sie den Genuss von Alkohol und Nikotin
  • Wechselbäder – sie regen die Durchblutung an
  • Schlafen Sie ausreichend – 8 Stunden am Tag sind ideal
Die besten Tipps gegen Wadenkrämpfe

 

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