Infektionskrankheit der Atemwege

Keuchhusten: Symptome von Pertussis

Keuchhusten, lateinisch Pertussis für hartnäckigen Husten, ist eine hochansteckende bakterielle Infektionskrankheit. Der Keuchhusten zählt zu den typischen Kinderkrankheiten. Betroffen sind demnach ungeimpfte Säuglinge, aber auch nicht immune Erwachsene. Im Gegensatz zu anderen Kinderkrankheiten ist Keuchhusten langwierig, er kann Wochen bis Monate dauern. Einen hundertprozentigen, lebenslangen Schutz gibt es trotz Impfung nicht.

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Die Keuchhusten-Impfung schützt einige Jahre lang zuverlässig vor der Infektion.
Getty Images/Hemera

Zum Keuchhusten kann es kommen, wenn stäbchenförmige Bakterien der Art Bordetella pertussis in die Atemwege gelangen. Die Erreger lösen jedoch nur bei jedem fünften Infizierten den wochenlangen, hartnäckigen Keuchhusten aus. Bei weit mehr Betroffenen verläuft die Infektion stumm, also ohne Symptome. Sie können Keuchhusten durch die Bakterien dennoch übertragen. Bei vielen weiteren Infizierten tritt nur eine akute Bronchitis auf. Die Symptome von Keuchhusten sind wochenlanger, unproduktiver (trockener) Husten. Später kommt glasiger Auswurf hinzu. Der starke, anhaltende Husten kann zu Würgereiz und Erbrechen führen und heißt auch "Hundert-Tage-Husten".

Schnelle Tipps und Hausmittel gegen Husten

Meldepflicht für Keuchhusten seit 2013 in ganz Deutschland

Die meisten Keuchhusten-Fälle treten in Entwicklungsländern auf, wo jährlich Hunderttausende Todesfälle durch den Erreger zu verzeichnen sind. In Deutschland erkranken jährlich zirka 150 bis 500 von 100.000 Kindern und Erwachsenen an Keuchhusten. Auch Babys sind häufig von Keuchhusten betroffen. Jedoch steigt auch hierzulande die Zahl der Keuchhusten-Fälle. Schuld ist, ähnlich wie im Fall der Masern, die nachlassende Impfbereitschaft. Auch sind verstärkt Jugendliche und Erwachsene von der vermeintlichen Kinderkrankheit betroffen, die Altersstruktur verschiebt sich. Seit März 2013 ist Keuchhusten in ganz Deutschland eine meldepflichtige Infektionskrankheit. Vorher wurden nur die Pertussis-Fälle in den neuen Bundesländern dokumentiert. 

Für Babys ist Keuchhusten lebensbedrohlich

Keuchhusten ist hochgradig ansteckend. Zwar sorgen weder eine durchgemachte Keuchhusten-Erkrankung noch die Pertussis-Impfung für lebenslange Immunität gegenüber dem Erreger. Die Impfung schützt aber etwa vier bis 20 Jahre vor einer Infektion. Experten raten daher dringend, Säuglinge ab dem zweiten Lebensmonat drei Mal gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Nach einem Jahr sowie mit etwa fünf Jahren und im Schulalter sollten Kinder Auffrischimpfungen bekommen.

Gerade bei Säuglingen kann Pertussis zum Atemstillstand führen, es besteht also Lebensgefahr für nicht gegen Keuchhusten geimpfte Kinder. Die Keuchhusten-Impfung gilt als gut verträglich und wirksam: Acht bis neun von zehn geimpften Babys bauen den Schutz gegen die Pertussis-Bakterien auf.

Diese Symptome verraten eine Ansteckung mit Keuchhusten

Eine Keuchhusten-Erkrankung gliedert sich im typischen Fall in drei Stadien. Die Abschnitte werden nach den jeweiligen Pertussis-Symptomen unterschieden.

Die Inkubationszeit bei Keuchhusten beträgt neun bis zehn Tage. In dieser Zeit, im Stadium catarrhale, kommt es zu leichten Anfällen von Reizhusten, Fieber und anderen Schnupfensymptomen. Keuchhusten wird im ersten Stadium deshalb oft nicht erkannt. Zu Beginn ist die Pertussis-Infektion allerdings am ansteckendsten. Generell sind die auslösenden Bakterien hochinfektiös: Fast alle Menschen, die Erreger zum Beispiel über Speicheltröpfchen eines Hustenden abbekommen, stecken sich an.

Keuchhusten-Vollbild zeigt sich erst nach Wochen

Erst im zweiten Stadium, dem Stadium convulsivum, leiden betroffene Kinder und Erwachsene an anhaltenden, abgehackten Hustenanfällen. Sie enden in einem langgezogenen, keuchenden oder pfeifenden Einatmen - daher der Name Keuchhusten. Typischerweise strecken Kinder während einer Hustenattacke die Zunge heraus. Häufige Pertussis-Symptome sind außerdem glasig-schleimiger Auswurf oder sogar Erbrechen infolge des Keuchhusten-Anfalls.

Innerhalb von 24 Stunden kann es zu bis zu 50 Hustenanfällen kommen, die zu Atemnot und stark angeschwollenen Adern an Kopf und Hals führen. Durch einen Venenstau platzen mitunter kleine Blutgefäße in der Bindehaut der Augen, welche das Weiß der Augen durchgehend rot färben. Die Rötung geht jedoch nach einiger Zeit wieder zurück und ist ein ungefährliches Symptom des Keuchhustens.

Bei Säuglingen können die Pertussis-Anfälle zu lebensbedrohlichen Atemaussetzern führen, weshalb Babys und Kleinkinder mit Keuchhusten aufmerksam beobachtet und gegebenenfalls im Krankenhaus überwacht werden müssen.

Im dritten Stadium (Stadium decrementi) einer Keuchhustenerkrankung klingen die Hustenanfälle über Wochen hinweg langsam ab, indem sie seltener und schwächer werden.

Verlauf von Keuchhusten bei Babys und Erwachsenen

Einen untypischen Verlauf nimmt Keuchhusten oder Pertussis bei Babys, die jünger als ein halbes Jahr sind: Hier fehlen mitunter die namensgebenden Hustenanfälle. Ebenso verhält es sich bei erkrankten Jugendlichen und Erwachsenen: Ihr Keuchhusten äußert sich möglicherweise nur in hartnäckigem, trockenem Husten über mehrere Wochen hinweg. Daher wird Pertussis bei diesen Patienten nur selten als solche diagnostiziert oder wegen ähnlicher Symptome mit Asthma bronchiale oder COPD verwechselt.

Bakterium Bordetella pertussis verursacht Keuchhusten

Keuchhusten auslösen kann eine Infektion mit dem Bakterium Bordetella pertussis. Der stäbchenförmige Erreger wird über Tröpfcheninfektion, etwa beim Husten und Niesen, übertragen. Bakterien dieser Art kommen nur in Menschen vor. Das bedeutet, eine hohe Impfrate würde zur sogenannten Herdenimmunität führen und könnte den Keuchhusten ausrotten. Die Inkubationszeit, sprich die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome von Keuchhusten, beträgt im Normalfall sieben bis 14, maximal 20 Tage.

Hochinfektiöse Erreger lösen Keuchhusten aus

Die für die Erkrankung typischen, hartnäckigen Hustenanfälle werden aber nicht direkt von dem Bakterium ausgelöst, sondern vielmehr von Giftstoffen (Toxinen), die der Erreger produziert. Deshalb sind Antibiotika nur bedingt und in einem frühen Stadium gegen den Keuchhusten wirksam.

Ansteckung von Keuchhusten

Keuchhusten wird von Mensch zu Mensch per Tröpfcheninfektion, beispielsweise durch Husten oder Niesen, übertragen. Vor allem bei engem Kontakt wie in Kindergärten kann es so zur schnellen Ausbreitung von Keuchhusten kommen. Pertussis gehört zu den hochinfektiösen Krankheiten. 80 bis hundert Prozent der Personen, die mit dem Erreger in Berührung kommen und nicht dagegen immun sind, erkranken daran. Ohne die Gabe von Antibiotikum bleibt die Person bis drei Wochen nach der durchlaufenen Keuchhusten-Erkrankung ansteckend.

Impfung eliminiert Keuchhusten-Risiko für einige Jahre

Die Ansteckungsgefahr ist bei Keuchhusten in den ersten sechs Wochen der Krankheit am größten. Werden Pertussis-Patienten mit einem Antibiotikum behandelt, so sind sie noch bis zu fünf Tage nach Beginn der Therapie ansteckend. Besonders Keuchhusten-gefährdet sind neben Babys zum Beispiel das Personal von Schulen, Kitas und Kindergärten. Schutz vor dem Erreger des Keuchhustens bieten eine Impfung oder eine durchgestandene Infektion - allerdings wirkt beides nur eine bestimmte Zeit, also vorübergehend gegen die Pertussis-Auslöser.

Keuchhusten bei Erwachsenen erkennen

Im Gespräch versucht der behandelnde Arzt herauszufinden, ob es sich bei den beschriebenen Symptomen um Keuchhusten handeln könnte oder um eine Krankheit mit ähnlichen Anzeichen, etwa eine chronische Bronchitis, Asthma oder COPD. Gerade bei erwachsenen Patienten, die an Keuchhusten leiden könnten, besteht hier Verwechslungsgefahr, was das Erkennen von Keuchhusten schwierig macht. Ein deutliches Warnsignal für den Mediziner ist zum Beispiel, wenn in der Familie oder Arbeitsstelle des Betroffenen innerhalb der letzten Wochen und Monate Fälle von Keuchhusten aufgetreten sind, da Pertussis eine hochansteckende Atemwegserkrankung ist.

Blut- oder Gewebeprobe geben Aufschluss über Keuchhusten-Erkrankung

Um die Diagnose von Keuchhusten zu sichern, nimmt ein Mediziner im Anschluss an die sogenannte Anamnese eine Blutprobe oder einen Gewebeabstrich aus dem Nasen-Rachenraum. Im Blutbild führt die Keuchhusten-Infektion zu typischen Veränderungen wie einem Anstieg weißer Blutkörperchen (Leukozyten). Antikörper gegen das Bakterium sind erst spät im Krankheitsverlauf im Blutserum nachweisbar. Im Abstrich fahnden die Labormitarbeiter dagegen direkt nach dem Keuchhusten-Erreger Bordetella pertussis.

Der Test ist hochspezifisch. Das heißt, er ist nur positiv, wenn wirklich eine Keuchhusten-Infektion vorliegt. Umgekehrt bedeutet das aber nicht, dass wirklich jeder an Pertussis Erkrankte das richtige Testergebnis bekommt. Die Sensitivität der Laboruntersuchung zur Keuchhusten-Diagnose liegt also unter hundert Prozent und wird durch einen langen Transport der Probe zusätzlich herabgesetzt. Außerdem dauert die Anzucht des Erregers im Labor einige Tage.

PCR zur Diagnose von Keuchhusten

Schneller geht das Erkennen von Keuchhusten mittels einem Verfahren namens Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Sie zeigt das Vorhandensein von Pertussis-Erregern außerdem zuverlässiger an. Allerdings ist dieses Verfahren zur Keuchhusten-Diagnose aufwändiger und dadurch teurer als oben vorgestellte Methode.

Frühzeitig erkannter Keuchhusten wird mit Antibiotika behandelt

Die Therapie von Keuchhusten besteht in der Gabe von Antibiotika. Die hochwirksamen Medikamente können den Krankheitsverlauf des "Hundert-Tage-Hustens" verkürzen und die Hustenanfälle mildern. Entscheidend für den Einsatz und Erfolg einer Antibiotika-Therapie gegen Pertussis ist aber, dass der Arzt den Keuchhusten früh diagnostiziert – am besten im ersten oder spätestens zu Beginn des zweiten Stadiums.

Stress vermeiden, Keuchhusten lindern

Besteht die Keuchhusten-Infektion schon länger, sind die Kontrolle der Atmung sowie Ruhe und Betreuung des Betroffenen die einzige Behandlungsmethode. Der Raum, in dem sich der Pertussis-Patient aufhält, sollte regelmäßig gelüftet werden. Oft ist es hilfreich, den Körper so weit möglich zu entspannen. Bettruhe ist jedoch nicht zwingend notwendig, um den Keuchhusten wieder loszuwerden. Im Gegenteil unterstützen leichte Spaziergänge und frische Luft den Stoffwechsel und Atem.

Hausmittel gegen Keuchhusten: kleine Snacks, viel Wasser

Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt strengen den von der Infektionskrankheit geschwächten Körper nicht so sehr an wie drei große Mahlzeiten. Menschen mit Keuchhusten sollten außerdem viel Flüssigkeit (Wasser, ungesüßte Tees) zu sich zu nehmen. Das erleichtert ihnen das Abhusten des Schleims. Gerade für Kleinkinder und Babys ist es wichtig, eine Bezugsperson um sich zu haben, die das Kind nach anstrengenden und oft beängstigenden Hustenanfällen beruhigt und tröstet. Gegen den chronischen Keuchhusten können, wenn es für Antibiotika zu spät ist, außerdem inhalative Steroide wie Kortison helfen, wenn der Husten sehr quälend ist.

Pertussis dauert bis zu 18 Wochen

Eine Infektion mit den Keuchhusten-Bakterien Bordetella pertussis führt nicht immer zum Keuchhusten-Vollbild. Wenn der Keuchhusten aber ausbricht, kann die Erkrankung elf bis 18 Wochen dauern.

Keuchhusten verläuft typischerweise in drei Stadien

Der typische Keuchhusten-Verlauf nach dem Lehrbuch gliedert sich in drei Phasen, die sich anhand der Symptome unterscheiden. Diese Pertussis-Stadien sind:

  • Stadium catarrhale (Dauer: ein bis zwei Wochen) mit erkältungsähnlichen Symptomen;

  • Stadium convulsivum (Dauer: drei bis sechs Wochen) mit dem namensgebenden, hartnäckigen Stakkato-Husten, Erbrechen, Auswurf;

  • Stadium decrementi (Dauer: sechs bis zehn Wochen, nach Antibiotika-Therapie etwa die Hälfte) mit langsam abklingenden Hustenanfällen.

Keuchhusten kann schwere Komplikationen verursachen

Bei Jugendlichen und Erwachsenen mit Keuchhusten, die es vermehrt gibt, können die krampfartigen Hustenanfälle als Pertussis-Symptom auch völlig fehlen. Der Infekt wird dann nur sehr schwer als Keuchhusten erkannt. Bei Kleinkindern und Säuglingen kann es durch Verwechslung der Erkrankung passieren, dass es nach Symptomen, die eher einer Erkältung ähneln, im Lauf des Keuchhustens zum Atemstillstand kommt.

Im Laufe einer Keuchhusten-Erkrankung kann es zu Komplikationen durch andere Krankheiten (Sekundärinfektionen) kommen. Durch das geschwächte Immunsystem ist der Körper anfällig für Lungenentzündung sowie Mittelohrentzündung. Eine Lungenetzündung ist die häufigste Komplikation bei Keuchhusten. Seltener treten infolge einer Keuchhusten-Infektion sogar Krampfanfälle oder Gehirnentzündungen auf. Auch rote Bindehäute durch geplatzte Blutgefäße im Auge sind als Begleiterscheinung möglich, aber nicht weiter schlimm.

Impfung schützt vor Pertussis

Keuchhusten lässt sich in den meisten Fällen mit einer Schutzimpfung vermeiden. Experten raten Eltern dringend, ihre Babys zur Vorbeugung so früh wie möglich (ab einem Alter von zwei Monaten) gegen Pertussis impfen zu lassen. Für neugeborene Kinder empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (Stiko) eine Vierfach-Impfung im zweiten, dritten, vierten und zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat. Außerdem sollte der Impfschutz zweimal aufgefrischt werden: im Alter zwischen fünf und sechs Jahren sowie zwischen neun und 17 Jahren.

Eine völlige Auslöschung des Keuchhustens wird im Gegensatz zu anderen impfbaren Infektionskrankheiten nie erreicht werden. Die Immunität, die nach einer Impfung oder einer durchlaufenen Keuchhusten-Infektion erreicht werden kann, ist zeitlich begrenzt, weshalb ein Mensch sich mehrfach im Leben mit Keuchhusten anstecken kann. Umso wichtig ist es, eine frühzeitige Immunisierung bei besonders gefährdeten Babys und Kleinkindern durch die Impfung zu erreichen.

Keuchhusten-Impfung für Babys und Pflegepersonal

Seit 2004 empfiehlt die Stiko, Personen im häuslichen Umfeld von Säuglingen und Kleinkindern ohne ausreichenden Schutz vorbeugend gegen Keuchhusten zu impfen. Menschen, die durch ihren Beruf täglichen Umgang mit Säuglingen und Kindern haben (Eltern, Großeltern, Geschwister, Tagesmutter etc.) sollten ebenfalls regelmäßig alle fünf Jahre gegen Keuchhusten geimpft werden. 2009 hat das RKI diese Empfehlung auf das Personal in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen ausgeweitet. Auch Frauen im gebärfähigen Alter, deren Keuchhusten-Impfung länger als zehn Jahre zurückliegt, wird von der StiKo die Impfung gegen Keuchhusten empfohlen.

Allen anderen Erwachsenen rät die Stiko, sich einmalig mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Keuchhusten immunisieren zu lassen. Eine einzelne Impfung oder eine überstandene Erkrankung gewähren allerdings keine lebenslange Immunität gegen Keuchhusten - nach etwa fünf bis maximal 20 Jahren lässt der Schutz erneut nach, die Pertussis-Bakterien können sich wieder in den Atemwegen ansiedeln.

Woran Sie Kinderkrankheiten erkennen

Autor:
Letzte Aktualisierung:23. Januar 2018
Durch: Miriam Funk
Quellen: Herold, G. (Hrsg.): Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2007 Robert-Koch-Institut: Merkblätter für Ärzte: Pertussis (Stand: November 2017): http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Pertussis.html; Stiko-Informationen zu Pertussis: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2006/Ausschnitte/Pertussis-Begruendung-STIKO-03_06.html; Stiko-Impfkalender des RKI: http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Aktuelles/Impfkalender.pdf?__blob=publicationFile; (Stand: Januar 2017)

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