Magnesium und mehr

Vorbeugung von Wadenkrämpfen: Die besten Tipps

Krämpfe müssen nicht sein! Wer im Alltag einige Tipps beachtet, kann sich selbst vor den heftigen Schmerzattacken schützen. Lesen Sie hier, worauf es ankommt.

haferflocken und himbeeren
Haferflocken enthalten besonders viel Magnesium. Ein Müsli miat Haferflocken ist deshalb ein guter Start in den Tag, wenn Sie Wadenkrämpfen vorbeugen möchten.
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Muskelkrämpfe können durch Magnesiummangel entstehen. Deshalb sollten Sie versuchen, die empfohlene Menge an Magnesium von 300 bis 400 Milligramm täglich zu sich zu nehmen. Sportler haben aufgrund des erhöhten Flüssigkeits- und Mineralstoffverlusts einen zusätzlich erhöhten Bedarf an Magnesium.

Zu den magnesiumreichen Lebensmitteln zählen zum Beispiel Haferflocken, Nüsse oder auch Kartoffeln. Auch in einigen Sorten von Mineralwasser steckt viel Magnesium. Hier lohnt sich also ein Blick auf die Liste mit den enthaltenen Mineralien.

Ausreichend trinken schützt vor Krämpfen

Sollte Flüssigkeitsmangel die Ursache für schmerzhafte Muskelkrämpfe sein, ist es empfehlenswert, möglichst  1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee am Tag zu trinken. Insbesondere bei älteren Menschen lässt das Durstgefühl häufig nach – hier ist also besondere Vorsicht geboten.

Allerdings ist Alkohol nicht geeignet, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Im Gegenteil: Nach dem übermäßigen Genuss von Alkohol sind Wadenkrämpfe besonders häufig, denn Alkohol ist ein Magnesium-Räuber.

Eine Störung der Durchblutung kann ebenfalls Auslöser von schmerzhaften Wadenkrämpfen sein. Insofern ist es wichtig, die Beinmuskulatur ausreichend zu bewegen und zu lockern. Kreisen Sie beispielweise auf dem Bürostuhl öfters mal den Fuß zunächst in die eine, dann in die andere Richtung. Gut sind auch gymnastische Übungen zur gezielten Anregung der Durchblutung und zur Dehnung der Wadenmuskulatur.

Sport und Wechselduschen aktivieren die Beine

Ein weiterer wichtiger Faktor für eine gute Durchblutung und damit zum Schutz vor (nächtlichen) Krämpfen in den Beinen ist regelmäßige Bewegung. Schwimmen, Joggen, Walking oder Radfahren sind ideal. Dabei werden die Beinmuskeln gut trainiert, die Durchblutung angeregt. Allerdings sollten Sie beim Sport immer den Magnesiumverlust, der durch Schwitzen und Muskelarbeit entsteht, einkalkulieren und gegebenenfalls mit hochdosiertem Magnesium ausgleichen.

Ebenfalls anregend auf die Durchblutung wirken Wechselduschen und Wechselbäder für die Füße. Für ein solches Wechselbad bereiten Sie ein Becken mit 20 Grad kaltem und ein Becken mit 38 Grad warmen Wasser vor. Zunächst setzen Sie die Füße in das heiße Wasser und belassen Sie dort für etwa fünf Minuten. Anschließend für etwa zehn Sekunden die Füße in das kältere Wasser tauchen. Nehmen Sie diesen Wechsel zwischen warm und kalt etwa zwei- bis dreimal vor.

Schuhe mit hohen Absätzen sehen zwar gut aus und machen ein schlankes Bein. Allerdings verschlechtert die unnatürliche Fußhaltung die Durchblutung in den Beinen. Dadurch steigt das Risiko für Wadenkrämpfe. Besser: Flache Schuhe mit elastischer Sohle, die das Abrollen des Fußes beim Gehen ermöglicht. Das garantiert eine optimale Durchblutung der Beine und beugt so ebenfalls Wadenkrämpfen vor.

Nächtlichen Wadenkrämpfen vorbeugen

Wer gezielt sein Risiko für nächtliche Wadenkrämpfe senken möchte, sollte darauf achten, dass er nachts keine kalten Füße bekommt. Also besser mal Bettsocken tragen und eine Wärmeflasche benutzen. Belasten Sie die Beindurchblutung auch nicht durch schwere Decken. Das kann ebenfalls Wadenkrämpfe begünstigen. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Magnesium zu sich nehmen. Hochdosierte Magnesium-Brausetabletten sind hier ein guter Tipp. Besonders magnesiumreiche Lebensmittel finden Sie hier sowie in der nachfolgenden Galerie:

Die 15 besten Magnesium-Lieferanten

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