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Gewichtszunahme: Ursachen
Die häufigste Ursache für eine Zunahme des Körpergewichts ist eine übermäßige Energiezufuhr über die Nahrung, zumeist in Form von fett- oder kohlenhydratreichen Mahlzeiten. Doch auch Grunderkrankungen wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Herzschwäche sowie bestimmte Medikamente können zu einer Gewichtszunahme führen.
In westlichen Ländern ist der mit Abstand häufigste Grund für eine Zunahme des Körpergewichts in unserer modernen Ernährung zu suchen. Das bedeutet konkret, dass unsere Ernährungsweise schlichtweg zu viel Energie (gemessen in Kalorien oder Kilojoule) liefert - meist in Form von Fett oder Kohlehydraten – die unseren tatsächlichen Bedarf überschreitet. Die überschüssige Energie aus der Nahrung wird vom Körper als Fett gespeichert. Es entwickelt sich ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Übergewicht, das unter anderem Herz, Kreislauf, Gelenke und den Stoffwechsel belastet.
Doch auch verschiedene Erkrankungen sowie Medikamente können eine Gewichtszunahme begünstigen. Mitunter sind dann Wassereinlagerungen für eine Veränderung des Gewichts verantwortlich.
Mögliche Ursachen für eine Gewichtszunahme sind zum Beispiel:
- Schilddrüsenunterfunktion
- Medikamenteneinnahme (z.B. Antidepressiva, Östrogene, Insulin)
- Cushing-Syndrom (gesteigerter Appetit ist typisch, auch Vollmondgesicht)
- Tumoren in den Hormonzentren des Gehirns (Hirnanhangsdrüse, Hypothalamus)
- Tumoren, die Insulin oder Wachstumshormone abgeben
Veränderungen des Körpergewichts gehen nicht in allen Fällen auf Fetteinlagerungen oder Wachstumsvorgänge zurück. Im Rahmen von verschiedenen Erkrankungen wird oft auch vermehrt Wasser im Organismus gespeichert. Dieses macht sich in Gestalt von Ödemen (Schwellungen durch Wassereinlagerung) beispielsweise an den Knöcheln, im Bauchraum oder in den Lungen bemerkbar.
Ausgangspunkte von Wassereinlagerungen sind z.B.
- Störungen des Mineral- und Salzhaushalts
- Herzschwäche (Herzinsuffizienz) (Herzinsuffizienz) – häufig sichtbare Wassereinlagerungen vor allem im Bereich von Knöchel und Unterschenkeln, häufiges Wasserlassen in der Nacht
- Leberzirrhose: Bauchwassersucht – deutliche Zunahme des Bauchumfangs in Folge der Wassereinlagerung
- Nierenerkrankungen, zystische (Wassereinlagerungen vor allem im Beinbereich)
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- bestimmte Medikamente wie z.B. die Anti-Baby-Pille (hier gibt die Packungsbeilage Aufschluss)
- Krebs
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