Vielfältige Möglichkeiten zur Behandlung

Venenschwäche: Gefäßerkrankung der Beinvenen

Müde, juckende Beine und dicke Fußgelenke sind erste Symptome einer Venenschwäche. Später zeigen sich Hautveränderungen, Krampfadern, Besenreiser und Geschwüre. Die Venenschwäche ist nicht nur ein kosmetisches Problem: Bleibt sie unbehandelt, drohen ernsthafte Erkrankungen.

Frau sitzt am Strand
Wenn Ihre Beine oft geschwollen sind, kann das ein Zeichen für Venenschwäche sein.
© iStock.com/mediaphotos

Bei der Venenschwäche sind die Wände der zum Herzen zurückführenden Blutgefäße krankhaft geweitet. Die Venenklappen, die normalerweise verhindern, dass das Blut wieder zurückfließt, schließen nicht mehr richtig. Als Folge bleibt das Blut in den Beinen stehen und verursacht Symptome.

Artikelinhalte im Überblick:

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Was ist eine Venenschwäche?

Mediziner nennen die Venenschwäche chronisch venöse Insuffizienz (CVI). Damit wird die mangelnde Fähigkeit des Venensystems beschrieben, die anfallende Menge an sauerstoffarmem Blut in der erforderlichen Zeit zum Herzen zurückzuleiten. Entsteht die chronisch venöse Insuffizienz als Folge einer tiefen Venenthrombose, wird sie auch als postthrombotisches Syndrom bezeichnet.

Symptome: So zeigt sich die Venenschwäche

Bereits in frühen Phase der Venenschwäche treten Beschwerden in den Beinen auf, zum Beispiel:

  • Schweregefühl
  • Schmerzen
  • Schwellungen der Beine durch Wassereinlagerungen
  • juckende Beine, vor allem im Bereich der Waden und Füße

Diese Anzeichen treten oft auf, bevor es zu den typischen, sichtbaren Hautveränderungen der Erkrankung kommt. Anhand dieser sichtbaren Zeichen an der Haut des Unterschenkels wird die Venenschwäche in drei Stadien eingeteilt.

Venenschwäche: Stadieneinteilung und Symptome

  • Stadium 1: Im Bereich der Fußinnen- und -außenseite zeigen sich kleine sichtbare Venen, die man Corona phlebectatica paraplantaris nennt, es kann eine Gliedmaßenschwellung bestehen.

  • Stadium 2: Braune Hautverfärbung im Bereich des Unterschenkels und der Knöchelregion. Sie entsteht durch den erhöhten Veneninnendruck in den Krampfadern, der rote Blutkörperchen aus den Venen in das Gewebe presst. Die Haut glänzt.

  • Stadium 3: Es liegen abgeheilte oder offene Hautgeschwüre im Bereich der Knöchelregion vor.

Venenschwäche Stadien Symptome
Verschiedene Stadien der Venenschwäche: Links ein gesundes Bein, mittig sind bereits erste Hautveränderungen und Krampfadern zu erkennen, ganz rechts zeigen sich deutlich Hautgeschwüre.

Ursachen und Risikofaktoren der Venenschwäche

Bei der primären Venenschwäche sind die Venen nicht in der Lage, die anfallende Blutmenge zum Herzen zurückzuleiten, weil die Venenklappen von Geburt an fehlen oder fehlerhaft angelegt sind.

Ursachen einer primären Venenschwäche:

  • das angeborene Fehlen von Venenklappen in oberflächlichen und/oder tiefen Venen (Klappenagenesie)

  • familiär bedingte Schlussunfähigkeit tiefer und/oder oberflächlicher Venenklappen

  • angeborene Gefäßfehlanlagen (Angiodysplasien)

Bei der sekundären Form liegen zunächst andere Venenerkrankungen vor, wie beispielsweise Gefäßmissbildungen oder Thrombosen, also Verschlüsse der Venen durch Blutgerinnsel. Auch bestimmte Erkrankungen der Kollagenfasern des Bindegewebes (Kollagenosen) können zu einer sekundären Venenschwäche führen.

Ursachen einer sekundären Venenschwäche:

  • Verschluss von Venen durch eine Thrombose

  • Venenklappenschädigungen nach vorangegangener Thrombose. Ein Blutgerinnsel in einer Vene löst dort verschiedene Reparaturvorgänge aus, die von Entzündungen und Narbenbildungen im Bereich der Veneninnenwand begleitet sein können. Als Folge dieser Prozesse kann es zu Verklebungen kommen, die die Funktion der Klappe beeinträchtigen oder völlig außer Kraft setzen.

  • Venenklappenschäden nach Punktion der Venen, Injektion venenschädigender Medikamente oder durch Verweilkanülen zur Infusion (Tropf). Auch diese Eingriffe können eine Venenentzündung auslösen und zu dauerhaften Schäden kommen. Besonders unsachgemäße Venenpunktionen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Drogenmissbrauch, können die Venen dauerhaft schädigen.

Risikofaktoren für das Entstehen der Venenschwäche

  • familiäre Vorbelastung mit der Neigung zu Venenerkrankungen
  • vorwiegend stehende Berufsausübung
  • Übergewicht
  • Schwangerschaften

Alle diese Faktoren führen zur Überlastung der Venen: Der Rückstrom des Blutes aus den Beinen zum Herzen wird verlangsamt, eine gewisse Blutmenge staut sich in den Venen und führt zu einem Überdruck auf die Venenwände, elastische Fasern werden zerstört. Die Venen erweitern sich und ihre Klappenränder schließen nicht mehr. Auch eine nachlassende Bildung und Erneuerung der elastischen Kollagenfasern im zunehmenden Alter unterstützt die Entstehung einer Venenschwäche.

Tipps gegen geschwollene Beine

Lifeline/Wochit

Diagnose bei Venenschwäche

Zur Diagnose der Venenschwäche stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Zunächst wird die Haut der Beine betrachtet und nach sichtbaren Veränderungen wie eine verstärkte Venenzeichnung, Krampfadern, Hautverfärbungen, Schwellungen oder Geschwüre abgesucht.


  • Dopplersonographie: Mittels Ultraschall lassen sich Venen bildlich darstellen oder die Blutströmung messen. Im Gefäßultraschall können sowohl erweiterte Venen als auch defekte Venenklappen aufgespürt und dargestellt werden.
  • Venenverschlussplethysmographie: Nicht belastende Methode zur Messung von Änderungen des Blutvolumens in Venen. Dazu werden am Oberschenkel Staumanschetten und an den Unterschenkeln Dehnungsmessstreifen angelegt. Arbeiten die Klappen nicht richtig, oder liegen Hindernisse, wie ein Blugerinnsel vor, fließt das Blut aus den Beinen langsamer ab. Auch die Überprüfung der Wadenpumpfunktion während Betätigung der Wadenmuskeln ist möglich.

  • Lichtreflexrheographie: Damit kann die Funktion der Wadenmuskelpumpe überprüft und welcher Grad der Venenschwäche vorliegt.

  • Phlebographie: Darstellung von Venen mit einem Röntgenkontrastmittel mit der sich Hindernisse in den tiefen Venen darstellen lassen. So können Hindernisse, zum Beispiel eine tiefe Venenthrombose sichtbar gemacht werden.

  • Phlebodynamometrie: Die blutige Venendruckmessung erlaubt die Beurteilung des Blutrückflusses aus den Beinen während der Wadenmuskelarbeit über die direkte Druckmessung in der Vene. Zusätzlich erlaubt dieses Verfahren auch die Messung des Ruhedrucks im Venensystem.

Behandlung der Venenschwäche

Die Therapie der Venenschwäche ist abhängig davon, wie ausgeprägt die Symptome sind und in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. In einer frühen Phase, wenn erste Anzeichen wie geschwollene, schmerzende Beine auftreten, lässt sich die Venenschwäche meist zurückdrängen. Bei ausgeprägten chronischen Verläufen sorgt eine den Krankheitsanzeichen angepasste Behandlung für eine Linderung der Beschwerden und wirkt gegen das Fortschreiten der Erkrankung.

Kompression bei Venenschwäche

Als Basismaßnahme in der Behandlung der Venenschwäche gelten Kompressionsmittel wie elastische Verbände und Kompressionsstrümpfe. Sie fördern die Aktivierung der Muskelgelenkpumpe im Bereich der unteren Gliedmaßen. Durch das Zusammendrücken (Kompression) der Venen wird die Blutströmungsgeschwindigkeit in den Gefäßen erhöht, sodass einerseits der Rückfluss des Blutest gesteigert und die Thrombosegefahr vermindert wird.

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Wann eine Kompression nicht erfolgen sollte:

  • Nervenerkrankung der Gliedmaßen mit Empfindungsstörungen: Durch Kompressionsmittel kann es zur Ausbildung von schlecht heilenden Geschwüren an den Druckstellen kommen.

  • Arterielle Durchblutungsstörungen der Beine: Hier kann durch die Kompression die Durchblutung, also der Zustrom von sauerstoffreichem Blut ins Gewebe zu stark eingeschränkt werden. Beträgt der Knöchelarteriendruck unter 70 mmHg dürfen Kompressionsmittel an der betroffenen Gliedmaße nicht angewendet werden.

  • Schlecht zu behandelnde Herzschwäche: Durch die Kompression wird der Rückfluss des Venenblutes zum Herzen hin verstärkt, was das Herz noch mehr belastet.

  • Nässende Hauterkrankungen: Unter dem Kompressionsstrumpf kann es zur Bildung feuchter Wärme kommen, was die Bildung von Hautausschlägen fördert.

  • Empfindungsstörungen im Bereich der unteren Gliedmaßen

  • Primär chronische Polyarthritis: Aufgrund der eingeschränkten Gelenkbeweglichkeit ist es für den Patienten sehr schwer oder schmerzhaft, die Strümpfe anzuziehen.

Eine Kompression der Beine durch elektrische Kompressionsgeräte, mit aufblasbaren Beinmanschetten ist bei der chronisch venösen Insuffizienz nicht anzuraten. Zwar kommt es während der Maßnahme zu einer guten Verschiebung des Flüssigkeitsvolumens in Richtung Herz, nach Beendigung der Kompression sackt dieses Blutvolumen jedoch sehr schnell wieder in die Beine ab.

Venenschwäche mit Medikamenten behandeln

Zur medikamentösen Behandlung der Venenschwäche stehen folgende Medikamentengruppen zur Verfügung:

  • Medikamente, die die Durchlässigkeit der Venenwand für Flüssigkeit und Eiweiß vermindern (Ödemprotektiva) wie zum Beispiel Extrakte aus Rosskastaniensamen, Mäusedorn, Wurzelstock oder Flavonoide.

  • Entwässernde Medikamente (Diuretika), die Wasser ausschwemmen, sodass die Beinschwellung abnimmt. Der Einsatz entwässernder Medikamente bei chronischer Veneninsuffizienz sollte nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen und unbedingt nur von kurzfristiger Dauer sein. Nach langfristiger Einnahme von Diuretika kann das Absetzen der Medikamente wieder zur vermehrten Ödembildung führen. Eine Gewöhnung an Diuretika ist dann die Gefahr.

Verödung oberflächlicher Venen bei Venenschwäche

Bei einer chronischen Veneninsuffizienz, die ihre Ursache in einer Venenklappenschwäche oberflächlicher Venen hat, kann eine Verödungsbehandlung das Beschwerdebild mindern. Ziel dieser Sklerotherapie ist das Ausschalten des betroffenen Venen- oder Krampfaderabschnitts. Zur Verödung geeignet sind kleine Hautvenen oder Seitenastkrampfadern.

Operationen gegen Venenschwäche

Ziel der Operation ist die Ausschaltung oberflächlicher Venenstämme oder -abschnitte, die erweitert sind, oder deren Klappen defekt sind. Dabei werden auch nicht mehr funktionierende Verbindungsvenen entfernt.

  • Ausschaltung des in die tiefe Vene mündenden Abschnitts des oberflächlichen Venenstammes in der Leiste durch Abtragung (Crossektomie) oder Abbindung (Crossenligatur)

  • Isoliertes Ausschalten von Verbindungsvenen (Perforansdissektion). Dies ist in einer offenen OP möglich, wird aber mittlerweile auch endoskopisch durchgeführt. Hierbei werden durch sehr kleine Schnitte ein dünnes Sichtinstrument und kleine Operationsinstrumente in den Bereich der Verbindungsvenen eingeführt.

  • Fasziotomie oder Fasziektomie ist die Spaltung oder Abtragung der bindegewebigen Hülle von Muskelgruppen des Unterschenkels. Diese Operation ist dann angezeigt, wenn es in der Folge der chronischen Venenschwäche zu Weichteilschrumpfungen gekommen ist. Diese Schrumpfungen können den ganzen Umfang des Unterschenkels betreffen und die Muskelgruppen, die für die Aufrechterhaltung der Wadenmuskelpumpe zuständig sind, in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Varizenstripping bei Venenschwäche

Bei der Stripping-Operation (oder Venenstripping) wird der komplette oberflächliche Venenstamm der V. saphena magna oder V. saphena parva entfernt.

Über einen kleinen Hautschnitt im Knöchelbereich wird die Krampfader eröffnet und ein Drahtkatheter durch die Vene nach oben geschoben. An der Einmündungsstelle im Oberschenkelbereich wird die Katheterspitze schließlich durch einen kleinen Schnitt wieder nach außen geführt und mit einem kleinen Schraubkopf versehen. Wenn nun anschließend der Draht wieder zum Knöchel hin herausgezogen wird, schiebt der Katheterkopf die gesamte Vene aus ihrem Unterhautbett heraus, sie wird auf dem Katheter aufgefädelt und durch den Einschnitt am Knöchel komplett herausgezogen. Abschließend werden alle Schnitte vernäht und ein Kompressionsverband angelegt.

Personen mit Krampfaderleiden, bei denen gleichzeitig eine Herzkranzgefäßerkrankung besteht, sollten sich vor geplantem Varizenstripping unbedingt mit ihrem*ihrer Hausarzt*ärztin oder Kardiologen*Kardiologin in Verbindung setzen. In diesen Fällen könnte es später notwendig sein, dass oberflächliche Venen später für eine Bypass-Operation benötigt werden.

Behandlung venös bedingter Beingeschwüre

Ist es durch die Venenschwäche bereits zu  Hautgeschwüren gekommen, so erfordern diese eine konsequente und fachkundige Behandlung. Dabei ist es wichtig, die betroffenen Hautstellen keimfrei zu halten. Die Oberflächen und Ränder der Wunden müssen von abgestorbenen Gewebsresten befreit werden. Beläge können dazu in Bädern mit Kamillen- oder Betaisodona-Zusätzen eingeweicht werden. Die Krusten werden dann mit einer sterilen Pinzette abgelöst.

Sollte dies schmerzhaft sein, kann der Arzt zuvor eine Salbe mit einem örtlichen Betäubungsmittel auftragen. Die Ränder nässender Wunden werden durch das Auftragen von Zinksalbe ausgetrocknet. Mit diesen Maßnahmen, sofern sie regelmäßig und gründlich durchgeführt werden, können auch lang bestehende Geschwüre abheilen. Die Bildung neuer Zellen der Hautoberfläche kann durch spezielle Wundfolien oder Salbengitter beschleunigt werden.

Die Oberfläche der Geschwüre ist meist von Bakterien besiedelt. Durch eine mikrobiologische Untersuchung lassen sich die Erreger feststellen und es kann gezielt ein Antibiotikum gewählt werden, welches die Keime abtötet. Sollte dies nicht gelingen, so muss der Hautdefekt eventuell in einer Operation mit einem Hauttransplantat (an anderer Körperstelle entnommenen Hautinseln) bedeckt werden.

Folgen und Komplikation der Venenschwäche

Bleibt eine Venenschwäche unbehandelt, drohen schwerwiegende Folgen:

  • offenes Bein (nicht oder schlecht heilende Geschwüre)
  • Wassereinlagerungen und Ödeme in den Beinen
  • Thrombosen
  • Lungenembolie

Als Komplikation kann das so genannte atherogene Stauungssyndrom auftreten. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass Umbauvorgänge nicht nur in der Haut, sondern auch im Unterhautfettgewebe und in der Bindegewebshülle der Muskulatur auftreten. Dies führt zu einer fortschreitenden Bewegungseinschränkung im Sprunggelenk, sodass ein Abrollen des Fußes beim Gehen nicht mehr möglich ist. Dadurch kommt es zum Der Ausfall der Pumpenfunktion im Wadenmuskel – in der Folge verschlechtert sich das Krankheitsbild, sodass Unterschenkelgeschwüre nur schwer abheilen können.

Kann man einer Venenschwäche vorbeugen?

Wenn eine erbliche Vorbelastung vorliegt, sollten frühzeitig vorbeugende Maßnahmen eingeleitet werden. Dadurch lässt sich die weitere Ausbildung und das Fortschreiten der chronischen Veneninsuffizienz oft verhindern. Dazu gehört als wichtigste Maßnahme das Tragen von Kompressionsstrümpfen der Kompressionsklasse II.

Besonders Schwangere, bei denen eine erbliche Neigung zu schwachen Venen vermutet wird, sollten während der Schwangerschaft Kompressionsstrümpfe tragen, da durch die Zunahme des Bauchvolumens der Blutrückstrom aus den Beinen erheblich behindert werden kann. Zusätzlich besteht in der Schwangerschaft durch hormonelle Einflüsse eine gesteigerte Neigung zur Einlagerung von Wasser im Gewebe. Dieses führt ebenfalls zu einer Zunahme des Flüssigkeitsvolumens, das über die Venen zum Herzen zurücktransportiert werden muss.

Darüber hinaus sind gegen Venenschwäche Wasseranwendungen in Form von kalten Güssen und Kneippschem Wassertreten empfehlenswert. Warme Güsse oder Saunabesuche sollten Menschen mit chronischer Veneninsuffizienz vermeiden, da dies über eine Erweiterung der Arterien zu einer erhöhten Blutmenge in den Beinen führt, die über die Venen wieder abtransportiert werden muss.

Ebenso schwächt das Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen die Venen. Es empfiehlt sich, hohe und flache Absätze häufig zu wechseln und den Beinen besondere Pflege zukommen zu lassen, zum Beispiel mit kühlenden Cremes und Sprays mit Rosskastanie, Arnika oder Menthol.

Maßnahmen im Alltag gegen Venenschwäche

Folgende Maßnahmen sind empfehlenswert, um Venenschwäche vorzubeugen oder schwache Venen zu unterstützen:

  • Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Gehen und Joggen oder Tanzen

  • Wer viel sitzt oder lange stehen muss, sollte regelmäßig Pausen machen und die Wadenmuskeln aktivieren

  • Übungen, die die Sprunggelenkbeweglichkeit und die Verbesserung der Wadenmuskelpumpenwirkung steigern, zum Beispiel Zehenstandsübungen, Pedalergometertraining, auf der Stelle laufen, Treppensteigen, Fußwippen

  • aufrecht sitzen, um ein Abknicken der tiefen Venen der Leistenregion zu vermeiden

  • Übungen, bei denen nicht die Betätigung der Bauchmuskulatur im Vordergrund steht

  • häufig die Füße hochlegen

  • Übergewicht durch eine Ernährungsumstellung reduzieren

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