Fibromyalgie
Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, gekennzeichnet durch wiederkehrende, starke Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat, begleitet von Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und verringerte Leistungsfähigkeit.
Weltweit sind etwa zwei bis vier Prozent der Bevölkerung von Fibromyalgie betroffen, in Deutschland leiden etwa zwei Millionen unter der chronischen Schmerzerkrankung, davon überwiegend Frauen. Die meisten Erkrankungen beginnen mit Ende 20 bis Mitte 30 und erreichen ihren Höhepunkt mit Beginn oder um die Wechseljahre herum. Fibromyalgie kann aber auch schon bei Kindern und Jugendlichen auftreten.
Dass die Beschwerden bei der Fibromyalgie ähnlich sind wie bei zahlreichen anderen Erkrankungen, führt dazu, dass die Erkrankung oft nicht erkannt wird. Viele Betroffene tun die immer wiederkehrenden Schmerzen als Alltagsbeschwerden ab oder versuchen sie durch Selbstbehandlung in den Griff zu bekommen. Auch gelingt es vielen Ärzten nicht sofort, eine Fibromyalgie zu diagnostizieren, was dazu führt, dass die Betroffenen sich zahlreichen Untersuchungen und Behandlungen unterziehen, die auf andere Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen ausgerichtet sind.
Fibromyalgie ist nicht lebensbedrohlich, kann aber die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
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