Erleichtert Diagnose

Zum Ausdrucken: Migränetagebuch

Kalender_Migräne-Tagebuch_Migräne
Im Kopfschmerztagebuch kann man Beschwerden und Auslöser festhalten.
© Getty Images / iStock.com / Hemera Technologies

Das Führen eines Migräne-Tagebuchs (Kopfschmerzkalender oder Kopfschmerztagebuch) ist für alle, die häufig unter Migräne oder anderen Kopfschmerzen leiden, unverzichtbar: Neben der Erleichterung der Diagnose können mit den Aufzeichnungen Triggerfaktoren und helfende Medikamente ermittelt werden.

Die täglichen Notizen (auch an kopfschmerzfreien Tagen!) über etwa zwei Monate erlauben in den meisten Fällen eine sichere Diagnose und lassen zusätzlich Rückschlüsse auf die jeweiligen Auslöser der Migräne zu. Auch der Therapieverlauf und somit die Wirksamkeit der einzelnen Therapiemaßnahmen können in einem Migräne-Tagebuch gut dokumentiert werden. Für die Untersuchung der Kopfschmerzen und eine Diagnosestellung spielt die Erhebung der Migränesymptome und deren Intensität eine wichtige Rolle. Der Arzt wird Sie deshalb in der Regel zunächst detailliert nach Ihren Beschwerden befragen. Mit einem Migränetagebuch sind sie optimal auf den Arztbesuch vorbereitet und der Mediziner wird auf einen Blick sehen können:

  • Wie häufig die Kopfschmerz-Attacken auftreten.

  • Wie lange die Episoden andauern.

  • Wie stark die Schmerzen sind.

  • Welche Begleitsymptome auftreten.

Triggerfaktoren herausfinden

Im Migränekalender werden neben den Schmerzen ebenso die Begleitumstände, während derer eine Migräneattacke auftritt, festgehalten, um individuelle Kopfschmerz- beziehungsweise Migräneauslöser zu ermitteln. Die Einträge sollten den Tagesablauf, seine Eckdaten und Besonderheiten widerspiegeln. Dazu gehören zum Beispiel verzehrte Nahrungs- und Genussmittel, wann Sie morgens aufgewacht sind und wann Sie abends zu Bett gegangen sind. Auch ungewöhnliche körperliche oder seelische Belastungen sowie eingenommene Medikamente haben im Migränetagebuch eine Berechtigung. Natürlich sollte auch immer festgehalten werden, ob Kopfschmerzen im Laufe des Tages aufgetreten sind oder nicht. Auch äußere Faktoren wie das Wetter oder Stress können dokumentiert werden. Bei Frauen entpuppt sich häufig auch die Periode als Triggerfaktor. Je detaillierter die Aufzeichnungen sind, umso besser können Rückschlüsse auf mögliche Faktoren, die bei Ihnen eine Kopfschmerz- beziehungsweise Migräneattacke begünstigen, gefunden werden.

Durch die Analyse der Aufzeichnungen lässt sich neben der Ermittlung von Triggerfaktoren häufig auch erkennen, welche Lebensstilfaktoren und äußeren Umstände sich günstig auf eine Migräne auswirken oder einer solchen entgegenwirken.

Welche Medikamente helfen?

Ob zur Prophylaxe oder im Ernstfall: im Migränekalender halten Sie auch alle Medikamente fest, die eingenommen werden. Dadurch können Sie und Ihr behandelnder Arzt ermitteln, ob und welche Medikamente Ihnen sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung der Migräneanfälle helfen und welche nicht.

Hier geht es zum kostenlosen Download des Migräne-Tagebuchs von Lifeline!

Sieben überraschende Migräne-Helfer

Zum Seitenanfang