Virusinfektionen

FSME: Impfung schützt vor schweren Verläufen

Bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) handelt es sich um eine Entzündung des Nervensystem. Je nachdem wie stark das Immunsystem ist und welche Art der Entzündung, sind verschiedene Verläufe möglich. Im schlimmsten Fall kann es gar zum Tod kommen.

Zecken
Der Erreger der FSME wird durch Zecken übertragen.
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Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch ein Virus ausgelöst, das zur Familie der sogenannten Flaviviren gehört. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken übertragen. Es befindet sich im Speichel infizierter Zecken. Stechen diese zu, können die Viren über die kleine Wunde, die dabei entsteht, in die Blutbahn des Opfers gelangen. Die Übertragung der FSME-Viren beginnt sofort nach dem Stich. Je länger die Zecke an ihrem Opfer saugt, desto mehr Viren können in dessen Blut gelangen, und um so größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit FSME. Diese ist seit 2001 meldepflichtig und äußert sich in einer lebensgefährlichen Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns. Auch das Rückenmark kann mit betroffen sein.

Zecken richtig entfernen

Zecken-Hochsaison: Von April bis Juni

Zecken sind nicht das ganze Jahr über gleichmäßig aktiv. Sie bevorzugen Temperaturen zwischen sieben und 25 Grad. Im Frühjahr, ab April oder Mai bis Juni, ist Zeckenhochsaison, was der Frühsommer-Meningoenzephalitis ihren Namen eingebracht hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass für den Rest des Jahres Entwarnung gegeben werden kann. Zecken sind äußerst widerstandsfähig; selbst an milden Spätherbsttagen sind Zeckenstiche und damit eine FSME-Infektion nicht ausgeschlossen.

Nicht jede Zecke ist mit dem FSME-Virus infiziert und die Infizierungsrate der Zeckenpopulationen ist nicht überall gleich hoch. So liegen FSME-Risikogebiete vor allem im Süden Deutschlands: So lag der Ort der Infizierung bei den bundesweit 465 FSME-Erkrankungen im Jahr 2017 in 219 Fällen (47,1 Prozent) in Bayern und in 178 (38,3 Prozent) in Baden-Württemberg. Weitere Risikogebiete gibt es in Hessen, Thüringen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

FSME-Impfung in Risikogebieten empfohlen

Selbst in ausgewiesenen Risikogebieten ist jedoch nur ein vergleichsweise geringer Teil der Zecken mit dem FSME-Virus infiziert. Experten gehen von etwa 0,1 bis fünf Prozent aus. Auch führt nicht jeder Stich einer infizierten Zecke zwangsläufig zu einer FSME-Erkrankung. Panik ist bei einem Zeckenstich also nicht angebracht. Aufgrund der Schwere der Erkrankung rät das Robert-Koch-Institut (RKI) jedoch Personen, die in Risikogebieten leben und in Kontakt mit Zecken kommen könnten, zu einer FSME-Impfung. Wo aktuell in Deutschland FSME-Risikogebiete liegen, ist auf einer Karte des RKI eingetragen.

Symptome: Diese Anzeichen sprechen für FSME

Die Inkubationszeit bei FSME beträgt ein bis zwei Wochen. Damit ist die Zeitspanne gemeint, die zwischen dem Kontakt mit dem Krankheitserreger und dem Ausbruch der Krankheit mit ersten Symptomen verstreicht. Im Extremfall kann sich die Virusinfektion auch erst bis zu vier Wochen nach dem Zeckenbiss bemerkbar machen.

Nur ein Drittel der Infizierten bemerken FSME-Symptome

Allerdings kommt es nur bei etwa einem Drittel der Personen, die mit dem FSME-Virus infiziert wurden, überhaupt zum Krankheitsausbruch mit Symptomen. Ob es zur Erkrankung kommt, hängt vom Immunsystem der Betroffenen, aber auch von Zustand und Menge der Viren, die in den Organismus gelangt sind.

Eine FSME-Erkrankung verläuft typischerweise in zwei Phasen. In der ersten Phase treten grippeähnliche Symptome wie Fieber, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl auf. Gelegentlich haben Betroffene auch Schmerzen bei Augenbewegungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Nach etwa einer Woche bessern sich die Beschwerden. Wer Glück hat, hat die FSME-Infektion damit überstanden. Bei einem typischen Verlauf aber läutet nach dem Intervall der Besserung, das zwischen einem und bis zu 20 Tagen andauern kann, ein erneuter Fieberanstieg auf bis zu 40 Grad die zweite Phase der Erkrankung ein.

Symptome abhängig von Ausprägung der FSME

Die FSME kann ausschließlich als Hirnhautentzündung (Meningitis), als Gehirnentzündung (Enzephalitis), als Kombination aus beidem (Meningoenzephalitis) oder als Rückenmarksentzündung (Myelitis) in Erscheinung treten. Zusätzlich können auch alle Formen gleichzeitig auftreten (Meningoenzephalomyelitis). Abhängig von der Ausprägung der FSME kommt es zu unterschiedlichen weiteren Symptomen.

  • Hirnhautentzündung:

Hier bleibt es im Wesentlichen bei den Symptomen Fieber, Kopf-, Nackenschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel. Das Allgemeinbefinden ist erheblich beeinträchtigt, das hohe Fieber und die Schmerzen zwingen den Patienten ins Bett. Dies ist bei etwa der Hälfte aller Patienten der Fall. Manchmal können auch Herzrhythmusstörungen oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auftreten. Die Beschwerden bilden sich meist innerhalb von sieben bis zehn Tagen zurück. Die Befindlichkeit kann anschließend noch für bis zu sechs Wochen beeinträchtigt sein. Nachhaltige Komplikationen sind bei dieser Manifestation jedoch nicht zu befürchten.

  • Gehirnentzündung:

Die Behandlungsdauer im Krankenhaus ist hier deutlich länger als bei der einfachen Hirnhautentzündung. Die meisten Patienten sind in ihrer Bewusstseinslage deutlich beeinträchtigt: Die Veränderungen reichen von einer einfachen Schläfrigkeit (Somnolenz) bis zur Bewusstlosigkeit (Koma). Ein Teil der Patienten wird von lebhaften Träumen und unangenehmen Visionen (Scheinbildern, Wahnvorstellungen) geplagt.

Typisches Merkmal: Koordinationsstörungen und Lähmungen

Ein typisches Merkmal der Gehirnentzündung bei der FSME ist außerdem eine Koordinationsstörung: Sie kann vorübergehend dazu führen, dass die Patienten nicht mehr in der Lage sind, das Bett zu verlassen, Mahlzeiten eigenständig einzunehmen oder ihre Körperpflege zu verrichten. In schweren Fällen können epileptische Anfälle, Sprechstörungen, Schluckstörungen und Lähmungen der Atmung sowie der Arme und/oder Beine auftreten. Nach der akuten FMSE-Erkrankung sind einige Patienten noch über Wochen bis Monate erheblich in ihrer Befindlichkeit und allgemeinen Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Mit zunehmendem Abstand zur Erkrankung kommt es jedoch zu einer meist vollständigen Genesung.

Bei einem kleinen Teil der Patienten mit einer Gehirnentzündung können im weiteren Krankheitsverlauf zusätzliche Entzündungen der Nervenwurzeln (Radikulitis) auftreten. Diese äußern sich sowohl in Schmerzen und Gefühlsstörungen wie auch in Lähmungen. Letztere betreffen vornehmlich die Schulter- und Oberarmmuskeln. Bei günstigen Verläufen bilden sich diese Lähmungen innerhalb weniger Wochen bis Monate zurück. In anderen Fällen dauert die Rückbildung der Kraft jedoch einige Jahre. Einzelne bleiben über mehrere Jahre erwerbsunfähig.

  • Rückenmarksentzündung:

In zehn Prozent der Fälle ist auch das Rückenmark von dem Entzündungsprozess betroffen. Diese Verlaufsform ist meistens mit einer Entzündung des Gehirns kombiniert. Dabei können neben Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen auch Schluck- und Sprechstörungen auftreten sowie Lähmungen der Gesichts- und Halsmuskulatur. Atemlähmungen sind ebenfalls möglich. Die Entwicklung der Beschwerden und neurologischen Ausfälle findet oft sehr plötzlich statt: Viele Patienten werden innerhalb von wenigen Stunden bis Tagen bewusstlos, oft ist eine künstliche Beatmung notwendig. Zusätzlich sind die Lähmungen so ausgeprägt, dass kaum mit einer Regeneration (Erholung) der Muskelkraft zu rechnen ist. Ein Teil der Betroffenen überlebt dieses schwere Krankheitsstadium nicht.

FSME-Ursachen: Zeckenbisse und Rohmilch

Zwar wird das FSME-Virus hauptsächlich durch infizierte Zecken auf den Menschen übertragen. Daneben kann aber auch die Rohmilch eines infizierten Tieres FSME verursachen. Die Infektion verläuft bei Milchvieh meist unbemerkt. Während des akuten Infekts, der einige Tage dauert, können Viren über die Milch ausgeschieden werden. Menschen, die diese unbehandelt trinken, können sich so anstecken.

Keine Mensch-zu-Mensch Übertragung möglich

Zuletzt wurde ein solcher Fall 2016 in Baden-Württemberg bekannt. Damals hatten sich zwei Menschen mit FSME infiziert, nachdem sie unbehandelte Ziegen-Rohmilch getrunken hatten. Auch wenn der Trend zu naturbelassenen Lebensmitteln geht, kommt die Erkrankung nach dem Verzehr von Rohmilch oder deren Produkten aktuell nur vereinzelt vor.

Zecken: Die wichtigsten Fakten!

FSME-Viren vermehren sich zunächst in den Lymphknoten und Organen wie Milz, Leber und Knochenmark und können später ins Zentrale Nervensystem vordringen, wo sie die FSME-typischen Symptome auslösen. Eine Übertragung der FSME von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Verbreitung von FSME: "FSME-Gürtel" reicht bis nach Japan

Der sogenannte FSME-Gürtel erstreckt sich von Deutschland über Russland bis nach China, die Mongolei und Japan. Dabei ist das Infektionsrisiko in den einzelnen Ländern recht unterschiedlich. So ist es in baltischen Staaten überdurchschnittlich hoch.

Das andere Extrem findet sich in Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien oder auch der Türkei: In diesen Ländern ist FSME so gut wie kein Thema. Ausnahmen sind die Insel Bornholm in Dänemark, vereinzelte Regionen im Elsass, in Lothringen sowie in der Nähe von Grenoble, isolierte FSME-Inseln in Italien und ein Naturherd bei Thessaloniki. In Österreich kommt das Virus bis in einer Höhe von 1.000 Metern vor. Aber auch in Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Polen tritt das FSME-Virus landesweit auf.

Diagnose: Tests zum Nachweis einer FSME

Bei Verdacht auf FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) wird sich Ihr Arzt zur Diagnose als Erstes in einem ausführlichen Gespräch ein Bild zu Ihrer Krankengeschichte und dem bisherigen Verlauf der Beschwerden machen. Dies wird als Anamnese bezeichnet. Wenn Sie sich in einem FSME-Risikogebiet aufgehalten haben, sollten Sie dieses auf jeden Fall erwähnen. Oft können Betroffene sich nicht an den Zeckenstich erinnern.

Blutuntersuchung liefert Hinweise auf FSME

Dann müssen Sie sich auf eine Blutentnahme einstellen. Durch eine Blutanalyse im Labor können Entzündungsreaktionen und Antikörper gegen das FSME-Virus im Blut nachgewiesen werden. In der ersten Krankheitsphase sind die Antikörper oftmals noch nicht nachweisbar, steigen jedoch zu Beginn der zweiten Phase rasch an.

Auch in der Nervenflüssigkeit (Liquor), die aus dem Rückenmarkskanal in der Wirbelsäule entnommen werden kann, ist der Nachweis von FSME-Antikörpern möglich.

Kernspintomografie zur weiterführenden Diagnostik

Zur weiterführenden Diagnose kommt eine Kernspintomografie in Frage. Dieses bildgebenden Verfahren ist vor allem dann sinnvoll, wenn festgestellt werden soll, ob die Symptome auf eine FSME zurückgehen oder eine Herpes-simplex-Enzephalitis Auslöser der Beschwerden ist.

FSME-Therapie: Infektion wird symptomatisch behandelt

Es gibt keine FSME-Behandlung, die gezielt gegen den Erreger gerichtet ist. Das heißt: Bei FSME werden Medikamente nur zur Linderung der Symptome eingesetzt, die Viren können dagegen nicht bekämpft werden. Gegen Kopfschmerzen werden in der aktuellen medizinischen Behandlungsleitlinie die Wirkstoffe Paracetamol oder Metamizol empfohlen. Sind die Kopfschmerzen besonders hartnäckig, verweisen die Autoren der Leitlinie auf entzündungshemmende Schmerzmittel wie Diclofenac oder Ibuprofen verwiesen.

Von Fiebersenkung wird abgeraten

Von fiebersenkenden Medikamenten raten die Experten ab, da die erhöhte Körpertemperatur die Abwehrmechanismen des Körpers unterstützt. Allerdings haben einige der empfohlenen Schmerzmittel wie Paracetamol oder Metamizol auch eine fiebersenkende Wirkung.

Bei schwerem Krankheitsverlauf mit Atemlähmung oder schweren Bewusstseinsstörungen wird eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich. Je nachdem, welche neurologischen Funktionsstörungen in Folge der FSME-Infektion auftreten, sind zudem krankengymnastische, ergotherapeutische oder auch logopädische Behandlungsmaßnahmen notwendig.

Verlauf, Prognose, Komplikationen bei FSME

Der Verlauf der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) hängt stark davon ab, welche und wie viele Teile des Nervensystems (Hirnhäute, Gehirn, Rückenmark) von der Virusinfektion betroffen sind. Auch ist nach überstandener Akutinfektion eine längere Erholungsphase notwendig: Zwischen 30 und 40 Prozent der FSME-Patienten brauchen längerfristige Reha-Maßnahmen.

Günstigste Prognose bei Meningitis

Am günstigsten sind Krankheitsverlauf und Prognose der FSME, wenn es ausschließlich zu einer Hirnhautentzündung kommt. Diese heilt meist nach maximal sechs Wochen folgenlos aus. Eine Meningoenzephalitis dagegen nimmt einen deutlich schwerwiegenderen und längeren Verlauf. Hier kommt es zum Teil zu bleibenden Schäden.

Am ungünstigsten sind Krankheitsverlauf und Prognose bei einer Meningoenzephalomyelitis, mit etwa zehn Prozent der Fälle die seltenste FSME-Form. Bei einer Verlaufsanalyse über zehn Jahre hinweg, in die 57 Patienten eingeschlossen waren, trug die Hälfte der Patienten bleibende Schäden davon. 30 Prozent starben an den Krankheitsfolgen und nur 20 Prozent wurden wieder vollständig gesund.

Kinder und FSEM: Allgemein günstige Prognose

Bei Kindern ist allgemein mit einem günstigeren Krankheitsverlauf zu rechnen. In 65 Prozent der Fälle kommt es bei Kindern mit FSME zu einer isolierten Entzündung der Hirnhäute (Meningitis), nur in Einzelfällen tragen sie Folgeschäden einer FSME davon.

Mit FSME-Impfung der Erkrankung vorbeugen

Der Frühsommer-Meningoenzephalitis können Sie vorbeugen, indem Sie die zur Verfügung stehende Schutzimpfung in Anspruch nehmen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die FSME-Impfung bei einem dauernden Aufenthalt im Wald oder bei einer Reise in ein FSME-Endemiegebiet. Die Impfprophylaxe besteht aus zwei Impfungen im Abstand von vier bis acht Wochen sowie einer dritten Impfung nach sechs bis zwölf Monaten. Um die Vorsorge aufrecht zu erhalten, sind Auffrischungsimpfungen erforderlich: Weil der Schutz im Alter schneller nachlässt, sollten Personen ab 60 Jahren die Impfung alle drei Jahre auffrischen, bei unter 60-Jährigen reicht es alle drei bis fünf Jahre. Eine Impfung ist das ganze Jahr über möglich.

Einen rascheren Schutz bietet die Schnellimmunisierung, bei der – je nach Präparat – zwei oder drei aktive Impfungen innerhalb von zwei beziehungsweise drei Wochen durchgeführt werden. Mit dieser Maßnahme wird innerhalb von drei Wochen ein sehr hoher Schutz vor der Erkrankung nach einem Zeckenstich erreicht.

Passive Immunisierung: Wirksamkeit nur bis zu 60 Prozent

Demgegenüber ist die passive Immunisierung nach einem Zeckenstich nur eine zweitrangige Hilfsmaßnahme. Deren Wirksamkeit wird nur mit 50 bis 60 Prozent angegeben. Eine Schutzwirkung ist auch nur zu erwarten, wenn rechtzeitig mit einer ausreichend hohen Dosis geimpft wird. Dies kann für den Einzelfall bedeuten, dass zehn bis 16 Milliliter des Impfpräparats in die Muskeln der Oberarme oder Oberschenkel verabreicht werden müssen. Als frühestmöglicher Infektionszeitpunkt gilt das Betreten des Endemiegebietes. Der maximale Zeitraum zwischen möglichem Infektionsbeginn und passiver Impfung sollte nicht länger als zwei Tage betragen.

Besonders ältere Personen ab 60 Jahren sollten sich regelmäßig impfen lassen: Ihr Immunsystem ist schwächer als das jüngerer Menschen. Dadurch ist das Risiko höher, dass die Infektion im Alter schwerer verläuft.

Zu beachten ist, dass die Impfung gegen FSME nicht vor einer Infektion mit dem Bakterium Borrelia burgdorferi schützt. Die Borrelieninfektion (Borreliose) ist in der Regel jedoch antibiotisch gut behandelbar.

Zeckenstichen vorbeugen: Richtige Kleidung ist besonders wichtig

Zum Teil können Sie Zeckenstiche durch gewisse Schutzmaßnahmen verhindern. Tragen Sie zum Beispiel helle, geschlossene Kleidung und meiden Sie Unterholz und hohe Gräser. Verbleiben Sie lieber auf festen Wegen. Denken Sie daran, dass Zeckensprays nur über einige Stunden schützen. Nach dem möglichen Kontakt mit Zecken sollten Sie Ihren Körper gründlich absuchen. Die Zecke sollte so kurze Zeit wie möglich nach dem Stich vollständig und schonend mit einer spitzen Pinzette entfernt werden.

Sicherheit auf Reisen: Hier lauert Infektionsgefahr

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Letzte Aktualisierung:12. März 2018
Quellen: Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts Nr. 18/2013: FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Mai 2013); Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie: Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). AWMF-Leitlinien-Register Nr. 030/035 (Stand: September 2012); Ärzte Zeitung online vom 12.05.2010: FSME-Risiko auch durch unbehandelte Rohmilch

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