Risikofaktoren meiden

Altersbedingte Makuladegeneration - Vorbeugung

Der altersbedingten Makula-Degeneration lässt sich nicht vollständig vorbeugen. Eine gesunde Lebensweise schränkt das Risiko jedoch ein.

Bestimmte Risikofaktoren für die altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) wie Rauchen, fettreiche Ernährung und Übergewicht lassen sich vermeiden. Zudem kann durch eine Kombinationsbehandlung mit Antioxidanzien und Zink das Voranschreiten der trockenen Form von AMD verzögert und der Entwicklung der feuchten, gefäßneubildenden AMD vorgebeugt werden.

So können Sie selbst etwas gegen die altersabhängige Makuladegeneration tun:

  • Geben Sie das Rauchen auf.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen (eventuell durch die Einnahme eines speziellen Vitaminpräparates).
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille mit UV-Filter zum Schutz vor UV-Strahlen.
  • Sind Sie über 55? Dann gehen Sie mindestens alle 2 Jahre zur Früherkennungsuntersuchung zum Augenarzt. Nahezu 65 Prozent aller Patienten mit AMD kommen zu spät in die Arztpraxis.

Autor: Kathrin Sommer
Letzte Aktualisierung: 24. April 2012
Quellen: Albert J. Augustin: „Augenheilkunde“, 3. Auflage, Springer: Berlin, Heidelberg, 2007; Grehn, F.: Augenheilkunde. 29. Auflage, Springer: Berlin, Heidelberg, 2006; Meyer, C.H.: Anti-VEGF-Therapie bei der Behandlung der AMD. Ophthalmologe 2008, 105(2):123-124; Höhn, F. et al.: Kombinierte intravitreale Injektion von Bevacizumab und SF6-Gas bei AMD-assoziierter, submakulärer Hämorrhagie. Ophthalmologe 2009, DOI:10.1007/s00347-009-2004-3

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