Altersbedingte Makuladegeneration - Symptome

Bei ersten Anzeichen möglichst bald zum Arzt

Wichtige Symptome bei der altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) sind graue Schatten im Sichtfeld und eine verzerrte Wahrnehmung.

Viele Patienten mit altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) bemerken im Blickzentrum einen grauen Schatten. Die Sehschärfe ist stark herabgesetzt, nicht selten gerät sie unter die Grenze der Lesefähigkeit. Kommt es zur Flüssigkeitsansammlung im Bereich der zentralen Netzhaut, sehen die Betroffenen Objekte verzerrt. Diese Verzerrung wird besonders deutlich wahrgenommen, wenn ein Netz von Gitterlinien fixiert werden soll. Bei Blutungen in diesem Bereich geht das Sehvermögen oft ganz plötzlich dramatisch zurück – mitunter so stark, dass die Betroffenen nur noch grobe Umrisse wahrnehmen können.

Warnzeichen, bei denen man einen Arzt aufsuchen sollte

Das Tückische an der altersabhängigen Makuladegeneration ist, dass die ersten Anzeichen unspezifisch sind und oft nicht erkannt werden. Verschwommenes Sehen und Verzerrung von Objekten und Linien sind Symptome, die sich schleichend entwickeln. Zudem ist in der Mehrzahl der Fälle zunächst nur ein Auge betroffen und die reduzierte Sehkraft wird mit dem gesunden Auge ausgeglichen. Wenn Sie bei sich eines oder mehrere der folgenden Symptome bemerken, sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen, da es sich um eine AMD handeln könnte:

  • Unscharfes oder verschwommenes Sehen (Schwierigkeiten, auf der Straße Freunde zu erkennen, beim Lesen oder beim Zählen des Wechselgeldes im Supermarkt).

  • Deformation oder Verzerrung von Objekten und Linien (das Kachelmuster im Badezimmer hat kleine Wellen, das Bild des Fernsehers ist leicht verzerrt).

  • Ein blinder, sich vergrößernder Fleck im Zentrum des Sehfeldes (überall dort, wo die Patienten genau hinschauen wollen, verschwimmt das Bild).

  • Die Farben wirken blasser oder verwaschen.

  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit (Schwierigkeiten, sich auf Änderungen der Lichtverhältnisse einzustellen).

Generell gilt: Gehen Sie lieber früher als zu spät zum Arzt! Ist die Altersabhängige Makuladegeneration schon zu weit fortgeschritten, kann sie unter Umständen nicht mehr behandelt werden und zur Erblindung führen. Daher sollte jeder spätestens ab dem 55. Lebensjahr seine Augen regelmäßig getrennt voneinander auf AMD überprüfen – selbst mit Hilfe des so genannten Amsler Gitter Tests oder noch besser beim Augenarzt.

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