Scheidenbrennen: Diagnose

Patientin beim Gynäkologen
Das A und O der Diagnostik bei Scheidenbrennen: eine gynäkologische Untersuchung.
(c) Keith Brofsky

Bei Scheidenbrennen ist der Gang zum Gynäkologen empfehlenswert, um die Ursache für das unangenehme Symptom auszumachen und möglichst frühzeitig gezielt behandeln zu können.

Zunächst erfragt der Frauenarzt in der Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte im Gespräch mit dem Patienten), wann und in welchem Zusammenhang die Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten sind, welche Vorerkrankungen und welche Sexualgewohnheiten bestehen. Anschließend führt er eine gynäkologische Untersuchung durch, bei der er die äußeren Genitalien und die Scheide mit dem bloßen Auge und mit einem Spiegel (Kolposkop) begutachtet.

Er betrachtet zudem die Beschaffenheit des Ausflusses aus der Scheide, misst dessen pH-Wert und untersucht den Ausfluss unter dem Mikroskop. Um Krankheitserreger zu identifizieren, entnimmt er Zellen oder Gewebeproben aus der Scheide, die anschließend mikroskopisch untersucht werden.

Gegebenenfalls ist eine Hormonspiegelbestimmung mittels einer Blutuntersuchung angezeigt, zum Beispiel, wenn der Verdacht besteht, dass das Scheidenbrennen in Zusammenhang mit den Wechseljahre ßß und dem damit einhergehenden, fallenden Östrogenspiegel auftritt.

Autor: Kathrin Sommer
Letzte Aktualisierung: 17. November 2011

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