Hautkrankheiten oder Hauterkrankungen

Mundrose – wie Kosmetika die Haut reizen

Mundrose ist eine Hauterkrankung, bei der sich unschöne Rötungen, Bläschen und Knötchen bilden. Besonders betroffen ist die Region um den Mund herum, aber auch um die Nase oder Augen. Von perioraler Dermatitis sind meist Frauen betroffen: Sie "überpflegen" ihre Haut oft mit zahlreichen Kosmetika. Und ein Zuviel an Pflegemitteln gilt als Verursacher der Mundrose. Die Hautkrankheit ist zwar harmlos, sollte aber behandelt werden, zum Beispiel durch eine Nulltherapie. Dabei heißt es: weg mit sämtlichen Kosmetika!

frau cremt sich das gesicht ein
Überpflegte Haut ist anfällig für periorale Dermatitis. Typisches Erscheinungsbild der Mundrose ist ein gepunkteter Ausschlag rings um die Lippen, wobei ein kleiner Streifen zum Mund hin frei bleibt.
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Mundrose ist eine relativ häufige Hauterkrankung, mit der Hautärzte oft zu tun haben. Die Haut im Gesicht, vor allem um den Mund herum, ist gereizt, entzündet, gerötet und bildet Knötchen und Bläschen. Die Mundrose nennen Ärzte auch periorale Dermatitis (POD), was übersetzt so viel wie "Hautentzündung um den Mund" bedeutet. Andere Namen für die Mundrose sind Dermatitis perioralis, Rosazea-artige Dermatitis oder im Volksmund Stewardessenkrankheit. Erst im Jahr 1964 wurde die Mundrose als eigenständige Hautkrankheit beschrieben – damit ist sie eine noch relativ "junge" Erkrankung. Die Hautkrankheit ist nicht ansteckend, weil Bakterien, Viren und andere Keime nicht die Verursacher sind.

Hautausschlag: Welche Krankheit steckt dahinter?

Zu viel des Guten bei Kosmetika

Kosmetika sollen schöner machen, tun es aber nicht immer. Denn ein Zuviel an Pflege kann die Haut auch schädigen. Die Ursache der perioralen Dermatitis ist, dass die Haut auf bestimmte Stoffe – meist in Kosmetika, Gesichtscremes oder Reinigungsprodukten – gereizt reagiert. Die Hauterkrankung kann auch entstehen, wenn man seine Haut längere Zeit mit Kortison behandelt. Die Mundrose ist zwar harmlos, kann Betroffene optisch aber sehr stören.

Wen betrifft die Mundrose?

Die Mundrose ist meist Frauensache, weil Frauen deutlich mehr Kosmetika und Pflegemittel anwenden als Männer. Hautärzte schätzen, dass rund sechs Prozent der weiblichen und nur 0,3 Prozent der männlichen Patienten in Hautarztpraxen an einer perioralen Dermatitis leiden. Die Mundrose ist damit keine Seltenheit. Betroffene Frauen sind meist zwischen 15 und 45 Jahre alt. Am häufigsten ist die Hautkrankheit im zweiten bis dritten Lebensjahrzehnt zu beobachten. Der Hautausschlag bildet sich meist um den Mund herum, kann aber auch in der Nähe der Nase oder Augen entstehen. Wie stark die Bläschen und Knoten ausgeprägt sind, ist individuell unterschiedlich.

Auch Kinder können eine Mundrose entwickeln – hier sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen. Meist entstehen die lästigen Hautentzündungen in der Phase vor der Pubertät. Sehr selten entwickeln Säuglinge eine Mundrose. Im Gegensatz zu Erwachsenen breitet sich der Hautausschlag oft auf größere Gesichtsbereiche sowie die Nasen- und Augenregion aus.

Hautpflege – weniger ist mehr

Die Knötchen und Bläschen bei einer perioralen Dermatitis klingen meist von selbst ab, wenn Sie die Pflegeprodukte einige Tage oder Wochen beiseitelassen. Die Haut hat dann Zeit, um sich von dem Zuviel an Kosmetika zu erholen. Am besten ist es, die Haut nicht zu überpflegen – dann entwickelt sich die Mundrose erst gar nicht. Viel hilft nämlich nicht immer viel.

Ursachen der Mundrose – zu viele Kosmetika

Ein makelloser, strahlender und glatter Teint gilt als Zeichen von Schönheit, Attraktivität und Gesundheit. Vor allem Frauen wollen ihrer Haut meist etwas Gutes tun und legen morgens Schicht um Schicht an Cremes und Kosmetika auf: Tagescreme, Grundierung, Make-up, Puder und vieles mehr. Doch diese Menge Pflege schadet der Haut mehr, als sie ihr gut tut.

Angriff auf die Barrierefunktion der Haut

Eine intakte Hautbarriere hält normalerweise Eindringlinge wie Viren oder Bakterien fern und sorgt dafür, dass die Haut feucht bleibt. Bei einer Mundrose ist die schützende Barrierefunktion der Haut eingeschränkt. Die dauerhafte Anwendung von Gesichtscremes, Reinigungsmitteln oder Kosmetika lässt die Hornschicht aufquellen, die Barrierefunktion wird gestört und die Haut verliert Wasser und Feuchtigkeit; sie trocknet aus und spannt.

Zum Ausgleich wenden Patienten immer mehr Kosmetika an, um die Haut zu befeuchten, was aber die Probleme weiter verstärkt – so entsteht ein Kreislauf aus Hautreizung, Trockenheits- und Spannungsgefühl und der erneuten Anwendung von Pflegeprodukten. Aufgrund einer Entzündungsreaktion der Haut entwickelt sich die periorale Dermatitis. Um den Mund herum, aber auch im Bereich der Augen, bilden sich Knötchen und Bläschen.

Andere Ursachen der Mundrose

Auf der Haut angewandte Glukokortikosteroide, zum Beispiel Kortison, verstärken die Barrierestörung der Haut. Patienten mit Mundrose sollten deshalb keine kortisonhaltigen Präparate anwenden.

Die Mehrzahl der Patienten, die eine Mundrose entwickeln, besitzt eine erbliche Veranlagung für Allergien. Ob eine gesteigerte Talgproduktion der Haut oder andere Faktoren wie hormonelle Verhütungsmittel, zum Beispiel die Pille, eine Rolle als Mundrose-Ursache spielen, ist noch unklar. Auch Bakterien und andere Erreger als Auslöser der Hauterkrankung sind nicht nachgewiesen.

Bläschen und Knötchen als Mundrose-Symptome

Patienten mit perioraler Dermatitis entwickeln typische Mundrose-Symptome, die ein Hautarzt schon aufgrund des Erscheinungsbildes meist schnell einordnen kann. Charakteristisch ist, dass sich die Mundrose im Gesicht um den Mund herum bildet, wobei der rote Saum um die Lippen ausgespart bleibt. Oft lässt sich der Hautausschlag an beiden Nasenfalten, Wangen und Unterlidern nachweisen. Gelegentlich ist auch nur der Bereich um die Augen betroffen. Je nach Schwere der Hautkrankheit breitet sich die periorale Dermatitis auf das Kinn, den Bereich zwischen den Augenbrauen, die seitlichen Partien der Augenlider, Oberlider, Wangen und Stirn aus.

So erkennen Sie die periorale Dermatitis

Folgende Mundrose-Symptome entstehen aufgrund der Reizungen und Entzündung:

  • gerötete Haut
  • kleine, rote Knötchen (Papeln)
  • Bläschen (Pusteln)
  • Trockenheits- und Spannungsgefühl der nicht befallenen Haut
  • geringe Schuppung der befallenen Haut
  • Schwellungen der Haut
  • leichtes Brennen oder Schmerzen
  • manchmal Juckreiz

Bestehen die Symptome der Mundrose über längere Zeit, können Bakterien oder Milben die Haut zusätzlich befallen. Die Bläschen und Knötchen auf der Haut sind dann stärker ausgeprägt.

Faktoren, welche die Mundrose verstärken

Sonnenlicht, ausgiebiges Waschen mit Seifen oder anderen Reinigungsmitteln, übermäßige Anwendung von Kosmetika und vor allem das Auftragen von Glukokortikosteroiden auf die Haut, etwa Kortison, können die Beschwerden verschlimmern.

Verschiedene Hautbereiche sind betroffen

In etwa 40 Prozent der Fälle betrifft die Hautkrankheit nur den Bereich um den Mund herum. Bei rund 20 Prozent tritt sie an einer anderen Stelle in Erscheinung. Mundrose kann eine oder mehrere Hautpartien betreffen. Hautärzte haben folgende Verteilung beobachtet:

  • Bereich um Augen und Nase (14 Prozent)
  • Region um die Nase (13 Prozent)
  • Mund, Nase, Augen (10 Prozent)
  • Mund und Augen (6 Prozent)
  • Nase und Augen (6 Prozent)
  • Augen (1 Prozent)

Normalerweise heilen die Beschwerden wieder ab, wenn Sie die Haut in Ruhe lassen und auf Pflegeprodukte verzichten. Es bleiben keine Narben zurück.

Mundrose-Diagnose – Wie der Arzt die periorale Dermatitis erkennt

Die Diagnose "periorale Dermatitis" lässt sich meist schon anhand ihres typischen Erscheinungsbildes stellen – nämlich wegen des Hautausschlags um den Mund herum.

Fragen, die der Arzt Ihnen stellt

Der Arzt wird Ihnen zunächst einige Fragen zu Ihren Beschwerden und Ihrer Krankengeschichte stellen (Anamnese) wie zum Beispiel:

  • Wie lange haben Sie den Hautausschlag schon?
  • Welche Kosmetika benutzen Sie?
  • Wie häufig setzen Sie Hautpflegeprodukte täglich ein?
  • Neigen Sie zu allergischen Erkrankungen? Haben Sie zum Beispiel eine Neurodermitis?
  • Sind bei Ihnen Kontaktallergien bekannt, also etwa eine allergische Reaktion auf Metalle wie Nickel?

Andere Krankheiten ausschließen

Ärzte müssen die periorale Dermatitis von anderen Krankheitsbildern abgrenzen, die ebenfalls hinter den Bläschen und Knötchen stecken könnten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Rosazea: entzündliche Hauterkrankung mit geweiteten Äderchen im Gesicht, Hautrötungen, Knötchen, Eiterpickeln; betroffen sind Stirn, Nase, Kinn, Wangen; eine der häufigsten Erkrankungen im Erwachsenenalter

  • Akne (Akne vulgaris): Mitesser, Pickel und Knötchen aufgrund einer Überproduktion und Verhornungsstörung der Talgdrüsen; Hautentzündungen; Akne tritt vorwiegend in der Pubertät in Gesicht, Nacken, Brust, auf Rücken oder Schultern auf.

  • Seborrhoisches Ekzem (seborrhoische Dermatitis): entzündliche Hautkrankheit, vor allem bei Babys und Männern; braunrote Flecken und gelbliche, fettige Hautschuppen; betrifft oft Kopf und Gesicht mit Augenbrauen, Lidern, Nasenfalten und Haaransatz

  • Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, Kontaktekzem): entzündliche Hauterkrankung mit Juckreiz, Brennen, Rötung, Schwellung der Haut; entsteht durch Kontakt der Haut mit chemischen Stoffen, zum Beispiel Nickel, Duftstoffen, Konservierungsstoffen; Ausschluss der Kontaktallergie mittels Epikutantest (Hauttest)

  • Lippenleckekzem (Lutschekzem): Hautausschlag durch permanentes Lecken mit der Zunge an den Lippen; trockene Lippen und Haut um den Mund, Spannungsgefühl der Haut, Juckreiz; bei Kindern durch ständiges Tragen von Schnullern; entwickelt sich oft bei Kindern mit Neigung zu Allergien oder bestehender Neurodermitis (atopische Dermatitis).

  • Eruptive Syringome: zahlreiche gelbliche, feste Knötchen an Hals und Brust, die schnell (eruptiv) entstehen; gutartige Wucherungen der Ausführgänge des Schweißes, oft erstmals in der Pubertät

  • Sarkoidose (Morbus Boeck): entzündliche Gewebeveränderungen mit Knötchen (Granulome); betrifft meist die Lunge, aber auch andere Organe wie die Haut oder Augen.

  • Xanthome: gelbliche, knotenartige Fettablagerungen in der Haut; die Ursache sind Störungen des Fettstoffwechsels.

  • Erythema necrolyticum migrans (Glukagon-Syndrom, Glukagonom): Hautrötungen und Blasen; Ursache sind bösartige Tumoren der Bauchspeicheldrüse, deren Symptome sich an der Haut zeigen; Glukagonome sind sehr seltene Tumoren.

  • Lupoide periorale Dermatitis: Sonderform der Mundrose, dichtere Ansammlungen größerer rötlich-brauner Knötchen
     

Wie ausgeprägt ist die Mundrose? Die Schweregrade

Um den Schweregrad der Mundrose einzuschätzen, wenden Ärzte einen speziellen Bewertungsmaßstab an, den "Perioral Dermatitis Severity Index", kurz PODSI. Bei den charakteristischen Hauterscheinungen wie Hautrötung, Knötchen/Bläschen und Schuppung werden jeweils drei Schweregrade von 0 bis 3 unterschieden. Auch eine feinere Abstufung ist möglich, zum Beispiel mit 0,5, 1,5 und 2,5. Daraus ergibt sich eine Summe von maximal 9 Punkten.

  • gering ausgeprägte POD: 0,5 bis 2,5 Punkte
  • moderarte, mittelschwere Mundrose: 3 bis 5,5 Punkte
  • schwere POD: 6 bis 9 Punkte

Der PODSI hilft dem Arzt auch, Aussagen über den Therapieerfolg bei Mundrose im Alltag zu treffen. Der Schwergrad sollte bei einer erfolgreichen Behandlung abnehmen.

So behandeln Ärzte die Mundrose

Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten bei einer Mundrose. Sie sind abhängig vom Schweregrad des Hautausschlages und den eventuellen Vorbehandlungen. Eine Rolle bei der Therapiewahl spielt auch, wie sehr sich ein Patient durch die Mundrose im Alltag und Beruf beeinträchtigt fühlt. Die Behandlung ist also individuell verschieden.

Nulltherapie bei Mundrose – weg mit allen Kosmetika

Bei einer Nulltherapie verzichten Patienten auf sämtliche Kosmetika, allen voran auf Steroide wie Kortison und fettreiche Produkte. Die Haut wird also von sämtlichen Pflegemitteln entwöhnt. Die Nulltherapie ist ein wirksamer Ansatz bei Mundrose. Wichtig für den Erfolg ist es aber, dass die Patienten mitmachen und die Hautpflege tatsächlich einschränken. Dann bessern sich die Rötungen, Knötchen und Bläschen der Haut meist und heilen ab.

Behandlung mit Cremes

Medikamente gegen Mundrose gibt es in Form von Salben und Cremes, die Patienten lokal auf die Haut auftragen (topisch). Allerdings existiert kein "Goldstandard" für die Hautbehandlung, also ein Mittel, welches die erste Wahl wäre. Die Wirksamkeit einiger Wirkstoffe ist nicht ausreichend in Studien belegt.

Folgende Wirkstoffe setzen Ärzte als Creme oder Tabletten bei Mundrose ein:

  • Adapalen
  • Azelainsäure
  • Antibiotika für die Haut: Metronidazol und Erythromycin waren in Untersuchungen gut wirksam
  • Ichthyol
  • Pimecrolimus, Tacrolimus: beide Wirkstoffe modulieren das Immunsystem der Haut, senken die lokale Immunantwort und bremsen Entzündungen; sie werden auch bei Neurodermitis eingesetzt. In Studien ließ Pimecrolimus die Mundrose besonders schnell abheilen.

Wenn nach maximal drei Wochen keine Senkung des PODSI um 50 Prozent – also eine entscheidende Verbesserung des Hautbildes – ersichtlich ist, wählen Ärzte die nächste Therapie aus.

Therapie der Mundrose mit Tabletten

Daneben gibt es Medikamente in Tablettenform, die im gesamten Körper (systemisch) wirken. Diese sollten Patienten aber nicht länger als acht Wochen einnehmen. Auch ist die systemische Behandlung der Mundrose nur in Ausnahmefällen nötig, wenn die lokale Hautbehandlung nicht ausreichend gewirkt hat. Keines dieser Medikamente ist in Deutschland für die periorale Dermatitis zugelassen.

  • Antibiotika: Ärzte setzen Wirkstoffe aus der Gruppe der Tetrazykline ein, zum Beispiel Tetrazyklin und die Abkömmlinge Doxycyclin oder Minozyklin. Warum Tetrazykline bei Mundrose wirken, ist bis heute nicht genau bekannt. Die antibiotische Wirkung ist es jedenfalls nicht, sondern vermutlich eher ein antientzündlicher Effekt. Nach drei bis vier Wochen bessern sich die Mundrose-Symptome, dann wird die Dosis meist halbiert. Die Therapie wird so lange durchgeführt, bis alle Symptome abgeklungen sind – in der Regel dauert dies acht bis zehn Wochen. Nur äußerst selten treten danach erneute Beschwerden auf. Die gleichzeitige Anwendung von Antibiotika als Tabletten und Creme verbessert in manchen Fällen die Symptome. Eine Kombination mit Kortison wird dagegen heute nicht mehr empfohlen.

  • Makrolide sind eine Alternative zu Antibiotika, wenn ein Patient diese nicht einnehmen darf. Bei Kindern scheinen Makrolide besser zu wirken.

  • Retinoide werden nur sehr selten bei Mundrose eingesetzt. Die Therapie dauert mehr als sechs Monate.

Photodynamische Therapie (PDT)

Die photodynamische Therapie ist ein Verfahren, bei dem Licht mit einer Substanz kombiniert wird, die durch Licht aktivierbar ist – den sogenannten Photosensibilisator. Dieser wird auf die Haut aufgetragen und mit Licht bestrahlt. Eingesetzt werden beispielsweise die Wirkstoffe 5-Aminolävulinsäure (ALA-PDT) oder Clindamycin. In Studien heilte die Mundrose nach der photodynamischen Behandlung mit Aminolävulinsäure bei 92 Prozent der Patienten ab; beim Einsatz von Clindamycin gelang dies nur bei 81 Prozent.

Verlauf und Heilungschancen bei Mundrose

Die Mundrose heilt meist innerhalb von vier bis sechs Wochen wieder aus, wenn sie ausreichend behandelt wird. Auch die Nulltherapie – also der Verzicht auf sämtliche Kosmetika – zählt zu den Therapien. Narben und andere Komplikationen bleiben nicht zurück. Ohne Behandlung kann die periorale Dermatitis chronisch werden. Sie bleibt dann über Monate oder sogar Jahre bestehen.

Mundrose vorbeugen – so gehts!

Einer Mundrose vorbeugen können Sie, indem Sie Kosmetika und Hautpflegeprodukte sparsam einsetzen. Wer seine Haut mit Pflegemitteln überhäuft, riskiert Entzündungen, Reizungen und Hautausschläge. Achten Sie auch darauf, dass Sie Ihre Lieblingskosmetika gut vertragen. Sollte Ihre Haut auf ein Hautpflegemittel mit Rötungen oder Pusteln reagieren, probieren Sie ein anderes Präparat.

Grundsätzlich gilt bei der Hautpflege: Weniger ist manchmal mehr!

Autor:
Letzte Aktualisierung: 11. April 2017
Durch:
Quellen: S2-Leitlinie „Periorale Dermatitis“, Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), 2011; Unabhängige Patientenberatung Deutschland, https://www.patientenberatung.de/ (Abruf: 29.3.2017); Derma plus, https://derma.plus (Abruf: 28.3.2017); DermIS, http://www.dermis.net/ (Abruf: 28.3.2017)

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