Akne: Ursachen, Formen und Bekämpfung von unreiner Haut

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Akne, medizinisch Acne vulgaris, ist die weltweit häufigste Hautkrankheit. Zwischen 60 und 80 Prozent aller Jugendlichen leiden unter unreiner Haut in unterschiedlich ausgeprägten Formen. Aber auch Erwachsene sind von sogenannter Spätakne betroffen. Typisch für Akne sind Mitesser, eitrige Pickel und entzündete Knoten – wie es dazu kommt und was hilft.

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Jugendliche und junge Erwachsene haben am häufigsten Acne vulgaris.
© iStock.com/energyy

Hinter Akne steckt eine Erkrankung der Talgdrüsenfollikel, die sich je nach Schweregrad in Pickeln oder Mitessern (Komedonen) äußert. Diese Hautunreinheiten entstehen hauptsächlich an Körperstellen, die verhältnismäßig viele Talgdrüsen aufweisen. Unreinheiten häufen sich im Gesicht, Dekolleté, Nacken, Rücken oder an den Oberarmen.

Meist bildet sich Akne nach der Pubertät zurück, wobei fünf bis sieben Prozent der Betroffenen dauerhaft Narben behalten. Etwa zehn Prozent der Betroffenen kämpfen noch als Erwachsene über das 25. Lebensjahr hinaus mit Symptomen der Spätakne, Frauen häufiger als Männer.

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Formen von Akne

Neben der gewöhnlichen Akne gibt es eine Reihe weiterer Akne-Formen, die sich in ihren Ursachen und Anzeichen von Acne vulgaris unterscheiden:

  • Bei der Acne inversa entzünden sich die Haarfollikel im Achsel- und Schamhaarbereich und sorgen für schmerzhafte Knoten.

  • Acne venenata oder Kontaktakne: Diese Form von Akne tritt auf, wenn die Haut häufig mit bestimmten chemischen Stoffen (etwa chlorierten Kohlenwasserstoffen, Teer oder Mineralölen und Schmierstoffen) in Berührung kommt.

  • Die Neugeborenenakne (Acne neonatorum, Babyakne, Säuglingsakne) tritt in den ersten Lebenswochen auf und ist häufig eine Reaktion auf hormonelle Umstellungen nach der Geburt. Auch Schwankungen des Hormonspiegels während der Schwangerschaft spielen eine Rolle.

  • Wer unter Mallorca-Akne leidet, reagiert überempfindlich auf eine Kombination von Sonnencreme und UV-Strahlung.

  • Spätakne oder Acne tarda tritt meist bei Erwachsenen nach dem 25. bis 30. Lebensjahr auf.

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Ursachen: Wie entsteht Akne?

Acne vulgaris entsteht meist aus einer Kombination mehrerer auslösender Faktoren. Dazu gehören:

  • Talgdrüsenüberfunktion
  • Verhornungsstörung im Talgdrüsengang
  • Entzündungsreaktion
  • Überbesiedlung von Bakterien

Bei all diesen Vorgängen spielen Hormone eine wichtige Rolle. Durch die Verhornung und Verstopfung der Talgdrüsen kann der Talg nicht mehr richtig abfließen, es bilden sich Mitesser. Diese können von Bakterien besiedelt werden und sich entzünden.

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Die Hormone verändern sich

Wenn sich der Hormonhaushalt verändert, ist es möglich, dass Akne ausgelöst wird. Hier stehen vor allem Schwankungen bei der Ausschüttung von Androgenen (männlichen Geschlechtshormonen) im Vordergrund. Die Talgdrüsen, an denen sich die entzündlichen Pickel bilden, verfügen über Androgenrezeptoren. Sie reagieren auf die Geschlechtshormone mit einer vermehrten Talgproduktion. Während der Pubertät schüttet der Körper besonders viele Hormone aus, deswegen kämpfen hauptsächlich Teenager mit Akne. Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch Vererbung bei der Entstehung von Akne eine Rolle spielt. Genetisch bedingt kann es zum Beispiel zu einer Überproduktion von Androgenen in der Pubertät kommen.

Die wichtigsten Ursachen für Pickel bei Erwachsenen

  • Stress: Seelische Belastungen - etwa Ärger mit dem Chef, dem Partner oder die Doppelbelastung von Job und Familie - lassen die Haut nicht unberührt. Der Grund: Durch Hektik und Anspannung produziert der Körper vermehrt Stresshormone und Testosteron. Beide Botenstoffe regen die Haut zu mehr Talgbildung an. Wer ständig unter Strom steht, kann es mit Entspannungstechniken oder Sport versuchen, um den Kopf frei zu bekommen und so der Haut und dem Rest des Körpers etwas Gutes zu tun.

  • Falsche Pflege: Reichhaltige Creme oder Anti-Aging-Pflege kann zu viel sein für Haut, die zu Unreinheiten neigt. Die richtige Pflege für Mischhaut versorgt mit Feuchtigkeit, ohne zu beschweren oder die Poren zu verschließen. Wer denkt, dass sich Spätakne mit häufiger Reinigung oder aggressiven Waschgels in den Griff bekommen lässt, irrt. Im Gegenteil kann eine Überpflege der Haut wiederum die Talgproduktion und damit Pickel vermehren.

  • UV-Filter: Die Spätakne verschlimmern können darüber hinaus Sonnenschutzmittel mit chemischem UV-Filter. Das sind Sonnencremes, die eine Einwirkzeit benötigen. Physikalische, sofort wirksame Filter dagegen wirken sich eher positiv auf das Hautbild aus.

  • Ernährung: Für unsere Haut spielt es eine große Rolle, was wir essen. So deuten Studien darauf hin, dass Fettiges wie Wurst und Chips oder Süßes wie Schokolade und andere Lebensmittel mit hohem glykämischem Index die Gesichtshaut blühen lassen. Dasselbe gilt für Milchprodukte. Betroffene mit Spätakne sollten deshalb auf Schokolade mit hohem Kakaoanteil ausweichen und Vollmilchschokolade meiden.

  • Hormonelle Umstellung: Auch wenn Frauen UG| Haarausfall und trockene Haut möglich, die Pille absetzen oder im Zyklus kurz vor der Monatsblutung stehen, können sich Pickel in Gesicht und Dekolleté breitmachen. Dementsprechend kann auch eine Schwangerschaft zu unreiner Haut führen.

  • Antibiotika: Wer gegen eine bakterielle Krankheit ein Antibiotikum verschrieben bekommt, bringt die Darmflora gehörig durcheinander. Und dadurch womöglich die Haut, die durch das Medikament sensibler auf die UV-Strahlung der Sonne reagieren kann.

Symptome der Akne vulgaris

Betroffene, die unter Akne leiden, zeigen als Symptome je nach Schweregrad Mitesser, Pusteln, kleine Fisteln und Knoten im Hautbild. Bei schwerer Akne bleiben nach dem Abheilen typische Narben zurück.

Akne zeigt sich vor allem in Bereichen, in denen sich besonders viele Talgdrüsenfollikel befinden – also im Gesicht sowie an Nacken, Brust und Rücken. Je nach Schwere entstehen zunächst Mitesser, die sich später durch eindringende Bakterien entzünden können. Die Pickel sind mit Eiter gefüllt, der in kleinen Bläschen an der Hautoberfläche zu sehen ist. Diese Form heißt medizinisch Acne papulopustulosa. Anhand der Akne-Symptome können Dermatologen die Hauterkrankung in verschiedene Schweregrade unterteilen.

Schweregrade bei Akne

  • Milde Akne: wenige Mitesser (Komedonen) und wenige Pickel

  • Moderater Schweregrad: viele Komedonen, wenige bis viele Pickel und wenige kleine Knoten oder Zysten. Im Gegensatz zur milden Akne sind beim moderaten Schweregrad Entzündungen vorhanden.

  • Schwere Akne: Zu den Mitessern treten sehr viele Pickel, kleine Zysten und eventuell auch Knoten auf sowie teils schmerzhafte Entzündungen, die beim Abheilen Narben hinterlassen.

  • Sehr schwere Akne: Die entzündlichen Pickel sind sehr ausgeprägt. Bei dieser Form kommt es immer zur Bildung von Knoten, die tief in die Haut reichen.

Die entzündlichen Pickel und Knoten unter der Haut, die bei schwerer und sehr schwerer Akne auftreten, sind schmerzhaft und jucken. Die Knoten treten nicht nur in den typischen Akne-Regionen auf, sondern auch an Armen, Beinen und Gesäß. Sie hinterlassen häufig Aknenarben. Diese schwerste Form, die Acne conglobata, betrifft überwiegend Männer, auch im Erwachsenenalter.

Wie Acne vulgaris diagnostiziert wird

Zur Diagnose der Akne führt der Arzt zunächst eine Anamnese durch. Darin erfragt er den Zeitpunkt des ersten Auftretens der Beschwerden, deren Entwicklung sowie die bisherige Behandlung.

Für eine exakte Diagnose muss ein Hautarzt den Hauttyp im Detail bestimmen. So lässt sich die Erkrankung in Schweregrade einteilen, an der sich die Behandlung orientiert. Je nach Ausprägung und Entwicklung können weitere Verfahren notwendig sein, etwa eine Hormonuntersuchung. Diese ist erforderlich, wenn beispielsweise bei Frauen plötzlich starke Akne auftritt, die Schwere der Akne zunimmt oder der Therapieerfolg ausbleibt. Für die Hormonuntersuchung entnimmt der Dermatologe Blut.

Ein weiteres Verfahren, das Fachärzte jedoch nicht routinemäßig empfehlen, ist eine mikrobielle Untersuchung. Diese Untersuchung auf Bakterien dient im Einzelfall zur Abgrenzung anderer Ursachen der Beschwerden oder zum Nachweis antibiotikaresistenter Keime.

Wenn sich bei Jugendlichen Akne zeigt, neigen Eltern dazu, dies als gängige Pubertätserscheinung abzutun. Bei einem Großteil der Teenager helfen gängige Mittel aus der Drogerie oder Apotheke. Jedoch müssen zwischen 15 und 30 Prozent der Erkrankten aufgrund des Schweregrads oder der Fortdauer der Hauterkrankung ärztlich behandelt werden.

Was hilft gegen Akne?

Die Behandlung von Akne richtet sich nach dem Schweregrad und der Entwicklungsgeschwindigkeit. Außerdem spielen Hauttyp, Geschlecht und Alter bei der Akne-Therapie eine Rolle. Der seelische Leidensdruck aufgrund von äußerlich sichtbaren Pickeln und Mitessern beeinflusst ebenfalls die Entscheidung, welche Form der Therapie gewählt wird.

Zunächst geht es bei der Behandlung darum, Verhornungen zu entfernen, eventuelle Entzündungen zu reduzieren und gegebenenfalls die Talgproduktion zu mindern. Ist es aufgrund des Hautbilds schon zu sozialem Rückzug und Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl gekommen, ist eine rasche Linderung der äußerlich sichtbaren Symptome besonders wichtig.

Zur Therapie stehen sowohl äußere (topische) als auch medikamentöse (systemische) Optionen zur Verfügung. Häufig wird beides miteinander kombiniert, wobei als Hauptkriterium für die Einnahme von Medikamenten schwere Akneformen mit Narbenbildung gelten. Nicht jede Behandlung führt zum Erfolg. Wichtig ist, die Behandlung unter Anleitung des Hautarztes anzupassen, wenn sich kein Therapieerfolg einstellt.


Mittel gegen Akne: Wie helfen Cremes, Salben und Lösungen?

Eine Reihe von Wirkstoffen können zur äußerlichen Therapie von Acne vulgaris angewendet werden. Um Verhornungen aufzulösen und die Hautoberfläche zu glätten, eignen sich antikomedogene und keratolytische Substanzen. Antikomedogen bedeutet, dass keine Stoffe enthalten sind, die Poren verstopfen und dadurch zu Mitessern (Komedonen), führen, während keratolytische Wirkstoffe Hornzellen von der oberen Hautschicht lösen und so der Entstehung von Mitessern vorbeugen.

Zu den antikomedogenen und keratolytischen Substanzen, die zur Akne-Behandlung eingesetzt werden, gehören Azelain- und Salizylsäure, Tretinoin und Isotretinoin. Um die weitere Ausbreitung von Entzündungen zu bremsen und bestehende zu minimieren, eignen sich antimikrobielle Wirkstoffe wie Benzoylperoxid, Azelainsäure, Zink, Desinfizientien und äußerlich anzuwendende Antibiotika.

Medikamente gegen Akne vulgaris

Bei hartnäckigem Verlauf sowie in schweren Fällen, insbesondere bei Narbenbildung, werden Antibiotika zur Therapie der Akne eingenommen: Tetrazykline, Clindamycine oder Trimethoprime hemmen die Bakterienbildung. Da Antibiotika die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln wie der Antibabypille vermindern können, ist es ratsam, während der Behandlung auf zusätzliche Verhütungsmittel wie Kondome zurückzugreifen. Der Wirkstoff Isotretinoin verengt die Talgdrüsen und vermindert die Talgproduktion.

Antiandrogene oder Östrogene können bei Frauen angewendet werden. Ein Überschuss an männlichen Sexualhormonen kann zur Entstehung von Akne beitragen. Antiandrogene hemmen deren Produktion. Vielen Frauen hilft die Antibabypille als Mittel gegen Akne. Das darin enthaltende Hormon Östrogen hat bei vielen Frauen sichtbare Auswirkungen auf das Hautbild. Allerdings: Für übergewichtige und rauchende Frauen eignet sich die Antibabypille nicht, da sie das Thrombose-Risiko erhöht.

Was hilft bei Akne? Tipps für die Behandlung

Apotheken und Drogerien bieten wirkungsvolle Mittel zur Behandlung von Akne für Teenager und Erwachsene an. Diese Tipps können Betroffenen helfen:

  • Sanfte Reinigung: Die Haut zweimal täglich mit lauwarmem Wasser waschen. Empfehlenswert sind leicht saure Syndets (pH 5,5 oder 6,5). Sie schaffen ein Milieu, in dem die Bakterien nicht lebensfähig sind, gleichzeitig bleibt der Säureschutzmantel der Haut intakt.

  • Gesichtsdampfbäder oder feuchte Kompressen erweitern die Poren der Haut und sind eine sanfte Behandlung gegen Akne. Kamille lindert die Entzündungen zusätzlich.

  • Fette Hautpflegeprodukte meiden. Sie können die Akne verstärken – das gilt auch für Make-up. Besonders Produkte mit Inhaltsstoffen wie Vaseline, Lanolin oder Paraffinöl können das Hautbild verschlechtern. Besser sind spezielle Pflegeserien auf Wasserbasis, die auf die unreine Haut abgestimmt sind (mit dem Hautarzt absprechen). Make-up sollte jeden Abend vor dem Schlafengehen gründlich entfernt werden.

  • Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich oft positiv auf den Hautzustand aus. Rauchen und Alkohol dagegen negativ. Wer merkt, dass bestimmte Nahrungsmittel die Haut zum Blühen bringen, verbannt diese am besten vom Speiseplan. Es ist erwiesen, dass eine Ernährung mit vielen Milchprodukten und Kohlenhydraten bei Akne ungünstig ist. Gemüse und Obst sollten auf dem Speiseplan stehen, hingegen wenig Zucker.

  • Vorsicht mit der Sonne! Sie bessert das Hautbild bei Akne nicht immer. Bei etwa 30 Prozent der Betroffenen verschlechtert sich das Hautbild sogar. Besondere Vorsicht ist angebracht, wenn man vom Arzt Antibiotika oder Abkömmlinge von Vitamin A verordnet bekommen hat. Denn dadurch wird die Haut lichtempfindlicher. Eine sogenannte Mallorca-Akne kann Sonnenlicht sogar erst mitauslösen.

  • Hände weg von den Pickeln! Wer selbst daran herumdrückt, riskiert, dass sich die Entzündung ausbreitet und erst recht Narben entstehen. Pickel und Mitesser sollten von einer ausgebildeten Kosmetikerin oder in der Hautarztpraxis entfernt werden.

Hausmittel gegen Akne

Es gibt darüber hinaus auch einige bekannte Hausmittel gegen Akne.

  • Behandeln Sie betroffene Körperstellen bis zu dreimal täglich mit Kompressen aus Kamille. Die Heilpflanze beruhigt die Haut und wirkt entzündungshemmend. Kochen Sie einen Tee aus 250 ml Wasser und zwei Beuteln Kamillentee. Tauchen Sie Wattepads in den Tee und warten Sie, bis diese abgekühlt sind. Dann legen Sie die Kompressen auf betroffene Körperregionen und belassen Sie für 15 Minuten auf der Haut.

  • Mischen Sie sich eine Maske aus Heilerde. Die Heilerde nimmt den überflüssigen Hauttalg auf. Rühren Sie dazu eine Paste aus vier Esslöffeln Heilerde und etwas Wasser an. Tragen Sie die Paste auf von Akne betroffene Körperstellen auf und lassen diese 15 Minuten trocknen. Danach waschen Sie die Heilerde ab.

  • Ein weiteres wirkungsvolles Hausmittel gegen Pickel: Bereiten Sie sich ein 20-minütiges Dampfbad mit Salbei zu. Das Dampfbad öffnet die Poren, Salbei wirkt entzündungshemmend. Dazu geben Sie 40 Gramm Salbei mit einem Liter heißem Wasser in eine Schüssel. Dann inhalieren Sie den Dampf mit einem Handtuch über dem Kopf. Alternativ können Sie das Dampfbad mit Thymian oder Rosmarin machen.

Akne: Verlauf und Stadien

Mit der Pubertät ist oft auch die Akne überstanden. Nur in seltenen Fällen kann sie auch bei Erwachsenen über 30 bis zum 40. Lebensjahr fortbestehen. Ärzte sprechen dann von einer persistierenden Akne. Der Verlauf ist bei Jungen und Mädchen unterschiedlich. Bei Männern besteht die Akne oft länger und es kommt häufiger zu schweren Akneformen, was unter anderem an der vermehrten Produktion von Androgenen liegt.

Akne verläuft grob in drei Stadien:

  • Zunächst bilden sich Komedonen. Dies wird als nicht-entzündliche Phase im Verlauf der Akne bezeichnet. Offene Mitesser erkennen Betroffene an dem schwarzen Punkt in der Mitte. Diese schwärzlich verfärbte Stelle besteht aus Melanin, das aus den pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) stammt.

  • Wenn sich ein Mitesser in der zweiten Phase entzündet, bilden sich die typischen Pickel und Pusteln. Deshalb wird hier von einer entzündlichen Phase gesprochen.

  • In der dritten Phase verschwinden die Pickel, wobei bei schwerem Verlauf Narben von der Akne zurückbleiben können. Da diese ein kosmetisches Problem darstellen können, bieten mittlerweile einige Kosmetik-Studios Laser-Behandlung an, um Narben zu vermindern.

Nicht immer folgt der Verlauf bei Akne diesen drei Stadien. Bei manchen Betroffenen kommt es nur zur Bildung von Mitessern.

Wie kann man Akne vorbeugen?

Die Ursachen von Akne sind vielfältig. Meist sind hormonelle Veränderungen während der Pubertät Auslöser der lästigen Pickel. Auch die familiäre Veranlagung spielt eine Rolle. Eine gezielte, sichere Vorbeugung von Akne ist daher nicht möglich.

Die richtige Hautpflege trägt bis zu einem gewissen Grad dazu Pickeln durch Akne vorzubeugen. Zur Vorbeugung empfehlen Ärzte generell die Anwendung von Kosmetikprodukten, die nicht komedogen sind. Diese sind frei von Wirkstoffen, die die Talgdrüsen zusätzlich verstopfen und so zur Entstehung von Mitessern beitragen. Komedogenfreie Produkte sind auf der Verpackung entsprechend gekennzeichnet und so leicht zu erkennen.

Zwar ist der Einfluss der Ernährung auf die Entstehung der Akne nicht ausreichend belegt, doch deutet vieles darauf hin, dass sie eine Rolle bei der Akne-Prävention spielt. Auch Rauchen und Alkohol-Konsum wirken sich negativ auf die Haut aus.

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