Schmerzsyndrom

Morbus Sudeck: CRPS löst rätselhafte Dauerschmerzen aus

Morbus Sudeck ist ein Schmerzsyndrom, das nach einem Unfall oder einer Operation auftritt. Der neuere Name ist Complex Regional Pain Syndrome, kurz CRPS. Was es genau ist, wie es verläuft und wie die Heilungschancen sind, lesen Sie hier.

Morbus Sudeck
Typische Symptome bei Morbus Sudeck oder CRPS sind stechende Schmerzen an Hand oder Fuß.
© iStock.com/spukkato

Was ist Morbus Sudeck?

Morbus Sudeck ist ein Schmerzsyndrom. Kennzeichnend ist, dass die Schmerzen nach der Heilung der Wunde, eines Knochenbruchs oder eines anderen Traumas nicht wieder verschwinden, sondern dauerhaft anhalten. Die Bezeichnung Morbus Sudeck gilt heute als veraltet, die neuere Bezeichnung ist Complex Regional Pain Syndrome (CRPS). Übersetzt bedeutet dies "komplexes regionales Schmerzsyndrom". Andere Synonyme sind Sudecksche Krankheit, Sudeck-Dystrophie, Sudeck-Syndrom, Algodysthrophie, Neurodystrophie oder Sympathische Reflexdystrophie. Der deutsche Chirurg Paul Sudeck beschrieb die Erkrankung als Erster zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Menschen mit Morbus Sudeck verspüren starke, dauerhafte Schmerzen, meist in der Hand oder dem Fuß. Es können auch mehrere Gliedmaßen betroffen sein. Das CRPS tritt nach einer Verletzung auf (posttraumatisches Schmerzsyndrom). Gemessen an dem Heilungsverlauf sind die Schmerzen aber unangemessen stark und auch nicht durch die ursprüngliche Verletzung erklärbar. Sie betreffen nicht die verletzte Stelle selbst, sondern sind rund um die betroffene Region zu spüren. Zudem ist die Beweglichkeit der betroffenen Hand oder des Fußes eingeschränkt.

Ärzte unterscheiden zwei Formen des Morbus Sudeck.

  • Das CRPS I ist mit rund 90 Prozent die weitaus häufigste Form. Hier hat der Unfall oder die Operation keine Nerven verletzt.

  • Anders beim CRPS II: Diese Patienten leiden unter einer Nervenschädigung. Diese Form kommt viel seltener vor.

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CRPS gibt Rätsel auf

Schätzungsweise zwei bis fünf Prozent der Patienten entwickeln nach Verletzungen der Extremitäten komplexe regionale Schmerzsyndrome. Mediziner gehen davon aus, dass sie sich bei mehr als 50 Prozent weitgehend zurückentwickeln. Vor allem bei zu später und falscher Therapie kann das CRPS chronisch werden und schwere Behinderungen nach sich ziehen. In Deutschland schätzen Ärzte die Zahl der Patienten mit Morbus Sudeck auf 10.000 bis 40.000. Allerdings ist die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch. Frauen sind öfter betroffen als Männer. Auch Kinder können an Morbus Sudeck erkranken. Am häufigsten tritt das CRPS zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr auf.

Ursachen von Morbus Sudeck noch unbekannt

Morbus Sudeck entsteht als Folge von Verletzungen, zum Beispiel durch Unfälle mit Prellungen, Quetschungen, Verrenkungen, Verstauchungen oder Knochenbrüchen. Häufig tritt die Erkrankung nach einer distalen Radiusfraktur auf, also einer gebrochenen Speiche nahe dem Handgelenk. Aber auch nach einer Operation kann sich ein CRPS entwickeln. Die Stärke der Verletzung beeinflusst nicht, ob sich ein Morbus Sudeck entwickelt. Manchmal reichen schon kleinere Traumata als Auslöser aus, während größere Verletzungen problemlos abheilen. Auch die Schwere des Morbus Sudeck hängt nicht zwangsläufig mit der Schwere des Traumas zusammen. So können minimale Verletzungen schwere Beschwerden verursachen – und umgekehrt. Liegen keine Nervenverletzungen vor, sprechen Ärzte von CRPS I. Bei verletzten Nerven handelt es sich um ein CRPS II.

Fehlreguliertes vegetatives Nervensystem

Die wesentliche Ursache des Morbus Sudeck vermuten Mediziner in einer Fehlregulation des vegetativen (autonomen) Nervensystems aufgrund der Verletzung. Die Blutversorgung und Schmerzverarbeitung in den betroffenen Händen oder Füßen ist gestört. Das vegetative Nervensystem ist nicht willentlich beeinflussbar und steuert lebenswichtige Funktionen im Körper, etwa die Atmung, Verdauung, den Herzschlag, Blutdruck oder Stoffwechsel.

Die Rolle der Psyche bei CRPS

Anders als früher angenommen sind psychische Faktoren nicht die Ursache des Morbus Sudeck. Dennoch finden sich bei manchen Patienten eine erhöhte Ängstlichkeit und Stimmungsschwankungen, verbunden mit einem verminderten Selbstwertgefühl. Die psychischen Schwierigkeiten sind vermutlich eher die Folgen der Belastungen und Schmerzen aufgrund der Krankheit. Wohl aber können kritische Lebensereignisse wie ein Todesfall in der Familie, eine Scheidung oder extremer Stress im Beruf die Therapie und den Verlauf der Erkrankung beeinflussen. Bei Kindern gelten schwierige Familienverhältnisse oder Probleme in der Schule als belastende Faktoren.

CRPS-Symptome – Krankheit mit vielen Gesichtern

Charakteristisch für Morbus Sudeck sind Schmerzen in den Extremitäten, meistens in einer Hand oder einem Fuß. Auch mehrere Gliedmaßen können betroffen sein. Die Schmerzen treten in Ruhe und bei Belastung auf. Betroffene beschreiben den Schmerz als brennend oder stechend, wie Messerstiche. Die Schmerzen entwickeln sich einige Zeit nach einer Verletzung, sind im Verhältnis zu stark und nicht durch die ursprüngliche Verletzung erklärbar. Sie betreffen nicht nur die verletzte Stelle selbst, sondern die Betroffenen lokalisieren sie außerhalb dieses Bereichs.

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Dazu kommen folgende Morbus Sudeck-Symptome:

  • Sensibilitätsstörungen: Betroffene verspüren ein Kribbeln, als würden Ameisen über Hand oder Fuß laufen.

  • Die Gelenke reagieren sehr empfindlich auf Druck; die Haut ist überempfindlich für mechanische Reize – schon leichte Berührung wird oft als schmerzhaft empfunden. Auch thermische Reize wie Wärme oder Kälte sind unangenehm.

  • Die Körperwahrnehmung ist gestört.

  • Die Beweglichkeit ist eingeschränkt und die Feinmotorik gestört, zum Beispiel beim Greifen.

  • Aufgrund der Schmerzen sinkt die Kraft in den Händen oder Füßen.

  • Seltener kommen Muskelzittern (Tremor), Muskelzuckungen (Myoklonie) oder Verkrampfungen vor.

  • Veränderung der Hautdurchblutung, Temperatur und Hautfarbe.

  • vermehrtes Schwitzen im betroffenen Bereich

  • Wassereinlagerungen in der Haut (Ödeme), Rötung und Erhitzung

  • Verstärktes Wachstum der Haare und Nägel – im chronischen Stadium kehrt sich dieses ins Gegenteil um.

  • Veränderungen im Bindegewebe, an Muskeln (Muskelabbau) und Knochen; ohne Behandlung entwickeln sich schnell Einschränkungen der Beweglichkeit und der Gelenkfunktion. Im schlimmsten Fall verliert die Gliedmaße ihre Funktion komplett, weil die Gelenke versteifen und die Haut, Sehnen und Muskeln schrumpfen.

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So stellt der Arzt die Diagnose Morbus Sudeck

Am Anfang der CRPS-Diagnose steht das Gespräch zwischen Arzt und Patient. Er fragt nach den Beschwerden und der Krankengeschichte, zum Beispiel, ob es kürzlich einen Unfall oder eine Operation gab (Anamnese). Entscheidend für die Diagnose sind zudem die orthopädische und neurologische Untersuchung.

Die Internationale Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (International Association for the Study of Pain/IASP) hat einige Kriterien zur Diagnosestellung des Morbus Sudeck ausgearbeitet.

1. Anhaltender Schmerz, der sich durch die ursprüngliche Verletzung nicht erklären lässt.

2. Es muss mindestens ein Symptom aus drei der vier folgenden Kategorien bisher vorhanden gewesen sein und zum Zeitpunkt der Untersuchung vorliegen:

  • Überempfindlichkeit für Schmerzreize, Überempfindlichkeit für Berührung
  • Unterschiedliche Hauttemperatur der Extremitäten, Veränderung der Hautfarbe
  • unterschiedliches Schwitzen der betroffenen Bereiche, Wasseransammlungen (Ödeme)
  • eingeschränkte Beweglichkeit, Muskelkrämpfe, Muskelzittern, Muskelschwäche, Veränderungen des Haar- oder Nagelwachstums

3. Es lässt sich keine andere Erkrankung finden, welche die Symptome erklärt.

Durch zusätzliche Untersuchungen schließen Ärzte Krankheiten aus, die ein CRPS vortäuschen können. Dazu gehören unter anderem rheumatische Erkrankungen, eine Thrombose oder Arthrose.

Falls weiterhin Unklarheiten bestehen, kommen folgende Untersuchungsmethoden infrage:


  • 3-Phasen-Knochenszintigramm mit der Substanz Technetium-99m-Diphosphonat: Der Arzt sieht bandenförmige Anreicherungen des Stoffs in der Nähe der Gelenke.

  • Messung der Hauttemperatur im Seitenvergleich: Temperaturunterschiede von mehr als ein bis zwei Grad erhärten die Diagnose Morbus Sudeck.

  • Röntgenaufnahmen: Es zeigen sich kleinfleckige Entkalkungen der Knochen nahe der Gelenke, die im Seitenvergleich sehr deutlich ausfallen.

Steht die CRPS-Diagnose, sollten sich Betroffene immer von erfahrenen Spezialisten behandeln lassen.

Morbus-Sudeck: Behandlung mit vielen Strategien

Die Therapie bei Morbus Sudeck ist umso erfolgreicher, je früher sie beginnt. Sie gehört in die Hände von Ärzten und Therapeuten verschiedener Disziplinen, die gut zusammenarbeiten müssen, etwa Schmerz-, Physio-, Ergo- und Psychotherapeuten. Sie alle sollten Erfahrung in der Behandlung von CRPS beziehungsweise Morbus Sudeck haben. Die Behandlung setzt an den Schmerzen und anderen Begleiterscheinungen wie dem Ödem, der psychischen Belastung und dem drohenden Funktionsverlust der betroffenen Gliedmaße an.

Patienten mit CRPS können sich zunächst ambulant behandeln lassen. Allerdings sollten erfahrene Ärzte und Schmerzambulanzen an der Therapie beteiligt sein. Wenn der Erfolg stagniert oder die Beschwerden sogar zunehmen, ist es ratsam, in der Klinik eine multimodale Schmerztherapie zu beginnen, die mehrere Behandlungsansätze kombiniert. Betroffene mit Morbus Sudeck, die zunehmend bewegungsunfähig werden, sollten ebenfalls stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Medikamente gegen Entzündungen und Schmerzen

Eingesetzt werden Medikamente aus verschiedenen Wirkstoffgruppen, welche die Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen und den Knochenabbau verhindern sollen. Dazu gehören:

  • Schmerzmittel (Analgetika) und Medikamente gegen Nervenschmerzen (Antineuropathika): Sie werden nach dem weltweit anerkannten Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabreicht. Je nach Schmerzstärke kommen Paracetamol, Ibuprofen, aber auch schwache und starke Opioide zum Einsatz. Ketamin und Gabapentin wirken gegen brennende Nervenschmerzen.

  • Bisphosphonate: Sie hemmen die Aktivität von knochenabbauenden Zellen, den Osteoklasten. Beispiele sind Alendronat, Pamidronat und Clodronat

  • Steroide: Sie wirken Entzündungen und Ödemen entgegen. Ein Beispiel ist Prednisolon.

  • Dimethylsulfoxid (DMSO) wird lokal gegen Hautreizungen angewendet.

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Physiotherapie zur besseren Beweglichkeit

Physiotherapeuten versuchen, bei den Patienten krankhafte Bewegungsmuster aufzudecken und diese zu korrigieren. So helfen sie Betroffenen wieder beweglicher zu werden und die Funktion der Gliedmaße zu verbessern. Wichtig ist es, die erkrankte Extremität trotz Schmerzen zu bewegen. Physiotherapeutische Maßnahmen sind unter anderem:

  • Ruhigstellung der Gliedmaße
  • Lymphdrainage gegen Ödeme
  • Kältebehandlung (milde Kühlung mit Umschlägen)
  • Elektrotherapie (TENS)
  • Massagen
  • Krankengymnastik, Belastungsübungen
  • Gangschulung

Werden bei der Physiotherapie gezielt Ängste reduziert, hilft diese noch deutlich besser.

Ergotherapie trainiert die Feinmotorik

Ergotherapie soll bei Morbus Sudeck die Sensibilität wiederherstellen und die Alltagsfunktion der Extremität gewährleisten. Am Anfang gewöhnen Ergotherapeuten die erkrankten Gliedmaße wieder vorsichtig an Berührung. Außerdem üben Betroffene schmerzfreie Bewegungen ein und trainieren ihre Feinmotorik.

Psychotherapie löst Blockaden

Viele Patienten mit Morbus Sudeck haben mit Ängsten, Depressionen und einem verminderten Selbstwertgefühl zu kämpfen. Die Psychotherapie ist deshalb ein wesentlicher Therapiebestandteil. Eingesetzt werden verhaltenstherapeutische Maßnahmen, zum Beispiel Spiegeltherapie, Bewegungslernen oder abgestufte Schmerzexposition, mit der die Angst vor dem Schmerz und damit vor der Bewegung abgebaut wird. Auch Entspannungstechniken und das Erlernen einer angemessenen Belastung und Entlastung zählen dazu.

Interventionelle Therapie gegen Schmerzen

Die interventionelle Therapie umfasst spezielle Eingriffe, die Schmerzen und Muskelverspannungen lindern sollen. Nur ausgebildete Ärzte sollen diese durchführen, weil es in Einzelfällen zu bedrohlichen Komplikationen kommen kann.

Mögliche Therapien sind:

  • Blockade des Symphatikus mit ​lokalen Betäubungsmitteln
  • elektrische Stimulation des Rückenmarks
  • Einbringen von Baclofen zur Muskelentspannung in den Kanal des Rückenmarks

Tipps und Hilfe für Patienten

  • Für die Behandlung brauchen Sie Geduld – Erfolge stellen sich nicht von heute auf morgen ein. Versuchen Sie, auch kleine Fortschritte als Erfolge zu verbuchen.

  • Sträuben Sie sich nicht gegen Ihre Krankheit, sondern akzeptieren Sie diese als Teil, der zu Ihnen gehört.

  • Versuchen Sie herauszufinden, welche Maßnahmen Ihnen besonders gut tun. Das können Yoga, Qigong und Tai Chi sein, aber auch Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung. Integrieren Sie diese in Ihren Alltag. Einige davon sind leicht zu erlernen und schnell umsetzbar, für andere brauchen Sie ein wenig Training.

  • Halten Sie Ihre Alltagsaktivitäten trotz Schmerzen so gut es geht aufrecht.

  • Pflegen Sie soziale Kontakte; widmen Sie sich Ihren Hobbys und freuen Sie sich daran, dass Sie diese ausüben können.

  • Bedenken Sie, dass körperliche und geistige Gesundheit eng miteinander verknüpft sind. Suchen Sie sich Hilfe bei Ängsten, Frustrationen und depressiven Verstimmungen.

  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Es gibt zwar keine spezielle "CRPS-Diät", aber viel frisches Obst und Gemüse, Fisch und mageres Fleisch gelten ganz allgemein als gesund. Süßigkeiten und Alkohol genießen Sie am besten nur in Maßen.

  • Begeben Sie sich nur in die Hände von Ärzten und Therapeuten, die Erfahrung mit diesem Krankheitsbild haben. Sonst ist die Gefahr groß, dass Sie falsche Behandlungen erhalten und die Krankheit chronisch wird.

  • Morbus Sudeck ist ein komplexes Krankheitsbild. So sollten immer Ärzte verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten, zum Beispiel Orthopäden, Neurologen, Schmerzspezialisten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Psychotherapeuten.

  • Beginnen Sie möglichst früh mit der Behandlung, dann stehen die Heilungsaussichten umso besser.

  • Informieren Sie sich gut über Ihre Erkrankung. Vielleicht hilft Ihnen auch der Austausch mit anderen Betroffenen, die schon Erfahrung mit dem CRPS haben. Überlegen Sie, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.

  • Weihen Sie Angehörige, Freunde oder Arbeitskollegen ein. Wer Bescheid weiß, bringt Ihnen auch mehr Verständnis und Hilfe entgegen.

Verlauf und Heilungschancen bei Morbus Sudeck

Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto besser stehen die Chancen auf Heilung. Vor allem bei Kindern hat das CRPS eine gute Prognose. Der Krankheitsverlauf bei Patienten mit Morbus Sudeck ist individuell sehr unterschiedlich. Schätzungen zufolge heilen die Beschwerden bei mehr als 50 Prozent weitgehend innerhalb eines Jahres aus. Bei einigen Betroffenen bleiben aber Schmerzen bestehen oder der Morbus Sudeck flammt in unregelmäßigen Abständen wieder auf. Vielen Patienten gelingt es aber mit den richtigen Therapien, ihre Symptome zu kontrollieren und ihren Alltag bei guter Lebensqualität zu bestreiten – auch wenn das CRPS nicht mehr vollständig ausheilt.

Beginnt die Therapie zu spät oder wählen Ärzte nicht die richtige Behandlung aus, kann das CRPS chronisch werden. Die Krankheit schreitet immer weiter fort und kann Behinderungen zur Folge haben, welche die Lebensqualität erheblich einschränken.

Kann man Morbus Sudeck vorbeugen?

Einem CRPS-Syndrom kann man nicht wirklich vorbeugen, denn es entsteht in der Folge von Unfällen und Operationen. Die einzige Möglichkeit ist, auf operative Eingriffe zu verzichten, die nicht zwingend nötig sind. Die meisten Operationen sind aber notwendig und medizinisch gerechtfertigt. Nach einer Operation sollten Betroffene versuchen, möglichst schnell wieder mobil im betroffenen Gelenk zu werden. Bei psychischen Erkrankungen und großer Ängstlichkeit besteht ein höheres Risiko, dass sich ein Morbus Sudeck entwickelt.

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