Schwindel, Kopfschmerzen, Schwäche

Natürliche Hilfe: Homöopathie bei Bluthochdruck und Hypotonie

Ob zu hoch oder zu niedrig – Probleme mit dem Blutdruck haben viele. Besonders die hohen Werte auf der Quecksilbersäule können gefährlich werden. Zusätzlich zur konventionellen Behandlung können homöopathische Arzneimittel unterstützend eingesetzt werden, um den Blutdruck zu regulieren.

Ärztin misst Blutdruck eines Patienten
Homöopathie kann bei Problemen wie Bluthochdruck unterstützend helfen.
iStock

Wenn der Druck auf die Arterien mit über 140/90 mmHg dauerhaft zu hoch ist, sprechen Mediziner von Bluthochdruck oder Hypertonie. Das Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter. So leidet jeder zweite Deutsche über 65 Jahren an stark erhöhtem Blutdruck. Auch die Gene sind entscheidend, ob ein Mensch Hypertonie bekommt oder nicht. Übergewicht, Rauchen und ein hoher Alkoholkonsum tragen ebenfalls zur Erhöhung des Blutdrucks bei.

Die meisten Betroffenen bemerken die zu hohen Werte oft lange Zeit nicht und fühlen sich sogar beschwerdefrei. Das ist fatal, denn wird der Bluthochdruck auf Dauer nicht gesenkt, kommt es zu bleibenden Schäden an den Gefäßen. Dadurch können sich ernsthafte Folgeerkrankungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden entwickeln. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck sollte deshalb immer ernst genommen und entsprechend medizinisch behandelt werden. Unterstützend dazu können auch homöopathische Arzneimittel eingesetzt werden.

So messen Sie Ihren Blutdruck richtig

Bluthochdruck mit Homöopathie schonend senken

  • Aurum metallicum: Bei hochrotem Kopf und pochenden Schläfen sowie einem Gefühl von Hitze und Schwindel, senkt Aurum metallicum auf schonende Weise den Blutdruck.

  • Arnica: Neben seinen entzündungshemmenden Eigenschaften, wirkt Arnica auch heilsam auf das Herz-Kreislauf-System. Insbesondere bei einem Gefühl von Beklemmung im Brustraum, verminderter Leistungsfähigkeit und Druckgefühl auf dem Herz, kann Arnica Linderung verschaffen.

  • Viscum album: Das natürliche Arzneimittel aus weißbeeriger Mistel kann bei Kreislaufschwäche, Stirnkopfschmerzen, Schwindel und Ohrensausen helfen.

Fünf homöopathische Sofort-Helfer bei akuten Beschwerden

Lifeline/Wochit

Niedriger Blutdruck: Lästig, aber meist harmlos

Schwindel, Schwächegefühle, Konzentrationsstörungen und Sternchensehen beim abrupten Aufstehen sind typische Symptome eines genannt. Dieser liegt vor, wenn bei Frauen ein Blutdruck unter 100/60 mmHg, beziehungsweise bei Männern unter 110/70 mmHg gemessen wird. Dadurch wird das Gehirn nicht immer ausreichend mit Blut und gleichzeitig Sauerstoff versorgt.

Auch wenn die Beschwerden oft als unangenehm und belastend empfunden werden: Niedriger Blutdruck gelten oft als harmlos. Besonders häufig sind junge, schlanke Frauen davon betroffen. Auch Schwangere und Mädchen in der Pubertät tendieren zu einem sehr niedrigen Blutdruck. Oft wird die Neigung dazu von der Mutter auf die Tochter vererbt. Es können aber auch bestimmte Grunderkrankungen oder Medikamente für einen niedrigen Blutdruck verantwortlich sein. Deshalb sollte die Ursache fachlich abgeklärt werden. Ergänzend zur konventionell-medizinischen Behandlung bringen einige natürliche Arzneimittel den Kreislauf wieder in Schwung.

Homöopathie bei niedrigem Blutdruck

  • Haplopappus: Wenn sich der niedrige Blutdruck in Form von Augenflimmern, Stirnkopfschmerzen, oder gar Ohnmacht zeigt, kann Haplopappus helfen. Die homöopathische Medizin wird aus dem Bailahuenkraut gewonnen.

  • Crataegus: Die natürliche Arznei aus Weißdorn wirkt stärkend bei Herzbeschwerden und eignet sich gut, um den Blutdruck schonend zu regulieren. Crataegus wirkt dabei stabilisierend und kann zum einen den zu niedrigen Blutdruck anregen, aber auch einen zu hohen Blutdruck senken.

  • Veratrum album: Bei akuter Kreislaufschwäche mit starkem Schwindel kann Veratrum album gute Dienste leisten. Außerdem hilft es dem Körper bei drohender Ohnmacht entweder nach einem Infekt oder aufgrund emotionaler Ereignisse.

Homöopathie: Häufige Irrtümer und Missverständnisse

Autor:
Letzte Aktualisierung: 23. August 2017
Quellen: Markus Wiesenauer: Maxi-Quickfinder Homöopathie, Gräfe und Unzer, 2015; Markus Wiesenauer, u.a.: Das große Homöopathie Handbuch, Gräfe und Unzer, 2016; Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte, www.dzvhae.de; Gerhard Köhler: Lehrbuch Homöopathie 2, 7. aktual. Ausg., Hippokrates Verlag, 2009

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