Homöopathie: Indikationen

Als Anwendungsgebiete der Homöopathie gelten Erkrankungen bei denen noch ein Vermögen zur Selbstregulation besteht. Die Homöopathie findet daher bei zahlreichen akuten und chronischen Erkrankungen Anwendung. Sie wird mitunter auch bei Kindern und Jugendlichen, in der Schwangerschaft oder bei Wechseljahresbeschwerden angewendet.

Einige ausgewählte Beispiele für Anwendungsgebiete der Homöopathie:

  • Fieber
  • Entzündungen
  • Magen-Darm-Probleme
  • Verrenkungen, Verstauchungen
  • Stress, Panikattacken
  • Kopfschmerzen
  • wiederkehrende gynäkologische Infektionen (z.B. Scheideninfektion) oder Harnwegsinfekte
  • Allergien
  • Hautkrankheiten, z.B. Psoriasis, Neurodermitis
  • Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen, z.B. akute Kehlkopfentzündung, akute Mittelohrentzündung, akute Nasennebenhöhlenentzündung
  • Rheumatische Erkrankungen, z.B. rheumatoide Arthritis
  • Wechseljahresbeschwerden (Hitzewallungen, Herzklopfen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Scheidentrockenheit, Verlust der Libido, Gelenkschmerzen)
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter: z.B. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS), Mittelohrentzündung, Ekzem, Atemwegserkrankungen, allergische Erkrankungen, Neurodermitis

Autor: Kathrin Sommer / Lifeline
Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2012
Quellen: Berger, M.: Homöopathie: Lohnt sich das noch? In: Der Hausarzt 12, (2004), S. 60-62 Füessl, H. S.: So wirkt Homöopathie. In: MMW-Fortschritte der Medizin 10, (2011), (153. Jg.), S. 26 Glenz, A. et al.: Homöopathie bei Kinderwunsch und im Klimakterium. In: Gynäkologische Endokrinologie 6(2), (2008), S. 109-114 Homöopathie und Kostenerstattung. Zeitschrift des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte (Stand: November 2010) Rostock, M. & Saller, R.: Komplementäre Therapieverfahren in der Onkologie. Homöopathie. In: Der Onkologe 15(12), (2009), S. 1243-1250 Spranger, J.: Homöopathie und Schulmedizin. Kommentar. In: Monatsschrift Kinderheilkunde 152(7), (2004), S. 758-761 Wiesenauer, M.: Rezidivierende gynäkologische Infektionen und Harnwegsinfektionen. Behandlung mit Homöopathie und Phytotherapie. In: Der Gynäkologe 33(1), (2000), S. 46-54 Brockhaus Enzyklopädie. 17. völlig neubearbeitete Auflage. 8. Band. 1969 Der Brockhaus Gesundheit. Schulmedizin und Naturheilkunde, Arzneimittel, Kinderheilkunde und Zahnmedizin. 8. aktualisierte und überarbeitete Auflage, 2010.

Fragen zum Thema
Hören Sie zu - reden Sie mit

Durchstöbern Sie nach Stichworten die Beiträge der Lifeline-Mitglieder. Oder stellen Sie selbst eine Frage an Experten oder andere Nutzer.

Mehr Artikel zu Krankheiten

Wechseljahre - die ersten Anzeichen
Beschwerden und Symptome

Wechseljahre - die ersten Anzeichen

Anfang 40 zeigen sich bei den meisten Frauen erste Symptome der Wechseljahre. Bei unregelmäßigen Blutungen und Schlafstörungen glauben viele nur an Stress. mehr...

Unterzuckerung erkennen
Richtig reagieren, wenn es drauf ankommt

Unterzuckerung erkennen

Die meisten Diabetiker fürchten einen Unterzucker, fachsprachlich Hypoglykämie bezeichnet. Denn er geht mit Schwäche, Schweißausbruch, Verwirrtheit und manchmal auch Krampfanfällen einher, kann aber auch... mehr...

Entzündungen der Scheide
Antibiotika und Pilzmittel können helfen

Entzündungen der Scheide

Die meisten Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer Scheidenentzündung. Erfahren Sie hier mehr über Ursachen, Symptome, Diagnose und Therapie von Kolpitis und Vaginitis mehr...

Lifeline-Fan auf Facebook werden


Newsletter-Leser wissen mehr

Mit dem kostenlosen Lifeline-Newsletter sind Sie immer auf dem aktuellen Stand.

Hier bestellen...

Zum Seitenanfang