Laborwerte

Kalium

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100 Gramm Banane enthalten etwa 380 Milligramm Kalium. Damit zählen sie zu besonders kaliumhaltigen Obstsorten.
Getty Images/Hemera

Kalium sorgt dafür, dass unser Herz, die Muskeln und die Nerven funktionieren. Ein zu niedriger Wert ist schädlich, ein zu hoher aber auch.

Was ist Kalium?

Kalium ist ein positiv geladenes Ion und Bestandteil der Körperzellen. Kalium regelt unter anderem den Flüssigkeitsgehalt und die Erregbarkeit der Zellen. Der Tagesbedarf an Kalium beträgt circa zwei Gramm täglich, aufgenommen wird Kalium auch durch die Nahrung. Kaliumhaltig sind vor allem Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Bananen und Aprikosen, Pilze, Bohnen, Käse.

Bei welchen möglichen Erkrankungen wird der Kalium-Wert bestimmt?

Besonders der Herzmuskel reagiert auf schwankende Kaliumspiegel. Veränderte Werte können auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt hinweisen. Der Kalium-Wert wird zum Beispiel bei Herzrhythmusstörungen, Muskelproblemen (z.B.  Muskelschmerzen) oder Gefühlsstörungen gemessen.  Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Kalium-Werte sind gesundheitsgefährdend.

Wie wird der Kalium-Wert bestimmt?

Der Kalium-Wert wird im Blutserum, im Blutplasma oder im Urin bestimmt.

Wann ist der Kalium-Wert im normalen Bereich?

Bei einem erwachsenen Menschen liegt der Kalium-Wert bei 3,5 – 5,0 mmol/l im normalen Bereich.

Was können Ursachen für einen zu hohen Kalium-Wert sein?

Wenn der Kalium-Wert zu hoch ist, kann das auf eine Nierenschwäche, eine Übersäuerung des Blutes oder eine Hormonstörung hindeuten. Auch eine medikamentöse Behandlung mit entwässernden Mitteln kann zu einem erhöhten Wert führen.  Wenn der Kalium-Wert zu hoch ist, wird das als Hyperkaliämie bezeichnet. Tumore, Nierenerkrankungen oder bestimmte Medikamente wie Antibiotika und ACE-Hemmer können den Wert erhöhen. 

Was können Ursachen für einen zu niedrigen Kalium-Wert sein?

Ist der Kalium-Wert zu niedrig, deutet das auf einen hohen Flüssigkeitsverlust hin, wie das bei Durchfall   und Erbrechen der Fall ist. Auch Medikamente, die harntreibend sind, können zu einem zu niedrigen Wert führen. Ebenso nicht ausgeschlossen sind Erkrankungen wie Diabetes oder Leukämie, sowie Morbus Cushing.

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 23. Februar 2012

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