Urologisches Problem

Harnsteine: Symptome und Behandlung

Harnsteine sind im Harntrakt auskristallisierte Salze. Diese können verschiedene Größen haben (zum Beispiel Grieß oder über vier Zentimeter große Nierensteine). In Abhängigkeit von ihrer Lage verursachen sie unterschiedliche Beschwerden.

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Viel trinken ist die beste Methode zur Prävention von Harnsteinen.
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Sie bestehen aus folgenden Stein bildenden schwer löslichen Stoffen: Kalziumoxalat, Harnsäure, Kalziumphosphat, Magnesiumammoniumphosphat, Kalzium, Eiweiß und Zystin. Harnsteine können sehr klein sein (zum Beispiel Nierengrieß), sie können aber auch Teile oder das gesamte Nierenbecken ausfüllen (zum Beispiel vier Zentimeter großer Nierenbeckenausgussstein).

Zehn Warnsignale im Urin

Medizinische Brisanz erhält das Steinleiden beim Patienten durch Einklemmung und plötzliche Behinderung des Urinabflusses im Harntrakt (harnableitenden System). Der Harntrakt beginnt bei der Niere, leitet den Urin über die Harnleiter bis hin zur Harnblase und weiter über die Harnröhre.

Nierenkolik: Starke Schmerzen durch Harnsteine

Eine Einklemmung im Bereich des Harntrakts verursacht plötzliche krampfartige Schmerzen, meistens im Bereich der Flanke. Diese Schmerzsituation wird auch als Nierenkolik bezeichnet. Die Schmerzen werden nicht, wie oft angenommen, durch den Stein selbst, sondern durch den Urinstau und die damit verbundene Überdehnung des über den Stein gelegenen harnableitenden Systems verursacht.

Die Steinwanderung im Harnleiter führt zu einer typischen Veränderung des Schmerzbildes. Tritt dieser tiefer, kommt es zu einer Verlagerung des Hauptschmerzes von der Flanke in die Leiste, bis in den Hodensack beziehungsweise in die große Schamlippe.

Kommt es neben den kolikartigen Schmerzen zu Fieber und/oder Schüttelforst, so ist von einer Infektion des Urins oberhalb des Steines auszugehen. Dies ist eine Notfallsituation – eine sofortige ärztliche Behandlung ist notwendig.

Blutvergiftung als gefährlichste Folge

Erfolgt keine Ableitung des infizierten Urins nach außen, besteht die große Gefahr der Nierenvereiterung und einer allgemeinen bakteriellen Blutverunreinigung, einer so genannten Uro-Sepsis. Da dieses schwere Krankheitsbild tödlich enden kann, sollte jeder Patient mit Flankenschmerzen und Fieber sofort urologische Hilfe in Anspruch nehmen.

Symptome: Diese Beschwerden verraten Harnsteine

Das klassische Krankheitszeichen ist die Nierenkolik, bedingt durch einen eingeklemmten Harnleiterstein. Ruhende Steine im Nierenbecken sind oft symptomlos, verursachen also nahezu keine Beschwerden.

Symptome von Nierenbeckensteinen

Der im Nierenbecken oder -kelch ruhende Stein kann völlig symptomlos sein. Er wird häufig, zufällig bei einer Routineuntersuchung, mittels Ultraschall entdeckt. Wird dieser Stein größer, kann er dumpfe Beschwerden verursachen und eine Entzündung begünstigen beziehungsweise unterhalten. Geht der Nierenbeckenstein auf Wanderschaft und tritt in den Harnleiter ein, kommt es typischerweise zu so genannten Nierenkoliken.

Anzeichen bei Harnleitersteinen

Das klassische Symptom von Harnleitersteinen ist die Nierenkolik. Bei der Nierenkolik haben die Patienten plötzliche krampfartige Schmerzen. Diese kolikartigen Schmerzen können von der Flanke bis hin zu den Hoden oder den großen Schamlippen ziehen.

Im engeren Sinne weist die Nierenkolik auf einen blockierenden Harnleiterstein hin. Die Kolikschmerzen werden durch den Urinstau und die damit verbundene Überdehnung des über den Stein gelegenen harnableitenden Systems verursacht.

Oft gehen diese Kolikbeschwerden mit weiteren Krankheitszeichen wie Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung (Obstipation) und Windverhalt, Blut im Urin und Störungen des Wasserlassens einher.

Symptome von Blasensteinen

Blasensteine, die bei Abflussstörungen aus der Blase primär auch in der Blase entstehen, machen in der Regel diskrete Beschwerden, bei Hinzukommen einer Entzündung jedoch starke Drangbeschwerden. Eine Entzündung der Blase lässt sich meist nur durch Beseitigung des Blasensteins effektiv behandeln.

Harnsteine: Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen der Harnsteinbildung sind wissenschaftlich intensiv untersucht wurden. Harnsteine entstehen durch einen Auskristallisationsprozess im Urin, begünstigt durch Störungen des Urinflusses zwischen Nierenkelch und Harnblase.

Weitere fördernde Faktoren für die Harnsteinbildung sind: Überernährung, geringe Flüssigkeitszufuhr und mangelnde Bewegung.

Woraus bilden sich Harnsteine?

Die Harnsteine können aus folgenden Stein bildenden Stoffen bestehen:

Diese Stein bildenden Stoffe (schwer löslichen Stoffe im Urin) werden über die Nahrungsaufnahme als chemische Elemente, Salze und Nährstoffe aufgenommen. Nach dem Vorgang der Verdauung gelangen sie ins Blut - und über die Nieren in den Urin.

Bei einem Überangebot und bei bestimmten Mischungsverhältnissen unter den Stein bildenden Stoffen kommt es zu einem Auskristallisationsprozess und zur Harnsteinbildung im Harntrakt.

Eine weitere wichtige Ursache für die Harnsteinbildung liegt in einem verminderten Harnabfluss. In diesem Fall verweilen die Stein bildenden Stoffe über längere Zeit im Harntrakt und können auch über eine längere Zeit miteinander reagieren und auskristallisieren.

Risikofaktoren für Harnsteine

Trotz einiger offener Fragen ist heute gesichert, dass folgende Faktoren die Harnsteinbildung begünstigen:

  • Überernährung (dadurch erhöhte Eiweißaufnahme)

  • geringe Flüssigkeitszufuhr (dadurch verminderter Harnfluss)

  • mangelnde Bewegung (dadurch gestörter Stoffwechsel und vermehrter Anfall Stein bildender Stoffe)

  • wiederkehrende Infektionen des Harntrakts (dadurch vermehrte Auskristallisation von Magnesium-Ammonium- Phosphat als Folge von bakteriellen Veränderungen)

  • Erkrankungen der ableitenden Harnwege (dadurch mögliche Einengungen und verminderter Harnfluss)

  • Erkrankungen der Nebenschilddrüsen (dadurch erhöhte Kalziumkonzentration im Blut und Urin)

Zu den aufgeführten begünstigenden Faktoren für eine Harnsteinbildung kommen allgemeine Risikofaktoren wie ein höheres Lebensalter, Berufe mit viel Stress und die Zugehörigkeit zu einer eher höheren sozialen Klasse. Patienten mit Harnsteinleiden kommen gehäuft in industrialisierten Ländern und heißen Gegenden vor. Bei etwa sechs Prozent aller Patienten mit einem Harnsteinleiden wird von einer genetischen Veranlagung ausgegangen.

Diagnose von Harnsteinen: Das untersucht der Arzt

Harnsteine werden durch Befragen und Untersuchen des Patienten sowie Urinanalyse, Ultraschall und Röntgendiagnostik erkannt.

Anamnese und Urinanalyse

Die typische Krankengeschichte (Anamnese) mit plötzlichen krampfartigen Schmerzen und die Befunde der klinischen Untersuchung des Patienten erlauben in der Regel eine Zuordnung der Beschwerden zum Harnsteinleiden. Die Urinanalyse komplettiert diesen ersten Untersuchungsteil.

Ultraschalluntersuchung bei Harnsteinen

Das Herzstück der Diagnostik stellt der Ultraschall dar. Mit dem Ultraschall lässt sich ein Harnstein im Bereich der Niere darstellen und vermessen. Der Arzt untersucht mit dieser harmlosen Untersuchungsmethode, mittels eines so genannten Schallkopfes, den Bauch des liegenden Patienten.

Ein Harnleiterstein kann mit dem Ultraschall in der Regel nicht direkt dargestellt werden, weil oft der lufthaltige Darm die Darstellung behindert. Dagegen kann die durch den Stein verursachte Aufstauung des Urins im Nierenbecken sehr gut erkannt werden. Sie ist ein wegweisendes diagnostisches Zeichen für einen Harnleiterstein.

Unmittelbar im Ureterabgang oder direkt vor der Harnblase liegende Steine sind hingegen mit dem Ultraschall nachweisbar.

Röntgenuntersuchungen bei Verdacht auf Harnsteine

Die Röntgenübersichtsaufnahme vom gesamten Harntrakt gestattet eine Darstellung aller röntgendichten Harnsteine im Harnsystem. Harnsäuresteine sind nicht röntgendicht und können daher nicht mit dieser Untersuchung dargestellt werden.

Durch die Gabe von Kontrastmittel über eine Vene kann die Harnabflussstörung exakt dargestellt werden – diese Untersuchung wird auch als Urogramm bezeichnet. Das gespritzte Kontrastmittel verteilt sich im Blut und gelangt über die Nieren direkt in den Urin. Dadurch werden die Nierenbecken und die Harnleiter sichtbar – Harnsteine stellen sich auf den Röntgenbilder als Kontrastmittelaussparung dar.

Die Untersuchung erfolgt in der Röntgenabteilung. Nach Aufklärung und Ausschluss von Allergien sowie einer nicht behandelten Schilddrüsenerkrankung erfolgt zunächst das Anfertigen einer Röntgenübersichtsaufnahme. Anschließend spritzt der Urologe oder Radiologe ein Kontrastmittel über die Vene. Dieses Kontrastmittel wird dann über die Nieren in den Harntrakt ausgeschieden.

Diese Ausscheidung wird mit Röntgenaufnahmen nach verschieden Zeiten dokumentiert. Diese Zeiten liegen im Bereich von fünf bis sieben und zehn bis 15 Minuten. Sollte eine steinbedingte Harnabflussstörung vorliegen, sind oft auch sogenannte Spätaufnahmen nach 30, 60 oder auch 120 Minuten notwendig.

Spezielle Untersuchungen

In sehr seltenen Fällen sind spezielle urologische Röntgenverfahren für den Steinnachweis notwendig – so genannte retrograde Ureterdarstellung mit Kontrastmittel oder Harnleiterspiegelung.

Behandlung von Harnsteinen: Welche Therapien gibt es?

Die Behandlung eines Harnsteinleidens unterteilt sich in Maßnahmen zur Schmerzlinderung und Maßnahmen zur Steinentfernung.

Schmerztherapie

Bei der Nierenkolik handelt es sich um eine Notfallsituation. Eine sofortige Schmerztherapie ist erforderlich. Dies beinhaltet die Gabe schmerzlindernder und krampflösender Medikamente. In der Regel gelingt es damit, die Schmerzsituation zu beherrschen. Nach Sicherung der Diagnose erfolgt die Festlegung der weiteren ärztlichen Therapie.

Allgemeine Verfahren der Harnsteinentfernung

Steine bis etwa sieben Millimeter gelten allgemein als spontan abgangsfähig, das heißt man versucht ohne Operation einen Steinabgang zu erreichen. Dies wird durch Trinken oder Infusion großer Flüssigkeitsmengen erreicht. Zusätzlich erfolgt die Gabe harnleitererweiternder Medikamente. In nahezu 80 Prozent aller Patienten ist ein Steinabgang binnen weniger Tage zu erreichen. Allerdings kann es zwischenzeitlich immer wieder zu Koliken kommen.

Spezielle Verfahren der Harnsteinentfernung

Moderne Verfahren der Steinzerstörung und Entfernung umfassen heute die Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL - berührungsfreie Steinzertrümmerung im Bereich von Niere, Harnleiter, Blase), die so genannte Perkutane Nephrolitholapaxie (minimal-invasive Steinentfernung aus dem Nierenbeckenkelchsystem über ein Spezialinstrument) und die Endoskopische Steinentfernung (Harnleitersteinentfernung über die Blase und den Harnleiter mittels eines Spezialendoskops). Gelingt mit diesen minimal-invasiven Methoden keine Steinsanierung, ist die Indikation zu einer offenen Operation kritisch zu prüfen.

Ernährung und Trinken: Harnsteinen mit diesen Tipps vorbeugen!

Die allgemeine Vorbeugung von Harnsteinen beinhaltet die reichliche Flüssigkeitszufuhr (mindestens zweieinhalb Liter mit Mineralwasser oder Früchtetee pro Tag), die ausgewogene ballaststoffreiche Ernährung und körperliche Bewegung.

Da es sich beim Harnsteinleiden letztlich um ein volksgesundheitliches Problem handelt (zirka vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Harnsteinen), sollten allgemeine Richtlinien beachtet werden. Zu diesen allgemeinen Richtlinien zählen:

  • Reichliche Flüssigkeitszufuhr mit Getränken: Mindestens zweieinhalb Liter Flüssigkeit (zum Beispiel Mineralwasser oder Früchtetee) innerhalb von 24 Stunden sind empfehlenswert, um die Harnwege ausreichend durchzuspülen.

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    Weiterhin ist eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche und fettarme Ernährung zur Vorbeugung von Harnsteinen zu empfehlen. Sinnvoll ist zum Beispiel der tägliche Verzehr von fünf unterschiedlichen Obst- oder Gemüsesorten (ein Beispiel für eine Tagesration: ein Apfel, eine Banane, eine Kiwi, eine Paprika, ein Kohlrabi). Ballaststoffreiche Nahrungsmittel sind: Haferflocken, Müsli, Linsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte, aber auch frisches Obst und Gemüse. Fettarme Nahrungsmittel sind alle Obst- und Gemüsesorten.

  • Reichliche körperliche Bewegung (zum Beispiel zweimal wöchentlich für 30 Minuten Gehen, Laufen oder Schwimmen) und die Reduktion von Übergewicht (zum Beispiel bei einem Body Mass Index von über 30) sind zu empfehlen, da sich der menschliche Stoffwechsel dadurch positiv verändern kann - es gelangen beispielsweise weniger Stein bildende Stoffe in den Harntrakt.

Ernährung und Co.: Individuelle Maßnahmen gegen Harnsteine

Spezielle ärztliche Untersuchungen können durchgeführt werden, welche den individuellen Status der Laborparameter bestimmen. Wichtig kann die Kenntnis von folgenden Werten im Blut sein: Kalzium, Harnsäure, Kreatinin, Harnstoff, Triglyzeride, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin. Die Normalisierung dieser Laborparameter durch die Beratung und die entsprechende Behandlung des Arztes kann das Risiko eines erneuten Auftretens reduzieren.

Weiterhin wichtig, ist die Behandlung von bestehenden Krankheiten, die Einfluss auf den Hormonstatus (zum Beispiel Vitamin D, Parathormon) und damit auf die Blutkonzentrationen von Kalzium und Phosphat haben.

Wegen der hohen Rate des Wiederauftretens eines Harnsteines (sie beträgt bei fehlender Nachsorge etwa 60 Prozent) sind neben der regelmäßigen Nachsorge beim Facharzt für Urologie ebenfalls individuelle Vorbeugungsmaßnahmen wichtig. Die Kenntnis des Patienten, welche Zusammensetzung ein entfernter Harnstein hatte, kann für die individuelle Ernährungsanpassung wichtig sein.

Menschen, bei denen durch die ärztliche Untersuchung folgende Harnsteinzusammensetzung diagnostiziert wurde (Kalzium-Oxalat-Stein, Harnsäurestein, Kalzium-Phosphat-Stein) könnten die aufgeführten Ernährungsratschläge berücksichtigen.

Allerdings ist man heute von einer radikalen Einhaltung dieser Ernährungsrichtlinien abgekommen. Betont werden sollte deshalb noch einmal die Ausgewogenheit der Ernährung, die Bewegung und gegebenenfalls eine Gewichtsreduktion.

Jene mit Magnesium-Ammonium-Phosphat-Steinen (Infektsteinen) und Zystinsteinen sollten die ärztliche Nachsorge besonders ernst nehmen, weil gerade bei diesen Steinen das Wiederauftreten vorprogrammiert ist.

Zur Information sind einige der strikten Ernährungsrichtlinien aufgeführt, die bis Anfang der 90er-Jahre in der Harnsteinvorbeugung Anwendung fanden.

Menschen mit Kalzium-Oxalat-Steinen

  • Reduktion von tierischen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Fleisch und Wurst
  • Reduktion von kalziumreichen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Käse, Milch und Quark
  • Verzicht auf oxalatreiche Nahrungsmittel, wie beispielsweise Rhabarber, Spinat und Tomate
  • Verminderung des Salzkonsums, wenn möglich völliger Verzicht auf den Salzstreuer
  • Verzicht auf purinhaltige Nahrung, zum Beispiel enthalten in den Innereien von Fleisch, Wurst, Linsen, Sardinen

Menschen mit Harnsäuresteinen

  • Reduktion des Körpergewichts
  • Verzicht auf purinhaltige Nahrung, zum Beispiel enthalten in den Innereien von Fleisch, Wurst und Linsen, Sardinen (der Puringehalt der Nahrung sollte unter 300 Milligramm Purin am Tag sein)
  • Reduktion von tierischen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Fleisch und Wurst
  • Verzicht auf Alkohol

    Menschen mit Kalzium-Phosphat-Steinen

    Reduktion von

    • tierischen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Fleisch und Wurst
    • kalziumreichen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Käse, Milch und Quark
    • phosphatreichen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Käse, Milch, Quark, Fleisch, Weizenkleie und Nüsse.
Freunde und Feinde der kranken Niere

 

Autor:
Letzte Aktualisierung: 11. Oktober 2015
Durch: sw

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