Wellnesstipps für den Winter

Kalte Füße und Hände: Diese Tipps helfen wirklich

Viele – gerade Frauen – haben im Herbst und Winter unter kalten Füßen und/oder Händen zu leiden. Die mangelhafte Durchblutung kann sogar Schlafstörungen zur Folge haben. Es gibt jedoch ganz einfache Tricks, mit denen das ständige Frieren ein Ende hat.

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Dicke Socken, ein warmes Getränk: So haben kalte Füße im Winter kaum noch eine Chance.
© iStock.com/NikiLitov

Bei einigen Männern und etwa jeder fünften Frau sind kalte Hände und Füße Dauergäste. Im Winter fröstelt sogar nahezu jede zweite Frau an den Extremitäten. Das liegt daran, dass sich dort bei frostigen Außentemperaturen die kleinen Blutgefäße verengen. Solche Wärmeregulierungsmaßnahmen sind als Körperreaktion nicht ungewöhnlich und völlig ungefährlich.

Wann kalte Extremitäten ein Warnsignal sind

Wollen die Hände und Füße jedoch auch in den wärmeren Jahreszeiten nicht recht warm werden, kann das ein Zeichen einer ernsthaften Erkrankung wie etwa einer Kreislauf-, Schilddrüsenerkrankung oder Durchblutungsstörung sein. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht und die zugrundeliegenden Erkrankungen behandelt werden.

Kalte Füße und Hände sind meist harmlos und sogar sinnvoll

Wenn es draußen sehr kalt ist, setzt unser Körper einen raffinierten Schutzmechanismus in Gang. Um die Kerntemperatur von etwa 37 Grad aufrechtzuerhalten, die für das reibungslose Funktionieren der inneren Organe nötig ist, vermindert er die Durchblutung der Extremitäten. Dies geschieht über eine Verengung der Gefäße. Der Körperkern sowie lebenswichtige Organe wie Lunge, Herz, Gehirn und Nieren werden bevorzugt mit Blut und somit mit Wärme versorgt. Kalte Füße und Hände sind damit Begleiterscheinungen einer wichtigen Überlebensstrategie des Körpers.

Wieso Frauen häufiger frieren

Frauen frösteln besonders leicht, weil sie ein dünneres Unterhautfettgewebe und weniger Muskeln besitzen als Männer. Muskeln produzieren Wärme, während Fett gegen Kälte isoliert. Frauen haben also von Natur aus schlechtere Karten an eisigen Tagen. Verstärkt wird diese Ungleichheit noch durch unterschiedliche Stoffwechselaktivitäten und hormonelle Unterschiede.

Heiße Tipps gegen kalte Füße

Selbst die größten Frostbeulen unter uns können auf lange Sicht von einem Training der Blutgefäße durch den Wechsel von Kälte- und Wärmereizen profitieren. Gut bewährt gegen kalte Füße und Hände haben sich neben auch . Dabei werden die Arme und Beine fünf bis zehn Minuten in warmes und anschließend für 15 Sekunden in kaltes Wasser getaucht und der Vorgang zwei- bis dreimal wiederholt. So richtig einheizen kann man den Extremitäten auch mit Ingwertee und scharf gewürzten Speisen. Gerade Chili, roter Pfeffer und wärmen den Körper von innen, denn sie enthalten das anregende Capsaicin, das den Blutfluss nachweislich verbessert.

Die zehn schärfsten Chilis der Welt

Lifeline/Wochit

Bestimmte Angewohnheiten oder Umstände treiben das Fröstelrisiko in die Höhe. Dazu gehört etwa ein allzu gemütlicher Alltag. Hobbysportler hingegen haben weniger kalte Füße, da sie aufgrund der größeren Muskelmasse nicht nur während des Trainings mehr Wärme freisetzen. Gemieden werden sollten jedoch nicht nur die bequeme Couch, sondern außerdem Zigaretten, denn Nikotin verengt auf Dauer die Gefäße. Alkohol hingegen erweitert die Gefäße für den Moment. Kurzfristig fühlt man sich richtig warm, tatsächlich jedoch verliert der Körper reichlich Wärme und eine Unterkühlung droht.

Bewegung und Bäder können helfen

Wenn die Füße und Hände mal wieder frieren und zwicken, sorgen auch Gymnastikübungen für Abhilfe. Einfach die Fäuste wiederholt ballen, mit den Zehen wippen oder die Füße kreisen lassen. Das kurbelt die Durchblutung an, und hilft kalte Füße und Hände zu erwärmen. Auch eine Fußmassage mit wärmendem Sesamöl und Fuß- und Handbäder mit Meersalz oder ätherischen Ölen lindern die Beschwerden.

Im Anschluss an die wärmende Wohltat nicht vergessen, die Füße in flauschige, dicke Socken stecken. Um gut gewärmt durch den Winter zu kommen, am besten generell auf warme, atmungsaktive und nicht zu enge Kleidung achten.

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