Dem Kopfschmerz davonlaufen

Tipps bei Kopfschmerzen: Sport

Frauen joggen am Meer
Bewegung kann bei Kopfschmerzen manchmal helfen.
Getty Images/Goodshoot RF

Treiben Sie ein wenig Sport bei der nächsten Kopfwehattacke! Denn eine dosierte Bewegung kann Spannungsschmerzen und Migräne vorbeugen und akute Kopfschmerzattacken lindern.

Radfahren oder Joggen statt Tabletten: Dosierte Bewegung kann Spannungsschmerzen und Migräne vorbeugen und akute Kopfschmerzattacken lindern.

Sogar bei den gemütlichsten Artgenossen ist inzwischen angekommen, dass ein moderates Sportprogramm so ungefähr allen gesundheitliche Beschwerden vorbeugen oder lindern kann. So vertreibt Bewegung hochwirksam Rückenschmerzen, stärkt das Immunsystem, lässt überflüssige Pfunde schmelzen und wirkt zahlreichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Ausdauersport - vor allem Joggen und Radfahren - außerdem die Anzahl, Intensität und Dauer von Migräneattacken senken kann. Noch immer sind die Ursachen dafür nicht restlos aufgeklärt. Eine Hypothese besagt, dass Sport das vegetative Nervensystem und auf diesem Weg den Blutdruck günstig beeinflusst. Hoher Blutdruck wird mit der Entstehung von Migräne in Verbindung gebracht. Regelmäßige Bewegung vermindert laut einer Studie außerdem die Erregbarkeit der Hirnrinde, die bei vielen Migräne-Patienten auffällig erhöht ist.

Auch bei Spannungskopfschmerzen kann Sport Linderung bringen, denn sich so richtig auszupowern ist das beste Mittel, um Stress und Verspannungen abzubauen, die Kopfschmerzen begünstigen können. Im Gegensatz zu einer akuten Migräne-Attacke, bei der Sport tabu sein sollte, kann moderates Ausdauertraining bei Spannungskopfschmerzen auch gezielt als Therapeutikum eingesetzt werden. So lassen sich akute Schmerzen mit Walking oder einem lockeren Dauerlauf effektiv vertreiben. Verantwortlich für diesen Effekt ist das sogenannte Runner?s High. Dabei werden unter körperlicher Belastung in Hirnregionen, die für die Unterdrückung von Schmerzen verantwortlich sind, Endorphine ausgeschüttet. Der Sportler fühlt sich aufgeladen und federleicht, und Schmerzen werden wirksam gedämpft.

Autor: Sibylle Fünfstück
Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2012
Quellen: Nach Informationen der DAK

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