Skoliose

Bei Skoliose-Patienten weicht die Wirbelsäule in mehreren Richtung von der gesunden Haltung ab. Erfahren Sie hier mehr über Ursachen, Diagnose und Therapien.

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Skoliose entwickeln Mädchen viel häufiger als Jungs.
(c) Darrin Klimek

Eine Skoliose ist eine Fehlstellung der Wirbelsäule und wird auch als Wachstumsdeformation bezeichnet. Sie besteht aus mehreren Bewegungskomponenten, die die Wirbelsäule in verschiedene Bewegungsrichtungen zwingt, die von der normalen (physiologischen) Haltung abweicht. Es entsteht eine Kombination von Seitenneigung der Wirbelsäule, Verdrehung der einzelnen Wirbel und einer Verwindung der Körperachse. Dadurch ist auch der Brustkorb (Thorax) in seiner Form verändert.

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Sie entsteht bei Kindern und Jugendlichen, wobei Mädchen viermal häufiger betroffen sind als Jungen. Die Häufigkeit der Skoliose ist offenbar weltweit sehr unterschiedlich dokumentiert. Es lassen sich Zahlen von 0,13 Prozent bis 13,6 Prozent in der Literatur finden. Dies soll nicht heißen, dass die Erkrankungshäufigkeit auf der Welt so unterschiedlich ist, wahrscheinlicher ist, dass man sich weltweit nicht auf klare Definitionen einigen konnte, ab welcher Art von Abweichung der Norm eine Skoliose vorliegt.

Autor:
Letzte Aktualisierung: 09. September 2010
Quellen: Pfeil, J., Niethard, F.:Orthopädie. Thieme Verlag, Stuttgart Weineck, J.: Sportanatomie, PERIMED-spitta Verl.-Ges., Balingen

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