Übergewicht und Atemwege

Dicke Asthmatiker leiden mehr

Wer an Asthma leidet und übergewichtig ist, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er nicht ein paar Kilos abspeckt. Das legt eine Studie nahe, die eine amerikanische Forschungsgesellschaft auf einer internationalen Konferenz präsentierte.

Übergewicht verschlimmert Asthma-Symptome wie Anfälle von Atemnot.
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An der Untersuchung beteiligten sich rund 3000 Asthma-Kranke. Laut der Untersuchung erleiden stark übergewichtige bis fettleibige Asthmatiker, deren Body-Mass-Index (kurz BMI) bei einem Wert von 30 oder darüber liegt, viel häufiger an asthmatischen Krankheitsschüben und benötigen mehr Medikamente als ihre schlanken Leidensgenossen. Ein BMI von 30 ergibt sich beispielsweise mit einer Größe von 1,70 m und einem Körpergewicht von 87 Kilo. Ab diesem Wert gilt ein Mensch als fettleibig (adipös), darunter als übergewichtig (bis zu einem BMI von 25).

Fettgewebe verstärkt die Atemnot bei Asthma

Die vermehrten Krankheitsschübe und Asthma-Symptome rühren daher, dass vom Fettgewebe produzierte Entzündungsfaktoren die Atemnot verstärken. Das heißt im Klartest: Nicht nur, sondern gerade wenn sie an Asthma leiden, sollten Sie darauf achten, dass sich um die Hüften nicht zu viele überflüssige Pfunde ansammeln.

Weitere Informationen zu den Themen Atemnot und Übergewicht finden Sie im Lifeline-Special Asthma sowie in der Rubrik Abnehmen & Diät.

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Letzte Aktualisierung: 13. August 2013
Letzte Änderung durch: Sarah Wagner / Lifeline

Quellen: Nach Informationen der Wissen Gesundheit GmbH