Muskel- und Gelenkbeschwerden
Muskel- und Gelenkbeschwerden
Vielfältige Behandlungsmöglichkeiten

Was hilft bei Verspannungen?

Um Verspannungen zu lösen, gibt es verschiedene Ansätze, die für einen schnellen Behandlungserfolg möglichst miteinander kombiniert werden sollten. Dazu zählen Entspannungsübungen und das aktive Dehnen der Muskeln ebenso wie Massagen und Wärmebehandlung.

Grundsätzlich gilt: Verfallen Sie bei einer Verspannung nicht in die – zunächst – angenehmer erscheinende Schonhaltung. Die Muskulatur muss jetzt aktiv gelockert und gedehnt werden, damit die Beweglichkeit möglichst schnell wieder in vollem Umfang vorhanden ist.

Wärme bei Verspannungen

Um die Muskulatur zusätzlich zu lockern und zu entspannen, hat sich die Zufuhr von Wärme bei Verspannungen bewährt. Geeignet sind beispielsweise – sofern keine Entzündungen vorliegen – Bestrahlungen mit Infrarot-Lampen. Man stellt die Lampe etwa 30 Zentimeter entfernt von der betroffenen Stelle auf und führt die Wärmebestrahlung für etwa 20 Minuten lang durch. Auch Fangopackungen sorgen dafür, dass feuchte Wärme langsam und kontinuierlich an den Körper abgegeben wird. Nicht zuletzt tut es auch eine einfache Wärmflasche oder ein dicker Schal, den Sie beispielsweise um den Lendenwirbelbereich schlingen können. Auch ein heißes Bad kann bei Verspannungen wohltuend wirken.

Massagen bei Verspannungen

Wer unter Verspannungen leidet, der sollte auch über eine Massage nachdenken, um verhärtete Muskelareale gezielt zu lockern und auf diese Weise die Schmerzen unterstützend zu lindern. Die klassische Massage ist hier ebenso geeignet wie die etwas intensivere Thai-Massage. Eine Massage kann auch im Rahmen einer Physiotherapie verordnet werden. Wichtig ist immer: Achten Sie auf die professionelle Ausbildung des Masseurs bzw. Therapeuten, so dass die Muskeln nicht durch laienhafte Handgriffe in Mitleidenschaft gezogen werden.

Stufenlagerung als Akutmaßnahme bei Verspannungen

Sollten Verspannungen plötzlich und heftig auftreten (Beispiel "Hexenschuss"), ist eine Stufenlagerung häufig hilfreich. Dabei sollte der Oberkörper auf einer harten Unterlage (Boden, Handtuch) liegen und die Beine werden angewinkelt auf einen erhöhten Gegenstand (z.B. Stuhl) abgelegt. Auf diese Weise wird die Wirbelsäule entlastet und die Schmerzen lassen nach.

Die besten Tipps gegen Verspannungen
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    Auch Muskeln brauchen Wärme

    Die Wärmflasche kann nicht nur bei Bauchschmerzen helfen! Legen Sie sich die Wärmflasche doch einfach mal ins Kreuz, wenn Sie verspannt sind, denn Wärme fördert die Durchblutung und lockert auf diese Weise die Muskulatur. Alternativ können Sie auch einen Schal um die Hüften binden oder es mit einem Vollbad versuchen. Ebenfalls effektiv: eine etwa 15 minütige Rotlicht-Bestrahlung.

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    Massagen kurbeln die Durchblutung an

    Die Durchblutungsförderung ist das Ziel einer professionell durchgeführten Massage. Insbesondere die klassische Massage eignet sich, um gezielt blockierte Muskelpartien aufzuspüren und sanft „wegzukneten“. Wer es intensiver mag: Die Thai Massage hat´s in sich!

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    Stressabbau – für Körper und Seele

    Stress ist einer der häufigsten Auslöser für Verspannungen. Also: Wenn Sie verhärtete Muskeln spüren, dann schalten Sie einen Gang runter und versuchen Sie, den Stress abzuschütteln. Wie wäre es mit ein paar Minuten Musik-Genuss mit geschlossenen Augen – das bekommen Sie jederzeit hin, ohne dafür z.B. einen bestimmten Meditationskurs besuchen zu müssen. Lieblings-Song raussuchen, Kopfhörer auf – los geht´s mit der Entspannungsreise für alle Sinne.

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    Yoga: Mehr Entspannung – mehr Kraft

    Eine untrainierte Muskulatur und Stress – eben diese beiden Risikofaktoren für Verspannungen können Sie mit Yoga gezielt bekämpfen. Denn diese traditionsreiche Bewegungslehre zielt einerseits auf die Muskelkräftigung, andererseits auf die Entspannung. Lernen Sie, ganz bewusst zu atmen und die Signale Ihres Körpers richtig zu deuten. Versuchen Sie, regelmäßig zu trainieren, am besten mit einem ausgebildeten Yoga-Lehrer.

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